Allterrainboarding - Der Trend- und Funsport

Beim Allterrainboarding handelt es sich um einen Funsport, der auch Mountainboarding genannt und mit einem „Allgeländebrett“, im Englischen Allterrainboard, betrieben wird. Dieses Sportgerät ist eine Mischung aus Skate- und Snowboard. Dank seiner luftbereiften Räder ist es für den Einsatz auf jeglichem Untergrund geeignet, woraus sich auch der Name ableitet. Das Allterrainboarding ist als sommerliche Alternative zum Snowboarden konzipiert. 

 

Die Entstehung der Sportart 

 

In den 1990er-Jahren bemühten sich US-amerikanische Snowboarder um eine Möglichkeit, auch in den Sommermonaten Hänge hinunterzufahren und so ganzjährig trainieren zu können. Die Gestaltung orientierte sich am Skate- und Snowboard und nannte sich schliesslich Allterrainboard (ATB). Während das Skateboarding als Festlandalternative zum Surfen entstand, stellt das Allterrainboarding die Sommervariante zum Snowboarden dar. 
Nach dem explosionsartigen Erfolg in den Vereinigten Staaten schwappte die Welle der Begeisterung dank des Internets bald auch nach Europa über, genauer nach Frankreich und England. Nach einigen nationalen Wettbewerben mit grossem Erfolg wurde 2004 erstmals eine Weltmeisterschaft ausgerichtet, die in England, Belgien, Frankreich, Spanien, Tschechien und Deutschland stattfand. 

 

Das Allterrainboard 

 

Das ATB setzt sich aus dem Deck, vier luftbereiften Rädern, Bindungen und Achsen zusammen. Im Unterschied zum verwandten Skateboard ist das Deck des ATB weitaus stabiler, da es bei den Geländefahrten deutlich intensivere Strapazen aushalten muss als das Skateboard auf der Strasse oder in der Halfpipe. Um das Sportgerät genau auf die eigenen Bedürfnisse und den eigenen Fahrstil anpassen zu können, sind unterschiedliche Bauweisen des Decks verfügbar. Die Verbindung zum Board ist ebenfalls wählbar: Mit Bindungen ist der Fahrer fest mit dem Deck verbunden, wie man es von einem Snowboard kennt. Eine andere Variante sind steife Schlaufen, in die man die Füsse schiebt. Zwar hat man so einen weniger festen Halt, kann allerdings vom Board abspringen. 
Die robusten Achsen können mit Stossdämpfern und Federungen versehen werden, damit das Fahrerlebnis selbst auf unstetem Untergrund angenehm ist und zudem die Gelenke schont. 

 

Welche Fahrstile gibt es? 

 

1. Downhill: Bei diesem Abwärtslauf geht es darum, Pisten und Hänge hinabzufahren, egal ob an Bergen oder in Wäldern.

2. Beim Freestyle führt der Fahrer kunstvolle Tricks und Sprünge auf einer vorgegebenen Strecke aus.

3. In einem Parcour kann man diese Tricks sogar an Halfpipes, Schanzen oder Hindernissen ausführen. 

4. Selbst Kiteboarding ist mit dem ATB möglich. Mithilfe eines am Board befestigten Drachens verleiht man der Fahrt bei ausreichendem Wind eine zusätzliche Prise Aufregung.

 

Wie kann man ein ATB erwerben? 

 

Neben dem Internet kann man Allterrainboards auch in speziellen Fachgeschäften erwerben. In einigen Sportvereinen gibt es auch Kurse, die ATB lehren. In grösseren Städten lassen sich unter Umständen sogar Clubs finden, in denen sich ATB-Begeisterte treffen oder Wettkämpfe veranstalten. 

 

Was macht die Begeisterung des Allterrainboardings aus? 

 

Mit dem beeindruckenden Fahrgefühl des Bretts spürt man den Hang förmlich unter den eigenen Füssen, hat gleichzeitig aber ein angenehmes Erlebnis. Zudem testet man mit dem Funsport seine Grenzen und erlebt die faszinierende Natur ganz intensiv. Wer Skateboarden liebt, muss nun nicht mehr auf den Winter warten, sondern kann sich ganzjährig die Hänge der Schweiz hinabstürzen. 

Der Funsport Allterrainboarding wächst immer mehr in Europa und wird bald auch voll in der Schweiz ankommen, die natürlichen Gegebenheiten sind schliesslich perfekt.

 

Bildquelle: Pexels / pixabay.com 

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