Outdoor Training - Keine Lust auf volle Studios

Fast jeder Mann kennt die Probleme im Fitness-Studio. Gerät besetzt, Körper an Körper in der Umkleidekabine...

Fast jeder Mann kennt die Probleme im Fitness-Studio. Gerät besetzt, Körper an Körper in der Umkleidekabine, es stinkt und frischen Sauerstoff gibt es auch keinen mehr. Aber warum sollte Man(n) sich das antun?

 

Die Natur ruft!

 

Für dein Training gibt es nichts Besseres als die frische Luft, draussen im Freien. Neben dem fehlenden Gestank, im Wald oder Park, hat man hier auch eine deutlich geringere Keimbelastung in der Luft. Weitere Benefits von frischer Luft sind, dass sie das Immunsystem stärkt und der frische Sauerstoff setzt Glückshormone frei. Man muss auch nicht immer nur dieselbe Wand anstarren. Variierende Orte sind dein geringstes Problem. Trainieren überall da, wo du gerade Lust hast. Man kann in der Natur so viel mehr für seinen Körper machen, als nur Joggen oder Wandern. Es gibt keine Muskelgruppe, die man nicht auch ohne die grossen Geräte im „Gym" trainieren kann. Man muss nur die richtigen Übungen kennen!

 

Alleine oder gemeinsam

 

Du kannst dich mit deinen Freunden zusammen tun und gemeinsam Joggen gehen oder Kraftübungen machen. Ein kleiner Tipp nebenbei mit einem Partner kann man viele Übungen erschweren oder manche Übungen sind nur mit einem Trainingskollegen möglich. Eine kleine Herausforderung, beziehungsweise ein kleines Kräftemessen befreit ungeahnte Kräfte. Gerne auch mit „Einsatz", wie zum Beispiel „der Verlierer trägt die Rucksäcke zum Auto". Nicht jeder hat Freunde, mit denen er trainieren kann. Dafür gibt es zum Beispiel online die Alternative, nach Gruppen zu schauen, bei denen man sich anschliessen kann.

 

Die Übungen

 

Aufwärmen

Zum Aufwärmen kann man ganz klassisch zehn Minuten Joggen oder Radfahren. Wem das zu „Öde" ist, der kann auch gerne andere Kreislauf anregende Übungen machen, wie zum Beispiel Springseil springen oder Knie beugen(ohne Zusatz Gewicht).

 

Movement Prep / Aktive oder passive Dehnungen

Es ist wichtig, dass wir unsere mechanischen und nervalen Struktur auf die folgende Belastung adäquat vorbereiten. Daher folgt nach dem Aufwärmen, das Dehnen. Die klassischen Dehnungen sind ja weit gehend bekannt, daher genauer zu den aktiven Dehnungen. Zum Beispiel den Ausfallschritt mit Thorax Rotation. Wir starten gerade stehend. Zuerst ziehen wir das rechte Knie fest an unseren Oberkörper. Wir stehen jetzt auf einem Bein. Es wird ein grosser Ausfallschritt nach vorne gemacht. Die Arme werden neben den Kopf gehoben. Weiterhin tief stehend rotieren wir den Oberkörper kurz, schnell und explosiv nach rechts (wenn der rechte Fuss vorne steht). Der linke Fuss wir hinterher gezogen und wir enden in unserer Ausgangsposition. Derselbe Ablauf wird nun mit links wiederholt. Pro Seite 8-10 Mal.

 

Rücken

Für den Rücken kann man Klassiker machen wie, „Bridging" (Brücke bauen) oder auf dem Bauch liegend den Superman. Wenn man ein bisschen mehr das Gefühl wie im Fitness-Studio haben möchte, kann man auch Klimmzüge an einem Baum machen oder an einem Geländer hängend Rudern.

 

Brust

Für die Brust gibt es kaum etwas Besseres als Liegestützen. Die kann man draussen in allen möglichen Variationen.

 

Beine

Wer hat es nicht längst erwartet? Für die Beine kommen natürlich wieder die Kniebeugen. Hier ist es dasselbe wie bei den Liegestützen. Alle Varianten, die einem in den Verstand kommen können, man gerne machen. Wenn man im Wald trainiert und einen abgesägten Baumstumpf findet, dann sind Squat Jumps auf die Fläche eine perfekte Übung.

 

Cool Down

Am Ende, nachdem Training, kann man entspannt zu Fuss zurück zum Auto oder nach Hause gehen und hat sein „Cool Down" gleich mit abgedeckt.

 

Fazit

 

Outdoor Training ist gesünder, man ist zeitlich komplett ungebunden und Mitgliedsbeitrag zahlt man auch keinen. Also ab in die Natur!

 

Bildquelle: Gabe Pierce / unsplash.com

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