Rückenschmerzen beim Fahrradfahren müssen nicht sein

Nicht nur in der Corona Zeit wurde das Fahrrad zum beliebtesten Fortbewegungsmittel. Auch sonst ist man mit dem Fahrrad oftmals schneller, kennt keine Parkplatzprobleme und tut etwas für seine Gesundheit. Die tägliche Tour mit dem Fahrrad hat eine Reihe von Vorteilen für die Gesundheit. Zum einen trainiert man sein Herz-Kreislauf-System und zum anderen werden Gelenke und Muskeln gefordert. Auch wenn das Radfahren eine Reihe von Vorteilen bietet, so hat es auch einen entscheidenden Nachteil - es ist nicht gut für die Wirbelsäule. Dies bedeutet jetzt aber nicht, dass man sofort komplett auf das Fahrrad verzichten soll. 

 

Wer sollte viel Fahrrad fahren?

 

Gerade Menschen, die ihre Gelenke und die Wirbelsäule aufgrund einer degenerativen Arthrose oder Erkrankungen der Wirbel nicht zu sehr belasten sollen, ist das Radfahren sehr gut. Personen, die Übergewicht haben können beim Fahren zusätzliche Kalorien verbrennen, ohne dass dabei die Gelenke extrem belastet werden. 

 

Die richtige Körperhaltung

 

Damit man sich keine Schäden am Bewegungsapparat zuzieht, sollte man auf die richtige Körperhaltung beim Radfahren achten. Dies bedeutet, dass nicht zu viel Last nach vorne auf den Lenker gelegt wird. Dies kann zu Schäden an Nacken, Schultern und am Rücken führen. Eine solche Position, die dem Fahren auf einem Rennrad gleicht, ist nur für Menschen ideal, die auch sonst viel laufen. Am besten beim Radfahren ist das aufrechte Sitzen, wie es auch bei einem Hollandrad der Fall ist. 

 

Welche Schäden können durch die falsche Haltung entstehen?

 

Durch eine falsche Haltung auf dem Fahrrad kann es zu Schäden an der Bandscheibe kommen. Des Weiteren können sich Hernien und Vorwölbungen verschlimmern. Sitzt man für längere Zeit falsch auf dem Fahrrad kann dies zu Verspannungen im Nacken mit Kopfschmerzen und Migräne führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Zervikal-Brachialgie, die sich mit Schmerzen, Kribbeln und einem Taubheitsgefühl in den Armen äussert. 

 

Wie kann man seine Körperhaltung auf dem Fahrrad verbessern?

 

Menschen, die nicht oft und schon sehr lange mit dem Fahrrad fahren, ist das Rennrad ein absolutes No-Go. Gut geeignet ist in diesem Fall das City Bike oder auch das Mountainbike. Dieses Fahrrad bieten eine angenehme Sitzhaltung.

 

Hilft nach dem Radfahren das Stretching?

 

Anfänger sollten nach einer Tour von 5 bis 10 Minuten durchaus kleine Dehnübungen einplanen. Insbesondere sollten diese Übungen auf den Rücken, den Nacken und die Beine abzielen. Auch nach jeder grösseren Radtour sollte man seinen Körper mit speziellen Übungen dehnen. So kann man dafür sorgen, dass die gebildete Milchsäure entsorgt wird. Diese hat sich während des Fahrens in den Muskeln angesammelt und muss verteilt werden, sonst kommt es zu Muskelkater. Ansonsten sollte man generell darauf achten, dass man vollkommen entspannt fährt und sich nicht auf dem Fahrrad verkrampft. Aus diesem Grund müssen sowohl der Lenker wie auch der Sitz optimal auf die Person eingestellt werden, denn nicht jede Einstellung ist für jeden gleich gut geeignet und kann auf lange Sicht zu Verkrampfungen führen.

 

Bildquelle: renategranade0 / pixabay.com

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