So werden Sie von einem Pessimisten zum Optimisten

Sicher kennen Sie das Sprichwort mit dem halb vollen Glas. Was für den einen Menschen ein halb volles Glas ist, ist für den anderen ein halb leeres Glas. Diese Analogie verdeutlicht besonders gut, worin sich Optimisten im Wesentlichen von den Pessimisten unterscheiden. Man nehme ein und denselben Sachverhalt und staune, wie unterschiedlich dieser bewertet werden kann! Beispielsweise verliert jemand seinen Job. Ein Pessimist schiebt es darauf, dass er ohnehin ein Pechvogel sei und er wohl dazu bestimmt ist, ein unerfülltes berufliches Leben zu führen. Der Optimist hingegen sagt sich, dass es im Grunde gut ist, den alten Job endlich los zu sein, denn nun ist Platz geschaffen für etwas Besseres, für ein Abenteuer, endlich seine Träume zu verwirklichen. Alleine an diesem Beispiel können Sie erkennen, dass Pessimismus und Optimismus nichts mit einem Sachverhalt an sich zu tun haben. Sie können auch optimistisch sein, wenn Sie mit einer Krankheit umgehen müssen, Ihren Job verloren haben oder eine Trennung durchmachen. Zu diesem Zweck ändern Sie einfach den Blickwinkel wie in dem genannten Beispiel. Sie selber entscheiden jeden Tag aufs Neue, welche Geisteshaltung Sie einnehmen möchten. 

 

Aus einer Not eine Tugend machen

 

Wenn Sie merken, dass Sie in die klassische Opferrolle fallen, in welcher Sie sich bemitleiden und vor allem pessimistisch eingestellt sind, ändern Sie bewusst Ihre Geisteshaltung und finden in jedem „Problem“ einen tieferen Sinn. So haben Sie sich nicht nur des sogenannten „Problems“ entledigt, Sie entdecken sogar Positives daran und verstehen was es heisst, aus einer Not eine Tugend zu machen. Das Leben entwickelt sich stetig weiter und ob wir es wollen oder nicht, lassen sich Veränderungen nicht aufhalten. Doch anstatt diesen Veränderungen negativ gegenüberzustehen, können Sie sich auch sagen, dass das der Lauf der Dinge ist und nicht nur das Beste aus der jeweiligen Situation machen, sogar etwas noch Besseres als die Vergangenheit Ihnen gebracht hat. Das kann ein besserer Job sein, ein Partner, der besser zu Ihnen passt oder eine Krankheit schenkt Ihnen die Fähigkeit, hinter die Fassade des Alltags zu schauen und sich mit den Gesetzmässigkeiten des Lebens vertraut zu machen, was Ihnen wiederum eine tiefe Befriedigung schenkt. Optimisten gehen einfach zufriedener und glücklicher durchs Leben, ungeachtet der jeweiligen Lebensumstände. Die Umstände können wir uns nicht immer aussuchen, unsere Geisteshaltung jedoch schon. Jeden Morgen beim Aufstehen können Sie sich bereits fragen, ob Sie den Tag optimistisch oder pessimistisch angehen möchten.

 

Einfach mal anders denken

 

Überlegen Sie sich genau, welchen Blickwinkel Sie einnehmen, denn dieser bestimmt Ihren Tag, Ihre Woche und letztendlich Ihr gesamtes Lebensgefühl! Gehen wir der Sache einmal auf den Grund, wird schnell ersichtlich, dass es bei Optimismus und Pessimismus auch um antrainierte Denkmuster geht, welche unter anderem auf Erziehung und Umfeld zurückzuführen sind. Pessimisten haben ihr Gehirn trainiert, das Negative an einer Sache zu finden und in den Mittelpunkt zu stellen, egal um was es geht. Das Gehirn kann aber definitiv wieder in die andere Richtung trainiert werden. Zu diesem Zwecke bedienen Sie sich abermals der positiven Psychologie. Dazu bedarf es etwas Zeit und Geduld, doch der Effekt wird sich lohnen. Sie können beispielsweise auf einem Blatt Papier in Stichpunkten notieren, wie Ihr Tag in etwa aussieht. Dann schreiben Sie auf was Sie daran nervt und was Sie alles gut finden. 

 

Üben Sie sich in Dankbarkeit

 

Denken Sie auch an die Details und an jene Dinge, die Sie für selbstverständlich halten wie etwa ein warmes Bett, ein bezahlbares Gesundheitssystem, einen gut bestückten Kühlschrank und dergleichen. Ein Blick auf andere Länder und Epochen zeigt deutlich, dass diese Dinge nicht für jeden Menschen selbstverständlich sind und unmittelbar stellt sich ein Gefühl der Dankbarkeit ein. Nutzen Sie gerne gezielt diesen Aspekt der Dankbarkeit, um sich in Optimismus zu üben und diesen jeden Tag anzuwenden.

 

Bildquelle: MoosGruen / pixabay.com

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Weitere interessante Themen

    • Müssen Männer kochen können?

      Die Frage, ob Männer kochen können müssen, wird von vielen Frauen mit „JA“ beantwortet. Für die Paare gilt das...

    • Was tun gegen Achselschweiss? 

      Welcher Mann kennt das nicht, kaum hat er ein frisches Oberteil angezogen bilden sich schon wieder riesige Schweissflecken unter den Achseln. Das...

    • Waschen, pflegen, stylen

      Ein gepflegter Look beginnt beim Mann auf seinem Haupt. Von Kopf bis Fuss gut aussehen - wer will das nicht? Insbesondere die Herren mögen es gerne...

    • Herbstzeit ist Erkältungszeit

      Viren und Bakterien sind in der nasskalten Jahreszeit allgegenwärtig: in Bus und Bahn, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen, in Kindergärten und Schulen...

    • So steigern Sie Ihre Potenz 

      Kaum ein anderer männlicher Körperteil ist so im Blickpunkt des Interesses wie das männliche Geschlechtsorgan. Der Geschlechtsverkehr ist ein...

 
Logo maennerseite ch