Gedanken über eine modische Uhr

 Das Handgelenk eines Mannes kann es verraten, ob er Stil hat, dann nämlich, wenn er dort (noch) seine Armbanduhr trägt. Bei der riesigen Auswahl von verschiedenen Uhren und Funktionen ist sicherlich ein kleiner Überblick sinnvoll, um für sich die richtige Entscheidung treffen zu können.

 

  • Der Chronograf 

    So wird heute eine Uhr mit Stoppuhrfunktion bezeichnet. Sie eignet sich auf jeden Fall für Sportler, die gern ihre Trainingszeiten und Leistungssteigerungen dokumentieren möchten. Die edleren Modelle davon eignen sich aber auch jenseits von sportlichen Ambitionen. Mit Blick auf das Styling gehört ein Chronograf zum sportlich, lässigen Outfit, aber er entfaltet auch als Kontrast-Accessoire zum eleganten Anzug seine interessante Wirkung.

 

  • Die Digitaluhr

    ist vor allem durch ihr digitales Ziffernblatt gekennzeichnet. Auch in diesem Fall ist ein Retrolook beliebt, der an jene Zeiten Anfang der 1970er Jahre erinnert, als die ersten Quarzuhren mit den rot leuchtenden Ziffern aufkamen.

 

  • Bei der Analoguhr

    spielen die wandernden Zeiger sowie die Datumsanzeige die entscheidende Rolle. Beliebte Retro-Styles arbeiten hierbei zum Beispiel mit Römischen Zahlen oder mit Stab-Indizes.

 

  • Automatikuhren

    sind rein mechanische Uhren mit der besonderen Eigenschaft, dass sie sich durch die Bewegungsenergie des Arms ständig automatisch aufziehen. Das bedeutet umgekehrt, dass die Uhr irgendwann stehen bleibt, wenn sie lange nicht getragen wird. Mit einem Uhrenbeweger, der gleichzeitig auch mehrere Automatikuhren "durchschütteln" kann, lässt sich dies aber vermeiden.

 

  • Die Fliegeruhr

    darf auch gut von Männern getragen werden, die nicht über einen Pilotenschein verfügen, wenngleich das Design einst speziell auf die Ansprüche von Piloten zugeschnitten worden war. Fliegeruhren sind in der Regel eher etwas grösser, denn das Zifferblatt soll auch dann gut lesbar sein, wenn man am Himmel in eine etwas heikle Situation gerät. Die meisten Uhren dieser Kategorie verfügen über weitere Funktionen wie ein Tachymeter (Geschwindigkeitsmesser), die Anzeige verschiedenen Zeitzonen oder auch die Stoppuhrfunktion.

 

  • Eine gute Taucheruhr 

    hält heute leicht dem Wasserdruck in mehr als 100 m Tiefe Stand, das entspricht immerhin einem Druck von ca. 10 Atmosphären. Im Übrigen sind es nur professionelle Flaschentaucher, die sich bis in diese Tiefe vorwagen. Wegen der vorherrschenden Dunkelheit im tieferen Wasser besitzt die Taucheruhr selbstverständlich eine Leuchtanzeige sowie eine drehbare Lünette, die die Länge des Tauchgangs kontrolliert.

 

Kurze Anmerkung über die Wasserdichtheit:
Leider werden in der Praxis die Angaben über die Wasserdichtheit nicht immer eingehalten. Das liegt nicht unbedingt an schadhaften Dichtungen, sondern ziemlich oft an der nicht gut abgedichteten Krone. Deshalb empfehlen wir, die Armbanduhr nur dann mit ins Schwimmbecken zu nehmen, wenn ihre Wasserdichtigkeit wirklich bis 10 bar ausgewiesen ist. Lassen Sie sich auch vom Verkäufer ganz genau zeigen, wie die Krone gegebenenfalls extra zu sichern ist.

 

Das Uhrengehäuse muss nicht nur hübsch sein

 

Das Gehäuse soll in erster Linie das Uhrwerk über lange Zeit nachhaltig schützen. Neben der Wasserdichtigkeit ist auch die Staubdichte sehr wichtig. Als Materialien für das Gehäuse einer Uhr kommen infrage:

 

  • Gelbgold,
  • Weissgold,
  • Roségold,
  • Edelstahl,
  • Keramik,
  • Titan,
  • Karbon,

 

um nur die Wichtigsten zu nennen. (Es gab auch schon Uhren aus Plastik oder sogar Schokolade). Beim Gold wird wegen der höheren Härte übrigens eher 18 als 24 Karat bevorzugt. Karbongehäuse sind ultraleicht und dennoch extrem robust, und daher für Sportler ideal.

 

Die Glasqualität ist bei einer Uhr ganz entscheidend

 

Auch beim Uhrenglas kann man meistens zwischen Saphir-, Mineral-, Kunststoff- oder Plexiglas wählen. Das Saphirglas ist qualitativ sehr hochwertig, weil es gleich nach der Härte von Diamant angesiedelt werden kann. Auf der anderen Seite neigt dieses Glas sehr zur Lichtreflexion, das heisst, es sollte unbedingt auch entspiegelt sein. Mineralglas ist deutlich kostengünstiger und dennoch recht kratzfest, kann aber auch schnell mal brechen. Diesbezüglich ist Plexiglas viel flexibler, aber als Material leider auch relativ weich, sodass schnell Kratzer entstehen.

 

Bildquelle: ToNic-Pics / pixabay.com

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