Freundschaft bei Mann und Frau

Freundschaft - ein wichtiger Faktor für unser soziales Bedürfnis nach einem gleichgesinnten Partner

 

Der Mensch ist nicht zum Alleinsein geschaffen. Er ist vor allem ein soziales Wesen.
Freundschaften nehmen für unser Wohlbefinden einen hohen Stellenwert ein. 
Ein Sprichwort sagt: "Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen können".
Mit Menschen, die uns verstehen, fühlen wir uns glücklicher und können belastenden Situationen besser Stand halten. Auch wenn wir den Partner fürs Leben gefunden haben, brauchen wir Freunde die uns Rückhalt geben.
Richtige wahre Freunde oder Freundinnen, die mit uns durch alle schweren Zeiten gehen, bei denen wir uns zeigen können wie wir sind, haben wir nicht viele. 

 

Was bedeutet Freundschaft zwischen Frauen?

 

Frauen und Männer haben unterschiedliche Ansprüche an eine Freundschaft.
Frauen legen Wert auf Loyalität und Vertrauen und möchten ihrer besten Freundin vor allem alles anvertrauen können. Frauen reden gern über ihre Gefühle, ihre Partnerschaften oder ihre Probleme. Sie möchten, dass ihnen ihre Freundin zuhört, sie versteht, immer ihre ehrliche Meinung sagt und in allen Lebenslagen für sie da ist. Eine Freundschaft zwischen Frauen ist eine eigenständige, vollwertige Beziehung mit eigenen Regeln und verlangt auch wie jede andere Partnerschaft Beziehungsarbeit und Weiterentwicklung.

 

Männerfreundschaften:

 

Männer sehen ihre Freundschaft eher als kameradschaftlich. Sie wollen mit ihrem Freund eine stressfreie, angenehme Zeit verbringen. Zusammen mit einem Kumpel wollen sie sich vom Alltag ablenken oder einfach die Seele baumeln lassen. Männer setzen ihre Schwerpunkte auf gemeinsame Aktivitäten wie Sport, ein Hobby zu pflegen oder einfach auf ein Bier zu gehen.

Sie kehren nicht oft ihr Innerstes nach außen, Probleme machen sie in der Regel mit sich selbst aus. 

 

Kann es Freundschaft zwischen Mann und Frau geben?

 

Die Frage ob es eine dauerhafte Freundschaft zwischen den Geschlechtern ohne erotische Anziehung geben kann, ist weitgehend ungeklärt.

In den meisten Fällen, in denen eine platonische Freundschaft existiert, gibt es zumindest ein Minimum an Anziehung. Männer sind von der Evolution her darauf programmiert, sich keine sexuelle Gelegenheit entgehen zu lassen. Die Natur verlangt vom Mann möglichst viel Nachwuchs zu zeugen. Deswegen sind die Männer, die beste Freunde einer Frau sind, weniger abgeneigt, eine Freundschaft Plus einzugehen, als ihre Freundinnen.
Frauen schätzen an der Freundschaft zu einem Mann seine sachliche Sicht der Dinge. Sie brauchen auf einen Mann nicht neidisch sein.
Männer profitieren von der Freundschaft zu einer Frau mehr auf der emotionalen Ebene.
Sie wird sich in ihn hineinversetzen und ihn besser verstehen als sein Kumpel.
Es sind aber hauptsächlich die Männer, die glauben, dass sich aus einer solchen platonischen Freundschaft auch mehr entwickeln kann.

Grundsätzlich ist eine Freundschaft zum anderen Geschlecht durchaus wertvoll.
Kann man doch die Gedankenwelt des Anderen kennenlernen und dadurch zum Beispiel seine Ehefrau oder seinen Ehemann besser verstehen. Die Ehepartner selbst sind meist über eine solche Freundschaft nicht begeistert und reagieren oft mit Eifersucht.

Tatsache ist, dass Freundschaften oft länger Bestand haben als Ehen.
Mit zunehmenden Alter spielt Sex eine immer weniger wichtige Rolle und die Freundschaft zwischen den Geschlechtern wird unkomplizierter.

 

Bildquelle: rawpixel / pixabay.com

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