Frieden und Ruhe im Mehrfamilienhaus! 

Sie kommen von einem langen Arbeitstag nach Hause und möchten es sich bei einem guten Film gemütlich machen. Film läuft, vielleicht ein paar Chips und ein Bierchen stehen parat. Es kann also losgehen! Doch dann klingelt es an der Tür und Sie wissen ganz genau, dass es sich hierbei nur um die Nachbarin handeln kann. Wer sonst klingelt um diese Uhrzeit noch an der Haustür? Die 93-Jährige aus der Nachbarwohnung möchte womöglich wieder nur ein Pläuschchen halten. Schliesslich ist sie seit dem Tod ihres Mannes vollkommen alleine. – Kennen Sie diese Situation in ähnlicher Art und Weise? – Nun, in diesem Artikel erfahren Sie, was Sie dagegen tun können! 

 

Gelassenheit ausstrahlen in einem Mehrfamilienhaus 

 

Einfach aufmachen und sie wegschicken wollen Sie nicht. Hereinbitten? - Auf gar keinen Fall! Sich einfach leise verhalten, sodass sie von alleine geht, funktioniert ebenfalls nicht, da sie ganz genau weiss, dass Sie da sind! Was also tun? 

Wenn es für eine eigene Villa noch nicht ganz reicht, dann ist ein Mehrfamilienhaus mit Nachbarn wohl der Alltag. Das eigentliche Problem an diesen Häusern ist aber oftmals, dass die restlichen Mieter nicht wissen, wie ein „gemeinsames Miteinander“ funktioniert. Während der eine über die Müllentsorgung stänkert, mischt sich der andere in Dinge ein, die ihn nichts angehen und ein wieder anderer will ständig unterhalten werden. 

Die richtige Reaktion: „Im Leben kann ich mir zwar nicht alles aussuchen, aber meine Reaktion sehr wohl!“. So könnten Sie in dieser Situation, wie eben beschrieben, die Sache aus einer anderen Perspektive sehen. Dadurch trainieren Sie Ihre Geduld. Stellen Sie sich vor, dass dies eine Übung sei und Sie diese meisten müssen! 

 

2 Tipps, wie dies in der Praxis aussehen könnte! 

 

Sie wechseln die Perspektive und sehen die Situation als willkommene Übungsgelegenheit. Im Leben müssen wir alle mit schwierigen Situationen gelassen und souverän umgehen können. Sie ändern also Ihre Haltung und reduzieren Ihre Wut mit einer Frage wie dieser: „Jetzt bin ich in Lebensgefahr, was kann ich jetzt tun?“. Klar, das ist jetzt ein wenig überspitzt, doch so können Sie Ihr Aggressionspotential drastisch herunterfahren! Unabhängig von der Situation haben Sie jetzt zwei Möglichkeiten, wie Sie nun fortfahren können. 

 

TIPP #1: Sprechen Sie Ihre Bitte aus und fügen Sie einen Pluspunkt hinzu! 

 

Überlegen Sie sich ganz genau was Sie wollen und nicht was Sie stört! Sagen Sie dem/derjenigen an der Türe etwas Positives und Ihre Bitte zugleich. Beispiel: „Frau/Herr … wir kennen uns jetzt schon sehr lange und ich habe Sie wirklich gerne, dennoch klingeln Sie bei mir bitte nicht mehr nach 18 Uhr!“ Wichtig dabei ist, dass Sie kein „aber“ dazwischensetzen. Ein „daher“ oder „dennoch“ klingen weniger angriffslustig. 

Möglicherweise reagiert Ihr Nachbar die nächsten Tage auf diese Bitte ein wenig zurückhaltend und irritiert, vielleicht grüsst er oder sie erst einmal nicht mehr. Ihre bitte haben Sie freundlich aufgetischt und die Nachbarschaft wird dadurch nicht negativ belastet! Ruhe und Frieden, zwei Fliegen mit einer Klatsche! 

 

TIPP #2 Vorbeugen ist immer besser als Heilen! 

 

Sollte ein neuer Nachbar vor der Türe stehen, dann seien Sie besonders freundlich. Dies gilt ebenso, wenn Sie eine neue Wohnung beziehen. „Hallo, ich bin der neue Nachbar. Ich wollte mich nur kurz vorstellen. Sollten Sie irgendwas benötigen oder Sie etwas stören, dann können Sie jederzeit bei mir klingeln!“. 

 

Wofür ist das gut? 

 

Zum einen, ist das, das ganz normale Ritual, wenn ein neuer Nachbar einzieht. Es birgt aber auch einen riesengrossen Vorteil für die Zukunft! Sollte der Nachbar einmal eine Party bis tief in die Nacht veranstalten und dies Sie beim Schlafen stören, so ist es Ihnen ein leicht bei ihm zu klingeln und ihm mitzuteilen: „Ich habe Ihnen angeboten, dass wenn Sie etwas stört, dass Sie bei mir klingeln können. Ich denke, dasselbe gilt ebenso für mich. Bitte machen Sie die Musik etwas leiser, ansonsten schöne Party noch“. So oder so ähnlich ausgedrückt vermitteln Sie Ihrem Nachbarn sinnbildlich „Ich bin offen, nett und ehrlich zu dir, sei du das zu mir auch“.

 

Bildquelle: dimitrisvetsikas1969 / pixabay.com

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