Welcher Hund tut der Beziehung gut?

Eines vorweg: In diesem Artikel geht es nicht darum, eine Hunderasse zum Idol zu erklären oder eine andere zu benachteiligen. Vielmehr soll erklärt werden, worauf Männer und Frauen bei der Auswahl des gemeinsamen Hundes achten sollten, damit er die Beziehung nicht gefährdet.

 

Was sich der Mann vom Hund wünscht

 

Für Männer sind Hunde vor allem Kumpel, mit denen sie die Freizeit verbringen und ihren Alltagsstress abbauen wollen. Wer sportlich ist, entscheidet sich für eine Rasse, die sich für das gemeinsame Training eignet. Am Rad oder beim Joggen laufen viele grössere Rassen wie der Labrador Retriever und der Deutsche Schäferhund gern mit. Besonders sportlich sind Laufhunde wie der Barsoi. Kurznasen wie der Deutsche Boxer oder der Old English Bulldog sind für Langstrecken nicht geeignet, weil sie aufgrund der eingeschränkten Atmung bei längerer körperlicher Betätigung einen Sauerstoffmangel erleiden könnten. Wer sich für eine dieser Rassen begeistert, muss aufs ausgelassene Herumtollen aber nicht verzichten, denn sie sind im Allgemeinen echte Balljunkies. Für sie gibt es nichts Schöneres, als im Garten eine Runde Fussball zu spielen.

 

Warum sich Frauen einen Hund anschaffen

 

Wohl dem, der eine ebenfalls sportliche hundebegeisterte Partnerin hat. Mit ihr wird es hinsichtlich der Auswahl des Vierbeiners kaum Diskussionen geben. Da Frauen aber auch in besonderem Masse um die Sauberkeit in der Wohnung besorgt sind, dürfte die Wahl auf einen kurzhaarigen Hund fallen. Er haart zwar auch, aber es verteilen sich weniger Flusen auf den Teppichen und Möbeln. Frauen, die sich einen grossen Hund aussuchen, möchten nicht nur einen Begleiter, sondern auch einen Beschützer.

 

Im Gegensatz dazu bevorzugen andere Frauen eher den kleinen Hund. Nun heisst es Vorsicht, liebe Männer! Es dürfte kompliziert werden, die Bedürfnisse aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Denn mal ehrlich, an wem bleibt der Spaziergang mit dem Vierbeiner bei schlechtem Wetter hängen? An den Männern. Die holen mit langen Schritten aus, um ordentlich Strecke zu schaffen und vielleicht auch, um sich den Blicken anderer entziehen zu können. Der kleine Hund strampelt sich mit seinen kurzen Beinen ab, um mitzuhalten. Daheim schimpft Frauchen, warum der Kleine denn so ausser Atem ist, weil sie um seine Gesundheit fürchtet. Schon gilt der Hund als Beziehungskiller, obwohl er überhaupt nichts für seine Unsportlichkeit kann. Was Männer oft nicht wissen, ist der Grund um die Liebe der Partnerin zur kleinen Rasse. Sie symbolisiert das Kindliche, das anscheinend umsorgt werden will. Genau diesen Instinkt spricht das Hormon Prolaktin an, das hauptsächlich der weibliche Organismus bildet. 

 

Wie kann der Kompromiss aussehen?

 

Wenn beide Partner einen Hund wollen, sich aber über die Rasse nicht einigen können, ist ein Kompromiss die beste Lösung. Er könnte beispielsweise so aussehen, dass man sich im Tierheim in Ruhe mehrere Hunde ansieht und sich über ihre Eigenheiten beraten lässt. Ein Vorteil besteht darin, dass im Tierheim viele Mischlingshunde leben, die die Eigenschaften mehrerer Rassen vereinen. Ein weiterer, dass gut geschultes Tierheimpersonal als neutraler und kompetenter Vermittler am ehesten einschätzen kann, ob die potentiellen Halter in der Lage sind, dem Hund gerecht zu werden. Letztlich ist es für Mann und Frau eine bereichernde Aufgabe, einem Tierheimhund ein schönes Leben zu ermöglichen und ihn nach den eigenen Vorstellungen zu formen.

 

Wenn zwei sich streiten, freut sich nicht nur ein Dritter, sondern manchmal auch ein zweiter Hund, der alsbald Einzug hält. Wenn jeder Partner seinen eigenen Vierbeiner verwöhnt beziehungsweise erzieht, braucht es keine Streitereien über den Umgang miteinander geben. Allerdings darf keiner der Hunde auf der Strecke bleiben, weil der Lieblingshund jegliche Freiheiten geniessen darf. Klare Absprachen im Vorfeld helfen in dieser Hinsicht, Reibereien zu vermeiden. Ausserdem sollte ausreichend Platz vorhanden sein, damit jeder Hund bei Bedarf einen Rückzugsort aufsuchen kann.

 

Bildquelle: tohidabbasy/ pixabay.com

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