Militär-Look und die Mode

Militaer Herrenmode

Sexy und männlich, dabei sportlich und mit einem Hauch von Abenteuer besetzt - der Militär-Look setzt Mann so richtig in Szene. Zumindest bei den Frauen. Weit geschnittene Multifunktionshosen, lässige Hemden, ausgefallene Jacket-Styles oder übergrosse Mäntel bestimmen den Fashion-Trend der Saison.

Ob Pragmatiker oder Fashion-Victim - die Militär-Mode überzeugt nicht alle und dabei nicht nur Männer. In alter Tradition beeindruckt der Military-Look die Frauen, und er hält die Konkurrenz mit seiner doch immer etwas autoritären Aussage auf Abstand. Die Kleidung in ihren Naturtönen von beige über oliv bis hin zum schwarz harmoniert übrigens ausgezeichnet miteinander und lässt sich auch mit Jeans und Sweatshirt im Stil-Mix kombinieren.

Der Militär-Look für Männer - so geht's

Ein paar Regeln sind zu beachten, damit das Military-Outfit zu allen Gelegenheiten seine Wirkung nicht verfehlt.

1. Farblich - Keine Highlights
Knallige Farben gehören nicht dazu. Gedeckte und natürliche Farbtöne passen immer und Jeans-blau, Weiss oder Schwarz setzen die richtigen Akzente. Wird die Kleidung aus den Klassikern zusammengestellt, wie z.B. Schwarz, Weiss und Grau, kommt das Edle und Elitäre des Militär-Looks so richtig zur Geltung.

Aber auch die klassischen Feldfarben Braun, Beige und Oliv harmonieren ganz sportlich miteinander. Besondere Vorsicht ist allerdings bei den Camouflage-Mustern geboten: Höchstens eines der Teile sollte bedruckt sein, denn in der Freizeit zeigt das Tarnmuster einen eher gegenteiligen Effekt.

2. Ganz Casual - einen Stil wählen
Die Militär-Kleidung lässt sich sehr einfach und doch höchst effektiv zu einem Look zusammenstellen: Edel und streng oder ganz "Casual". Bei der lässigen Casual-Mode für Männer wird auf verspielte Details und zu kontrastreiche Farbkombinationen verzichtet. Kurzmäntel, Zweireiher mit breiten Revers, Schulterklappen und natürlich die klassischen kurzen Caban-Jacken kommen hier zum Einsatz. Kombiniert wird mit einem sportlichen aber unauffälligen Sweater oder weiten Jogpants. Die machen das Outfit locker und unterstreichen den Charakter des Rebellen. Mütze, z.B. aus Strick, nicht vergessen.

3. Fussmarsch - In the Army now
Es müssen nicht immer die Knobelbecher sein. Gerade dem Casual-Military-Outfit verleihen die Sneaker einen unnachahmlichen Urban-Look. Knobelbecher-ähnliche Schnürboots kommen nur mit Vorsicht zum Einsatz, damit das Ensemble nicht "overdressed" wirkt.

4. Feldversuch - Das gewisse Etwas
Was noch fehlt, sind die Accessoires zur Armee-Mode für Männer. Rucksäcke, lässig über die Schulter geworfen, sind eine ideale Ergänzung. Ideal sind auch die Messenger Bags, quer über die Schulter getragen. Wer noch mit einer Armbanduhr unterwegs ist, greift zum Flieger-Chronometer oder zu einem der kultigen russischen Armee-Uhren. Gürtel, Karabinerhaken und Wollmützen der Marine - beim Militär-Look kombinieren Männer alle Styles und alles sieht gut aus.

Militär-Mode - eines geht immer

Wer sich noch nicht so richtig an die Mode-Dauerkonstante Military herantraut, der kann ohne weiteres auch ganz vorsichtig beginnen. Ein Kleidungsstück aus der Army-Fashion genügt bereits, um sich von der Masse abzuheben. Dies kann die Armeehose sein, das typische olivfarbene Soldier-Hemd oder der Mantel mit den auffälligen Goldknöpfen. Ansonsten bleibt es beim gewohnten Fashion-Styling. Der Trend geht zur Army-Fashion vom Feinsten, die ungewöhnlich und doch unkompliziert zu kombinieren ist.

Designer Alexander McQueen kombinierte einen weiten olivgrünen Mantel mit einem braunen Pelzkragen. Wirkt seriös und doch ultimativ modisch. Und die olivgrünen T-Shirts gehen nicht nur immer, sondern sie passen auch zu vielem und - sie stehen wirklich jedem. Es muss nicht immer die Bomberjacke sein.

Bildquelle: WikiImages / pixabay.com

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