Peacoat - Der Seefahrer im Manne

Pea Coat Mann

Der Peacoat ist eine Longjacke aus Schurwolle, ähnlich wie die Caban-Jacke bzw. ein Kurzmantel, dessen Heimat die hohe und raue See ist. Die klassische Variante dieses Mantels ist hüftlang geschnitten und hat markante Knöpfe in zweireihiger Anordnung. Der Herrenmantel hat seinen Ursprung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der französischen Bretagne. Sie entstand als schützende Arbeitsjacke für die Fischer. Jedoch fand auch das Militär aufgrund ihrer positiven Eigenschaften Begeisterung der Arbeitsbekleidung der bretonischen Fischer. Die deutsche Schneiderei "Berger & Colani" aus Kiel erhielt die Aufträge, für die deutsche kaiserliche Marine die Wollmäntel herzustellen. Hieraus lässt sich auch der deutsche Name des Peacoats ableiten, Colani oder Kulani. Eine weitere gebräuchliche Bezeichnung ist "Stutzer". Bei der US-Marine bürgerte sich der noch heute gebräuchliche Name Pea Coat ein, der zu Peacoat umbenannt wurde, die noch heute als offizielle Uniformjacke in der US Navy getragen wird.

Der Peacoat als wärmende Hülle für den Mann

Heute punktet der Peacoat in der Mode der Männer vor allem für seine wetterfeste Lässigkeit, unabhängig davon, ob er an Land oder auf See getragen wird. Insgeheim birgt er die urmännliche und kindliche Sehnsucht eines jeden Mannes, einmal im Leben auf die weite See hinauszufahren. Dieser Traum symbolisiert das Leben allein unter Kerlen, die sich überall auf der Welt zu Hause fühlen, deren Haare vom Wind des peitschenden Meeres zerzaust sind, die jeder Gischt standhalten und die Pfeife rauchen und Rum trinken können, wann sie wollen. Doch da die heutigen Männer weitaus zivilisierter Leben bleibt ihnen lediglich das Tragen des klassischen Marinemantels, dem Zweireiher aus derber, jedoch winddichter Wolle mit grossen Knöpfen und dem typischen weiten Revers, um ihren Sehnsüchten gerecht zu werden.

Berühmte Träger des Peacoats

Der begehrte Mantel wurde bereits in früheren Jahren nicht nur von grossen Seefahrern getragen. Der österreichische Schlagersänger und Schauspieler Freddy Quinn hatte beispielsweise seine grosse Freude daran, den Mantel zu tragen. Als Hafenbarde gab er dem Mantel eine Stimme und gab dem ureigenen Traum unserer Grossväter eine Gestalt. Männer aus der damaligen Zeit treibt es noch heute Tränen des Fernrwehs in die Augen, wenn sie daran zurückdenken.

Der Peacoat als Fashion-Statement

In der heutigen Mode ist der Peacoat längst ein Standard-Kleidungsstück, der komplett ohne Seefahrer-Romantik auskommt. Seine Vorteile liegen auf der Hand, denn er hält den Körper immer warm aufgrund der edlen Materialien, selbst dann, wenn er eigentlich vom Aussenklima feucht ist. Er wird noch heute als der Klassiker der Seefahrt bezeichnet, der selbst den steifsten Brisen standhält, unabhängig davon, ob sich die Männer dieser Fashion auf See befinden oder an Land flanieren. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass er sich nahezu zu jedem Fashion-Outfit kombinieren lässt. Er ist sozusagen eine perfekte Fusion, die sich zwischen elegant und wetterfest bewegt. Selbst dann, wenn das Herrenstyling aus Jeanshose, einem warmen Strickpullover und derben Boots besteht, verleiht der Mantel dem Look eine edle Note. Doch auch ein Kaschmirpullover mit einer feinen Stoffhose bieten eine gelungene Kombination mit dem Peacoat. In der Farbe Marineblau bietet er vielfältigsten Möglichkeiten, Mode zu kombinieren. Damit wird jeder Mann zu seinem eigenen Fashion-Hero. Denn in keinem Kleiderschrank eines Mannes sollte dieser Klassiker fehlen.

Bildquelle: www.dufflecoatsuk.de

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