Kuba – das Land der Zigarren

 

Es gibt weltweit exzellente Zigarrenmanufakturen. Einige Länder in Süd- und Mittelamerika zählen zu den Hauptanbaugebieten: unter anderem die Dominikanische Republik, Nicaragua, Honduras, Mexiko, Brasilien oder Costa Rica. Aber kaum ein anderes Land wird so eng mit der Kultur der Zigarren in Verbindung gebracht, wie der karibische Inselstaat. Kuba und Zigarren wird oft in einem Atemzug genannt.
Optimale klimatische Bedingungen und fruchtbare rote Böden haben einige namhafte und weltbekannte Marken wie Cohiba, Montecristo, Romeo y Julieta, H. Upmann, Partagás und Hoyo de Monterrey hervorgebracht. 

Kubanische Zigarren sind auf der ganzen Welt bekannt und Zigarrenliebhaber wertschätzen eine echte Habano. So nennt man Zigarren, die auf Kuba vollständig mit einheimischem Tabak hergestellt werden. Der Namensgeber für die Bezeichnung der kubanischen Zigarren ist das staatliche Unternehmen Habanos S.A. aus Kuba. 

Eine Habano ist zugleich auch eine Puro. Puro bedeutet aus dem Spanischen übersetzt “rein” und beschreibt alle Zigarren die mit Tabakblätter hergestellt werden, die ausschliesslich aus einem Land stammen. Neben Kuba haben auch einige andere Länder aus den beliebtesten Anbaugebieten hervorragende Puros vorzuweisen. 

Es gibt allerdings inzwischen auch viele raffinierte Tabakmischungen bei denen sich die Herkunft der Deck-, Um- und Einlageblätter komplett unterscheiden und somit neue Geschmacksrichtungen kreiert werden können. Im Gegensatz zu anderen Ländern die 

Zigarren produzieren, werden die Tabakblätter aus Kuba nie mit anderen gemischt. Somit sind alle kubanische Zigarren Puros. 

Die weltweit erste Zigarrenfabrik heisst Real Fábricas de Tabaco Partagás und wurde 1799 inmitten von Havanna, der Hauptstadt von Kuba gegründet. Bis heute werden in dieser Fabrik immer noch die Zigarren der ersten offiziellen Zigarrenmarke Partagás hergestellt. 

Aber schon zuvor waren der Tabakanbau und das Rauchen von Tabakblättern, weit verbreitet. Die Geschichte der Zigarre reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert. Christopher Columbus und seine Entdeckercrew beobachteten im Jahr 1492 Ureinwohner, die gerollte Tabakblätter rauchten. Mit dem aufsteigenden Rauch versuchten Stammesoberhäupter und Schamane mit Göttern und übersinnlichen Kräften in Kontakt zu kommen. Fasziniert von dem Tabakgenuss brachten Schiffe zur Kolonialzeit über den Seeweg die Tabakkultur samt Tabakpflanzen und Zigarren nach Europa. Heute sind Zigarren ein wichtiges wirtschaftliches Standbein für Kuba. Und für einen Aficionado sind kubanische Zigarren ein wahrer Genuss. 

Aber nicht nur kubanische Zigarrenmarken gehören zu dem Stammrepertoire von Zigarrenfans. Heute existiert eine bunte Vielfalt an Zigarrenmarken aus den unterschiedlichsten Ländern. Unterschiedliche Zigarrenformate mit vielfältigen Geschmäcken. Ob mild oder würzig, Zedernholzaroma oder ein Hauch von Whiskey – für jeden Geschmack findet sich die passende Zigarre. Nicht nur zu Hause im Privaten wird genossen und geschwärmt. Auch die Literatur widmet sich hingebungsvoll dem Thema Zigarren. So auch der Schweizer Schriftsteller und grosse Zigarrenfan Hermann Burger. Er strukturierte sein letztes Werk nach bekannten Terminologien aus der Zigarrenwelt. In seinem letzten Roman Brenner lässt die Hauptfigur das Leben Revue passieren – dabei umgeben von Zigarrenrauch. Ein weiteres Indiz ist die Anzahl der Kapitel. Der Roman fasst insgesamt 25 Kapitel. Auch in eine Zigarrenkiste mit 8-9-8 Verpackungsmethode passen 25 Stück Zigarren. Und jedes dieser 25 Kapitel ist nach einer populären Zigarrenmarke benannt. 

Für kurze Genussmomente bieten sich unter den Habanos Marken auch viele kleine Zigarrenformate und Zigarillos an. 

Weitere Informationen oder für Bestellungen: FUMAR.CH

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