Tipps zum Flirten für Männer

Heutzutage sind die Methoden des Flirtens andere als vor einigen Jahrzehnten. Niemand kann und will ewig warten, bis es zum ersten Kuss mit der Angebeteten kommt oder im Vorfeld sogar über die Eheschliessung entscheiden. Aktuell wirken pro Sekunde so viele Reize auf unser Gehirn ein, dass wir für überflüssige Informationen keine Zeit mehr haben. Dadurch ist das klassische Flirten beinahe in Vergessenheit geraten und räumt nicht selten dem banalen Anbaggern den Vorrang ein. Doch damit haben Männer nur selten Erfolg bei Frauen. Nachfolgende Tipps führen mit Sicherheit zum Ziel.

 

 

Entspannt zeigen

 

 

Wer sich bei der Partnersuche unter Druck setzt, strahlt Verkniffenheit aus. Die kommt bei Frauen gar nicht gut an. Sie wünschen sich einen souveränen Mann, der mit ihnen das Leben in vollen Zügen geniesst. Deshalb ist es wichtig, beim Flirten einen lockeren Eindruck zu erwecken. Das gelingt über eine gezielte Körpersprache, die sich erlernen lässt. Wichtig dabei ist, die potentielle Partnerin nicht frontal anzustarren, sondern ihr lieber von der Seite her Blicke zu zuwerfen. Zwischen diesen sollte immer eine Pause liegen. Von Zeit zu Zeit wird geprüft, ob die Angebetete den Blickkontakt hält. Wird ein freundliches Lächeln erwidert und eventuell sogar eine Augenbraue nach oben gezogen, stehen die Chancen gut, dass Sympathien auf beiden Seiten vorhanden sind. Das Lächeln darf jedoch nicht mit dem Grinsen verwechselt werden. Es liesse sich nämlich so interpretieren: Der will sofort mit mir ins Bett. Was glaubt der, wer ich bin?

 

 

Komplimente machen, aber richtig

 

 

Jeder Mensch mag es, wenn man ihm schmeichelt. Leider gehen Männer dieses Thema manchmal zu plump an. Zwar dürfen attraktive Äusserlichkeiten erwähnt werden. Aber Frauen beim Kennenlernen auf den üppigen Busen oder den knackigen Hintern anzusprechen, erscheint ihnen mehr als billig. Besser ist es, von einer guten Figur zu sprechen oder den erlesenen Modegeschmack zu erwähnen.

 

 

Angemessene Distanz wahren

 

 

Längst ist es nicht mehr üblich, sich bei der Begrüssung tief zu verbeugen und den Handkuss anzudeuten. Ein oberflächliches Zuwinken oder eine zu enge Umarmung sind aber ebenso fehl am Platze. Sympathien bringt hierzulande ein Händedruck, der nicht zu schwach und nicht zu stark ausfallen sollte. Letzterer zeugt zwar von körperlicher Stärke, quetscht aber die Finger, insbesondere wenn die Frau Ringe trägt. Wer nervös ist, reagiert häufig mit nasskalten Händen, die beim ersten Date nicht gern gespürt werden. Ein kleiner Trick hilft: Es empfiehlt sich, etwa zehn Minuten vor dem Treffen ein Glas warmes Wasser zu trinken. Direkt vor dem Reichen der Hand kann man diese unauffällig am Hosenbein abwischen. Während der weiteren Kommunikation darf die Distanz Stück für Stück verringert werden. Dabei müssen die Körpersprache und die Mimik der Frau beobachtet werden. Weicht sie zurück oder blickt sie plötzlich ernst, ist man einen Schritt zu weit gegangen und vergrössert den Abstand.

 

 

Wohin mit den Händen?

 

 

Hände sind nicht nur beim Arbeiten, sondern auch bei der Kommunikation Werkzeuge. Sie unterstützen die Körpersprache und die Mimik. Deshalb kommt es darauf an, sie beim Flirten richtig einzusetzen. Wer seine Hände in den Hosentaschen versteckt, deutet an, dass er etwas zu verbergen hat. Wer wild mit ihnen herumfuchtelt, wirkt allzu aufgeregt und macht seine Gesprächspartnerin nervös. Beim Stehen bleiben die Hände am besten offen vor dem Körper. Zeigen die Handflächen nach oben, signalisieren sie: Ich bin für ein weiteres Kennenlernen bereit. Wer im Sitzen flirtet, legt die Hände entweder locker in den Schoss oder auf die Stuhllehnen. Ein Fehler wäre es, die Arme vor dem Körper zu verschränken, da dies von Ablehnung zeugt. 

 

 

Präsenz zeigen?

 

 

Männer stehen oder sitzen häufig breitbeinig. Dies ist ein Zeichen von Macht. Beim weiblichen Geschlecht kommt dies weniger an. Beim Flirten stellt man die Beine locker nebeneinander auf.

 

 

Bildquelle: StockSnap / pixabay.com

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