Sport macht attraktiv - aber was ist gesund?

Es gibt viele Männer, die sich täglich an die schweren Eisen im Sportstudio begeben mit der Motivation, einen Körperbau wie Arnold Schwarzenegger zu erlangen. Ganz klar, so auszusehen, das macht etwas her, da kommt so schnell kein Idiot auf die dumme Idee, Dir auf die Fresse zu hauen. Vielleicht hat man sogar Chancen in der Werbung oder beim Film? Ein echtes Vorankommen beim Bodybuilding geht aber heute nur mit chemischer bzw. hormoneller Unterstützung. Die Muskeln trainieren muss man damit trotzdem, allein die Mittelchen bewirken, dass man nicht müde wird, was ja ggf. ein Notsignal des Körpers ist. Dieses wird "unbeachtlich", und daher kann man die 80-kg-Hantel auch noch zum tausendsten Mal hochdrücken. Gesund ist das wahrlich nicht.

 

Gesunder Sport

 

Wer übertrieben wirkende Muskelpakete nicht zu seiner ersten Priorität macht, kann zwischen vielen sehr gesunden Sportarten wählen, ohne dabei bestimmte Präparate einnehmen zu müssen, wenngleich eine gesunde, vitaminreiche, fett- und zuckerarme Ernährung sehr unterstützend wirkt. Man wird dabei etwas schlanker und muskulöser und vor allem leistungsstärker, obwohl die eigene Genetik nicht völlig abgeschaltet wird. Der kleine untersetzte Mann z. B. wird mit gesundem Sport seinen Typ nicht völlig umkrempeln. Zwar ist jeder Sport gesund, wenn wir ihn nicht als Leistungssport nach modernen (unmenschlichen) Massstäben betreiben, aber wie in allen Lebensbereichen gibt es immer "sone und solche". Der Marathonlauf oder gar der "Iron Man" stellen sozusagen Gipfel der ausgewiesenen Leistungsfähigkeit dar. Um hierbei in eine Preisnähe zu gelangen, ist ein Training und Schuften ohne Ende erforderlich. Das bedeutet, man läuft ja den Marathon nicht nur einmal, sondern tausend Mal. Der Leser mag sich lieber von seinem Orthopäden erklären lassen, welches Mass an Übernutzung das für die Knie- und Hüftgelenke bedeutet. Exzessives Tennis und Fussball spielen gehen in die gleiche Richtung.

Beim Schwimmen, Ski-Langlauf, Nordic Walking, Rad fahren, Inliner Skating, Trampolin springen tritt jene Flut an orthopädischen Konsequenzen nicht so auf. Wir müssen uns darüber bewusst sein, dass es mit Blick auf die Förderung der Gesundheit unter den Sportarten eine Zweiklassengesellschaft gibt. Treten Sie also der Richtigen bei.

 

Die besondere Empfehlung des Hauses

 

Tanzen Sie gern? Nein? Ach wie schade. Denn das Tanzen vereint alle positiven Aspekte unseres Lebens in Einem. Es geht um Bewegung und anstrengendes Training, das aber mit total viel Spass und Lachen verbunden ist. Allein Musik, wenn wir uns die Richtige aussuchen, macht schon mal so viel gute Laune wie eine gute Flasche Wein, denn sie wirkt im Gehirn auf unser Wohlfühlzentrum. Es steckt tatsächlich ein tieferer Grund hinter dem grossen Erfolg der Sendung "Let's dance". Schauen Sie sich mal die Figur und die Beweglichkeit eines Tänzers etwas genauer an. Da ist absolute Körperbeherrschung, diese Männer sind in der Regel schlank und dennoch sehr kräftig, drahtig kann man sagen. Sie sind in der Lage, in schneller Bewegung ihre Tanzpartnerin herumzuwirbeln in physikalischer Ausnutzung des Schwungs, und das Beste dabei ist: Der Tänzer darf nicht nur seine Dame führen, er muss es sogar. Wo gibt es das heute noch im richtigen Leben? Also schnell heran ans Tanzbeinschwingen, wer weiss, wie lange noch die guten alten Traditionen beim Tanzen aufrechterhalten werden dürfen. Bestimmt liegen schon EU-Richtlinien vorbereitet in der Schublade, die die Führung des Tänzers unter Strafe stellen, Anwälte sind sehr kreative Menschen, wenn es um das ungerechte Verklagen Anderer geht. Und wer es noch etwas sportlicher mag, widmet sich am Besten gleich gezielt dem Roch'n'Roll. Hierbei werfen wir unsere Mädchen schwungvoll durch die Luft bei Rhythmen, die wirklich jeden vom Stuhl reissen.

Im Übrigen ist beim Tanzen immer ein Männerdefizit zu beklagen. Wohl dem, der sich für das Tanzen entscheidet, an attraktiven Freundinnen soll es diesem Mann nie wieder mangeln.

 

Bildquelle: tacofleur / pixabay.com

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