Personal Trainer - ja oder nein?

Personal Training wird zurecht immer beliebter, denn diese besondere Art, Sport zu treiben, ist nachweislich deutlich effektiver als jeder herkömmliche Ansatz. Personal Training ist nicht per se eine Angelegenheit der Superreichen. Selbst Kinder oder Jugendliche absolvieren so ihr individuell optimiertes Training. Der Personal Trainer sucht die auf Deinen Körper am besten angepassten Übungen aus, demonstriert und kontrolliert deren richtige Durchführung, und er motiviert Dich zum Durchhalten bzw. zur täglichen Wiederholung.

 

Die Beliebtheit des Personal Trainers ist berechtigt

Eine Voraussetzung für optimales sportliches Training ist die vorhergehende Ermittlung des "Status quo" des Sportlers, das betrifft auch dessen gesundheitliche Konstitution als Grundvoraussetzung zur Erbringung von Leistung. Besonders deutlich wird dies in Kursen mit mehreren Teilnehmern, deren Trainingsziele zwangsläufig wirklich sehr unterschiedlich sind. In diesem Fall ist es zunächst kaum möglich, für jeden Einzelnen das exakt richtige Trainingslevel festzulegen. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass heute auch viele junge Menschen bereits an massiven Rückenproblemen leiden, und dem muss unbedingt Rechnung getragen werden, damit sich die Beschwerden nicht verschlimmern, was sogar rechtliche Konsequenzen haben kann. Aber genau dies macht auch einen guten Personal Trainer aus, dass er auf orthopädische Probleme mit den richtigen Übungen, Stichwort Rückengymnastik, reagieren kann.

Der Personal Trainer ist bitteschön nicht zu verwechseln mit dem Gerätetrainer im Fitnessstudio, der im Wesentlichen auf die technische Handhabung der Geräte eingeht, wenngleich auch dort Ausnahmen die Regel bestätigen, womit gemeint ist, dass zuweilen ein arbeitsloser Orthopäde die Geräte bedienen und zugleich wertvolle Tipps geben könnte (seltene Ausnahme).

Im Zuge der Tatsache, dass auch Männer immer mehr auf ihr Äusseres achten, ist ihr Personal Trainer nur eine folgerichtige Konsequenz und nicht zuletzt auch zum Statussymbol geworden nach dem Motto: Mein Haus, mein Auto, meine Jacht, meine Frau, mein Personal Trainer!

 

Was macht ein guter Personal Trainer?

Den guten Trainer erkennt man daran, dass er sich viel Zeit für das erste Gespräch nimmt. Dabei wird so ziemlich alles angesprochen, dass manche gar den so beliebten modernen Datenschutz vermissen. Es darf also auch persönlich werden bis hin zu den Krankheitsbildern, Familienmitgliedern (Stichwort: genetische Vorbelastungen) und Situation am Arbeitsplatz. Der gute Trainer verspricht erst einmal nichts, denn er muss zunächst herausfinden, wie gut sein "Mandant" wirklich mitzuarbeiten bereit ist, und so könnte seine Liste der Arbeitspunkte aussehen:

• Wie läuft Dein Alltag ab?

• Wie ernährst Du Dich?

• Hast Du gesundheitliche Probleme oder Einschränkungen?

• Gibt es grössere Stressfaktoren, welche?

• Liegt schon eine sportliche Vergangenheit vor, auf der man aufbauen kann?

• Was ist Deine Motivation?

• Ist das Training Dein Wille, oder drängt Dich jemand dazu?

Die Liste der "bildgebenden" Fragen lässt sich fast beliebig erweitern, und aus den Antworten ergibt sich dann der Masterplan.

 

Wie oft braucht man seinen Personal Trainer?

Sport zu treiben, sollte ein integraler Bestandteil des Lebens sein, ganz egal, ob er täglich, dreimal oder nur einmal pro Woche stattfindet. Am Anfang ist die Begleitung durch den Personal Trainer wirklich jedes Mal erforderlich. Aber wenn die Übungen dann "sitzen", kann der Sporttreibende sehr viel alleine entscheiden und machen. Erst dann, wenn es um Erweiterungen des Trainings geht, sollte der Personal Trainer wieder zurate gezogen werden.

Als grobe Faustformel gilt, die ersten 5 oder 6 Stunden relativ zügig nacheinander zu absolvieren, um danach die Intervalle mit den Anleitungen zu verlängern. Alle zwei Wochen sollte dann der Personal Trainer schon mal eine Stunde aufschlagen, um die Fortschritte richtig bewerten zu können.

 

Fazit:

Trainieren muss schon jeder selbst. Aber die Präsenz einer kontrollierenden Person, die Deine Stärken und Schwächen kennt, um rechtzeitig Fehler korrigieren zu können, führt jede Ausrede des inneren Schweinehundes ad absurdum, das Training wird durchgezogen und jedes Mal eine Idee härter. Und genau darin liegt die Erfolgsgarantie.

Bildquelle: Darrenconstant / pixabay.com

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