Männerglatze – Lösung Haarverpflanzung 

Rund 80 % der Männer leiden an einer hormonbedingten Glatze. Möchte Mann nicht damit herumlaufen, bleibt ihm nur die Haarverpflanzung. 

Ob Mann sich einer Haarverpflanzung unterzogen hat, sieht man zumeist sehr oft bei Prominenten. Man kannte sie mit schütterem Haupthaar und bei einem erneuten Auftritt prangt volles Haupthaar auf ihrem Kopf. Dies kann nur mit einer Haarverpflanzung zusammenhängen. 

 

Die Haarverpflanzung 

 

Damit es zu einer gelungenen Haarverpflanzung kommt, sind die Haarfollikel ausschlaggebend. Damit ist die Kopfhaut-Region gemeint, die das Haar umschliesst. Für eine Haarverpflanzung werden Haut und Haar an einer Stelle entnommen und an einer der kahlen Stellen wieder eingepflanzt. Zur Entnahme wird meist der Hinterkopf gewählt, der für die Entnahme örtlich betäubt wird. Die Wunden, die dabei am Hinterkopf entstehen, werden von einem Chirurgen vernäht. 
An der Stelle, an der die Haare eingepflanzt werden sollen, werden in die Kopfhaut kleine Löcher gestanzt. In diese Löcher werden die vorbereiteten Haarfollikel eingepflanzt. Je nachdem wie gross die Region der Haarverpflanzung ist, kann eine solche OP bis zu mehreren Stunden dauern. Bis dann an dieser Stelle neue Haare aus den Follikeln wachsen, vergehen im Schnitt bis zu 3 Monate. 

 

Die Risiken 

 

Ärzte geben für eine Haarverpflanzung keine Erfolgsgarantie, denn selbst wenn die Transplantation gelingt und auch erste Haare spriessen, kann es nach einer gewissen Zeit wieder zum Haarausfall kommen. 

 

Die Kosten 

 

Für eine Haarverpflanzung sollte Mann mindestens 2.500.- Franken fest einplanen, eher sogar mehr. Statistiken aus dem Jahr 2017 sprechen von rund 5.664.- Franken für eine Haarverpflanzung. 

 

Die Beratung 

 

In erster Linie sollte Mann bei dem Wunsch nach einer Haarverpflanzung mit einem Dermatologen sprechen. Hier sollte Mann aber nicht zu irgendeinem Dermatologen gehen, sondern zu einem Spezialisten auf diesem Gebiet. Bei einigen Dermatologen werden dazu spezielle Haar-Sprechstunden angeboten. Im ersten Gespräch mit einem Spezialisten wird geprüft, ob es sich wirklich um einen hormonbedingten Haarausfall, also einer androgenetischen Alopezie handelt. Ist dies nicht der Fall, dann gibt es eine Reihe von anderen Methoden, die hilfreich für den Mann sind. 

 

Die Alternativen 

 

Ein sehr gutes Mittel gegen den Haarausfall ist ein Mittel, das ursprünglich gegen Bluthochdruck eingesetzt wurde. Es handelt sich hier um eine Lösung, die auf die Kopfhaut aufgetragen wird. In langen Versuchsreihen konnte bewiesen werden, dass an den behandelten Stellen Haare in einem gewissen Umfang wieder spriessen. Dazu muss die Lösung zweimal am Tag aufgetragen werden. Die Wirksamkeit kann meist erst nach einem halben Jahr von einem Arzt bestätigt werden. Besteht Erfolg, dann muss die Therapie solange weitergeführt werden, bis ausreichend Haare gewachsen sind. Die kann zu immensen Kosten führen. Setzt man das Mittel ab, droht ein erneuter Haarausfall. Die ganze Prozedur war dann also umsonst. 

Alternative Arzneien sind Finasterid und Dutasterid. Hier ist die Wirkung jedoch nicht eindeutig belegt. 

 

Wie kann Haarausfall beim Mann noch gestoppt werden? 

 

Neben den bereits erwähnten Medikamenten aus der Apotheke kann Mann auch zu Mitteln mit den Wirkstoffen Minoxifil und Alfatradiol greifen. Auch diese Mittel gibt es in Apotheken. Die Präparate gibt es rezeptfrei in flüssiger Form oder als Schaum. Die Mittel sollten immer auf dem trockenen Resthaar einmassiert werden und für mindestens 4 Stunden einwirken können. Jedoch sollte sich der Mann bewusst machen, dass es durch die Mittel zu einem stärkeren Anfangs-Haarausfall kommen kann. Laut Experten fallen im ersten Stadium der Behandlung die Telogenhaare aus, damit die Anagenhaare gut nachwachsen können. Man spricht hier vom Shadding-Effekt, der ein Zeichen dafür ist, dass die Produkte Wirkung zeigen. Nebenwirkungen der Mittel können Juckreiz oder auch Entzündungen an den behandelten Stellen sein. In einigen Fällen kann es auch zu Herz- und Kreislaufproblemen kommen. Treten derartige Symptome auf, sollte die Behandlung sofort gestoppt und ein Arzt aufgesucht werden.

 

Bildquelle: kalhh / pixabay.com

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