Sport und Ernährung geht Hand in Hand 

Fitnesstrends gibt es wie Sand am Meer. Zahlreiche amerikanischen Trends haben sich auch in Deutschland und Mitteleuropa etabliert und sind unterdessen von vielen Fitnessstudios und Sporteinrichtungen übernommen worden. Viele Sportkurse in ausgewählten Fitnessbereichen werden insbesondere von Männern besucht. Neben Stärkung und Kräftigung der Muskulatur besteht ein wesentliches Ziel des Fitnessportes für Männer in der Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese geht - und das ist nicht selten der gewünschte Nebeneffekt - mit einem Gewichtsverlust und der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems einher. Wer effektiv trainiert sollte jedoch auch seine Ernährung als eine wichtige Komponente für die Gesundheit und den Trainingserfolg mit einbeziehen und grundlegend überdenken. Was gibt es zu beachten und welche Fallen gilt es im Alltag zu vermeiden? 

 

Bauchfett weg: Ausdauersport vor dem Frühstück ist besonders effektiv 

 

Der Bauch ist bei Männern die häufigste Problemzone. Während bei Frauen Fetteinlagerungen eher im Bereich der Hüfte typisch sind, ist es beim Mann das Bauchfett, welches zu schaffen macht. Doch es gibt gute Nachrichten: An denjenigen Stellen, an denen Fetteinlagerungen zuerst gespeichert werden, dort baut der Körper sie im Rahmen des Trainings auch am schnellsten wieder ab. Wer sich also körperlich betätigt und die Gesetzmäßigkeiten einer gesunden Ernährung beachtet, der kann bereits mit mäßigem Training einen schnellen, sichtbaren Erfolg erzielen. 

Wer über einen gesunden Kreislauf verfügt und schon früh morgens gewollt ist, sich sportlich zu betätigen, der sollte bereits vor dem Frühstück mit einer leichten körperlichen Betätigung in den Tag starten. Wer noch keine „Höchstleistungen“ vollbringen kann, für den eignet sich auch ein ausgiebiger langer Spaziergang vor der ersten Mahlzeit des Tages. 

Der Hintergrund: Die Kohlenhydratspeicher des Organismus sind am Morgen geleert. Kohlenhydrate werden vom Körper in der Regel zuerst zur Energiebereitstellung herangezogen, bevor es dem Körperfett an den Kragen geht. Da der Stoffwechsel Kohlenhydrate über die Nacht in der Regel vollständig verbrennt, können diese am Morgen nicht zur Verbrennung herangezogen werden. Der Organismus ist also gezwungen, zu einem höheren Anteil die Fettreserven für die Energiebereitstellung heranzuziehen.

 

Fünf Portionen Gemüse über den Tag verteilt

 

Wieviel Gemüse, wieviel Obst pro Tag ist ratsam? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung legt sich diesbezüglich exakt fest und spricht von fünf Portionen Gemüse pro Tag. Eine Portion Gemüse ist leicht und schnell zu bemessen: Füllen Sie einfach Ihre plane Handfläche, um den Eindruck über die Größe einer Portion zu erhalten. 

Wichtig: Vertauschen Sie Gemüse nicht mit Obst. Die Ernährugsmedizin tätigt unterschiedliche Aussagen, was die Empfehlung für die optimale, tägliche Menge Obst anbelangt. Grundsätzlich gilt: Im Bereich Obst sollten Sie eher sparsam zulangen. Auch Fructose gilt als kalorienhaltiges Süßungsmittel, das nur in Maßen konsumiert werden sollte. Ob Dextrose, Fructose oder herkömmlicher Haushaltszucker: Zucker ist Zucker und hat Kalorien. 

 

Viele Proteine für den Muskelaufbau bei Krafttraining?

 

Es hält sich das Gerücht, dass Eiweiße und Proteine für das Muskelwachstum unabdinglich sind. Männer, die regelmäßig Kräftigungsübungen ausführen, greifen aus diesem Grund auf Eiweißpulver zurück, um das Wachstum der Muskeln bestenfalls zu beschleunigen. Was Sie jedoch wissen sollten: Im alltäglichen Training ist die separate Zufuhr von Proteinen in der Regel nicht notwendig. Ernährungsmediziner und Fitness Coaches raten: Lieber einmal in der Woche ein qualitativ hochwertiges Steak. Das dürfte Männerherzen erfreuen. Die somit sichergestellte Proteinzufuhr ist ganz natürlich und deckt selbst den Bedarf von Sportlern in der Regel mehr als ausreichend. 

 

Viel Trinken – aber achten Sie auf kleine Portionen 

 

Viel trinken ist gesund. Was jedoch die wenigsten wissen: Trinken Sie in kleinen Portionen. Der menschliche Organismus kann in der Regel nur Mengen zwischen 200 und 250 ml auf einmal verarbeiten und für den Stoffwechsel nutzbar machen. Zu große Mengen werden ausgeschieden und können den Organismus beim täglichen Training belasten. Isotonische Getränke sind in der Regel ausschließlich für den Leistungssport relevant. Trinken Sie vermehrt ungesüßte Tees, ungesüßte Fruchtschorlen oder Mineralwasser.

 

Bildquelle: JerzyGorecki / pixabay.com

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