Schnell aufräumen, wenn Besuch kommt 

 

Spontan hat sich Besuch angekündigt und zum Aufräumen bleibt nur wenig Zeit? Keine Panik. Die nachfolgenden Tipps helfen, die Wohnung in Kürze auf Vordermann zu bringen. Mit etwas Organisationstalent wird für den Hausputz nicht einmal eine halbe Stunde benötigt.

 

 

Verbrauchte Luft nach draussen scheuchen

 

 

Als erstes heisst es: Fenster auf, alte Luft raus und Frischluft rein! Denn nichts schreckt Besucher mehr ab als der abgestandene Mief von gestern Abend. Dabei reicht es nicht, die Fenster anzukippen. Der Luftaustausch würde viel zu Lange dauern. Die effektivste Variante ist das Stosslüften, am besten mit Durchzug. Aber Vorsicht! Türen vorher feststellen, sonst schlagen sie zu. 

 

 

Wohnraum aufräumen

 

 

Alle herumliegenden Utensilien werden weggeräumt. Getragene Kleidungsstücke dürfen ausnahmsweise unausgelüftet im Kleiderschrank verschwinden. Später müssen sie aber unbedingt sortiert, in die Wäschetruhe gegeben oder zum Glätten über die Stuhllehne gehängt werden, bevor sie wieder angezogen werden. Labbrige Chips gehören in den Müll. Angetrunkene Flaschen bringt man in die Küche. Sofakissen werden aufgeschüttelt und Decken zusammengelegt. Bücher und Magazine dürfen sichtbar liegenbleiben, sie beleben die Wohnung. Sie werden gestapelt oder ins Regal gestellt. Dann sollte man mit dem Staubsauger auf den Laufflächen des Teppichbodens entlangfahren und mit dem Staubtuch offene Möbelteile abwischen. Vertrockneten Pflanzen nimmt man sich später an. Manchmal lassen sie sich durch kräftiges Giessen noch einmal zum Leben erwecken. Vorläufig stehen sie dort, wo sie dem Auge des Besuchers entgehen, vielleicht auf dem Fensterbrett im Vorratsraum.

 

 

Badezimmer putzen

 

 

Ein Raum, dessen Hygiene Männer beim Putzen häufig unterschätzen, ist das Bad. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Besuch es beim längeren Aufenthalt aufsuchen wird. Wenn dann Haare im Flusensieb hängen, Kalkablagerungen den Wasserhahn verunzieren oder Urinstein das Toilettenbecken verfärbt, reagieren insbesondere Frauen empfindlich. Daher sollten diese Verunreinigungen im ersten Schritt mit Essig oder einem Putzmittel behandelt werden. Die Produkte müssen bei stärkeren Verschmutzungen eine Zeit lang einwirken, bevor man sie mit der Bürste oder dem Lappen und mit Wasser entfernt. Währenddessen werden der Zahnputzbecher und die Seifenschale ausgespült. Letztlich erhält die Sanitärkeramik Glanz durch das Polieren mit einem trockenen Tuch. Bei der Verwendung von Einwegtüchern wird die Toilette zum Schluss gereinigt. Ansonsten muss sie mit einem gesonderten Lappen gesäubert werden. Vor dem Verlassen des Bades wird der Staub auf dem Fussboden zusammengekehrt.

 

 

Flur reinigen

 

 

Der Flur bleibt beim Putzen gern unbeachtet, dabei ist er das individuelle Aushängeschild, das dem Betrachter zuerst ins Auge fällt. Da er Schuhe, Jacken, Schals, Mützen, Taschen, Schlüssel und anderen Kleinkram beherbergen muss, sieht er oft unordentlich aus. Saubere Schuhe werden in den Schrank gestellt, alle anderen lassen sich aufreihen. Eine Jacke sollte hängen bleiben, falls man den Besuch später nach Hause begleiten möchte. Die übrigen finden im Kleiderschrank ihren Platz. Wichtig ist, für den Besuch einen Bügel zur Verfügung zu stellen. Man weiss schliesslich nicht, ob dessen Jacke eine Öse zum Aufhängen besitzt. Kleine Utensilien können in Schubladen oder Boxen mit Deckeln verstaut werden. Es bietet sich an, für diese Dinge künftig ein eigenes Ordnungssystem zu schaffen. Das erspart Zeit beim Auffinden und bei der nächsten Aufräum-Aktion.

 

 

Keine Zeit mehr für den Abwasch? Das macht nichts.

 

 

In die Küche delegiert man den Besuch eher nicht. Er soll sich schliesslich erholen und nicht arbeiten. Dennoch macht es Sinn, benutzte Kaffeetassen auszuspülen, Teller zu stapeln und Essensreste zu entsorgen oder in den Kühlschrank zu geben. Man weiss ja nie, wohin einem die Gäste von sich aus folgen. Wer einen Geschirrspüler besitzt, räumt das Geschirr dort ein. Ansonsten darf es stehen bleiben. Aufgeräumter wirkt die Küche, wenn man es in einer Schüssel im Schrank unterhalb der Spüle aufbewahrt. Zum Schluss werden die Arbeitsplatten und der Küchentisch abgewischt und Krümel auf dem Fussboden zusammengefegt.

 

Bildquelle: edvaldocostacordeiro / pixabay.com 

 

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