Testosteron - Das Männerhormon

Was es eigentlich macht und schafft


Es ist das wichtigste Sexualhormon in männlichen Körper. Es lässt den Mann männlich, stark und sexuell attraktiv wirken. Doch es steckt noch mehr in dem Androgen; zu dieser biologischen Gruppe wird das Sexualhormon des Mannes nämlich gezählt. Bei der Frau ist es das Östrogen, dass die Weiblichkeit sowie die frauliche Sexlust mit beeinflusst. Das Testosteron wird vornehmlich in den Keimdrüsen des Hodens gebildet. Mit dem Älter werden nimmt das Hormon erst zu. Setzt der Alterungsprozess an, nimmt es in seiner Produktion ab. 

 

Testosteron im Alter

 

Mit 35 bis 44 erreicht die Testosteronproduktion den Höhepunkt. Dann beginnt es langsam sachte, aber steig zu sinken, bis es im Alter von ab 80 auf einen Minimalwert von >15 nmmol/L fällt. 
Grundsätzlich wird gesagt, dass ab einem Alter von 40 Jahren das im Blut frei zirkulierende Testosteron mit jedem weiteren Alterungsjahr um 1,2% sinkt. Individuelle Schwankungen und Ausnahmen sind dabei nicht zu vernachlässigen. 
Ab einem Alter von 50 Jahren spricht man in der Regel von einem regelmäßig bei Männern festzustellenden Mangel an Testosteron an. Es sind in etwa zwischen 20 und 30% der 20 bis 30 Männer von 100 gelten in der Regel von diesem Androgen Mangel betroffen.

 

Einflussfaktoren der Testosteronbildung

 

Doch es ist nicht nur das Alter, das sich negativ auf die Produktion von Testosteron in den Hoden auswirkt. Es sind auch zahlreiche Umweltfaktoren, die die Testosteronausschüttung maßgeblich beeinflussen. In der Regel sind es schädigende Einflüsse wie Alkohol, Nikotin sowie Stress und Übergewicht. Aber auch andere Belastungen und Befindlichkeitsstörungen, wie ein allgemeiner ungesunder Lebensstil können die Produktivität des Hormons beeinflussen.

 

Wie ist Testosteronmangel zu erkennen?

 

Wer nicht gesund lebt und sich und seinem Körper wenig Achtung und Aufmerksamkeit schenkt, wird bereits im jungen Alter von 40 Jahren mit den ersten Mangelerscheinungen rechnen können. Meist hat der Mann aber noch weitere 10 Jahre Zeit, bis eine ernstzunehmende und verändernde Unterproduktion des Testosterons festzustellen ist. Die Palette an nachteiligen Veränderungen und Symptomen ist dabei vielfältig. Im Folgenden daher eine kurze Liste, mit den wichtigsten Aspekten: 

  • nachlassende und abnehmende Muskelkraft,
  • Verringerung der Knochendichte,
  • verstärkte Neigung zuzunehmen und an Fettleibigkeit zu gewinnen,
  • Verminderung des sexuellen Antriebs und der Libido,
  • allgemeiner Leistungsabfall,
  • Verstimmungen und wechselhafte Stimmungsschwankungen,
  • allgemeine Antriebsminderung,
  • Wohlbefindlichkeitsstörungen,
  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen sowie
  • ein Nachlass an Schlafqualität


Oft treten die Symptome in Gemeinsamkeit auf. Doch ein niedriger Testosteronspiegel ist heutzutage nicht mehr einfach nur hinzunehmen. Mit dem Wissen und Möglichkeiten von heute, kann ein jeder fitte und wollende Mann, nicht nur seine persönliche Testosteronkonzentration erhöhen, sondern sich und seinem Körper auch so etwas Gutes tun. Die Therapieoptionen sind zahlreich. 

Doch im Alter ist es nicht nur eine Abnahme der Produktion des Hormons selbst, auch die Tagesrhythmik der Produktion verschiebt und verändert sich. Morgens wird bei jungen Männern in der Regel etwa 20% des Hormons 'ausgeschüttet'. Besonders hier ist mit steigendem Alter eine Abnahme der Hormonausschüttung und -Produktion festzustellen. Wer etwas gegen den steigenden Testosteronmangel und für seine Potenz machen möchte, der trainiert am besten seine Beckenboden-Muskulatur. Denn dann wird eine gute und gesunde Durchblutung des Penis gewährleistet und erreicht. Schon wenige Minuten Training am Tag können einen positiven Effekt haben ... und es steigt nicht nur die Potenz, sondern auch andere Nebensymptome nehmen dadurch ab.

 

Bildquelle: StockSnap / pixabay.com

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