Videospiele können gut tun 

Von Videospielen hört man meistens nichts Gutes. Doch auch diese Spiele haben einige Vorteile, die sich positiv auf einen auswirken. Der erste wichtige Faktor ist, dass Videospiele unsere Motorik verbessern. Vor allem die motorischen Fähigkeiten, die für das Kontrollieren eines Objektes benötigt werden, sind stärker als bei Nicht-Spielern ausgeprägt. Spielt man interaktive elektronische Spiele, wird zusätzlich die Auge-Hand-Koordination geschult


Videospiele können zusätzlich auch Schmerzen lindern. Die virtuelle Realität ist in der Lage einen regulierenden Effekt, der im Körper entsteht, zu erzeugen. Hiermit ist nicht nur die Ablenkung des Spieles wirksam, sondern das Gehirn wird beeinflusst, wie es auf Schmerz reagiert. Videospiele können ausserdem das Sehvermögen verbessern. Regelmässige Spieler haben, laut einer Studie, eine bessere Wahrnehmung der feinen Kontrastunterschiede. Beispielsweise kann man kleinste Unterschiede bei Grauschattierungen erkennen. Voraussetzung dafür ist, dass man gut sieht. Da Videospiele in der Lage sind, dass sie im Gehirn neue Verbindungen schaffen, können auch Verbesserungen im Bereich des Sehvermögens entstehen. Das Gehirn kann mit Hilfe von Computerspielen auf kleine, schwache optische Reize reagieren. Das Computerspielen kann zusätzlich Demenz vorbeugen. 3D-Spiele sind in der Lage den kognitiven Verfall zu verzögern. 

Auch die Sichtschärfe und die 3D-Tiefenwahrnehmung werden während des Spieles trainiert. Zusätzlich ist auch der Orientierungssinn bei Computerspielern und -Spielerinnen sehr gut ausgeprägt. Es fällt einem leichter sich Landkarten einzuprägen und sich Wege zu merken. Interessant ist auch, dass Menschen, die Computerspiele spielen, auch im echten Leben sportlich aktiver sind als andere. 

Wenn man öfter PC-Games spielt, kann man laut einer Studie schneller Entscheidungen treffen. Auch die Multitaskingfähigkeit wird geschult. Während des Spielens übt man eine breite Palette an Aufgaben zu erfüllen. Entscheidungen müssen während des Videogames schnell getroffen werden, damit der Spielfluss erhalten bleibt. Dieser Prozess des Entscheidens wird so virtuell geübt und kann im wirklichen Leben sehr gut umgesetzt werden. 

Bewiesen ist außerdem auch, dass Kinder, die Videospiele spielen, kreativer sind. Ausserdem erlernen die Kleinen durch das Spiel viel schneller. Spielen Erwachsene zusammen mit ihren Kindern, festigt sich die Beziehung zueinander dadurch sehr. Außerdem ist das Spielen von Videospielen sinnvoller als das Sitzen vor dem Fernseher. Das Computerspiel gilt, im Gegensatz zum passiven Fernsehen, als aktive Zeit vor dem Bildschirm. Wenn man kooperative Spiele auswählt, ist man im echten Leben auch weniger aggressiv. Primär ausschlaggebend ist hierbei das Genre des Spieles. Interessant ist, dass man, wenn man gerne und oft PC-Spiele spielt, auch im Beruf anpassungsfähiger und kommunikativer ist. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass selbstverständlich das Zeitausmass, das man für das Computerspielen verwendet, ausschlaggebend ist, inwiefern sich das Spielen am PC positiv auf einen auswirkt. Logik und analytisches Denken werden, neben der Vernetzung des Gehirns, geschult. Das gemeinsame Spielen in der Gruppe wirkt sich positiv auf das Sozialverhalten aus und bringt Vorteile beim Zusammenarbeiten im Team. Nachdem das Sehvermögen auch nicht negativ beeinflusst wird, kann man sich getrost das ein oder andere Mal einem Videospiel widmen. So lange man im real life sportlich aktiv bleibt, gibt es nichts einzuwenden.

 

Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com 

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