Richtiger Sport für mich?

Wenn der Winter zur Neige geht und die Bequemlichkeit nach einer langen Ruhephase gross geworden ist, fragen wir uns manchmal, ob wir nicht langsam wieder etwas aktiver werden müssten. Das ist besonders so, wenn sich die Speckrollen am Bauch durch die Weihnachtszeit und das viele Essen gebildet haben. Dann ist der Ruf nach sportlicher Betätigung gross. Oftmals fehlt es jedoch am Aufraffen. Denn einerseits ist die Faulheit vorhanden, aber andererseits fehlen die Ideen, welche Sportart die richtige sein mag. Regelmässige Vereinssportarten wie Fussball, Tennis, Tischtennis, Handball oder Volleyball sind gute Gelegenheiten, sich gruppendynamisch gegenseitig zu motivieren. Sich einem Verein anzuschliessen und dies gegebenenfalls gleichzeitig mit einem Freund zusammen zu machen, unterstützt das Loslegen und eigene Durchhaltevermögen. Die grössten Einwände gegen eine Mitgliedschaft in einem Verein kommen jedoch deswegen zustande, da oftmals die Zeit fehlt. Regelmässige Trainings können aus beruflichen Gründen oder privaten anderen Verpflichtungen nicht wahrgenommen werden. Einige Vereine legen eine gewisse Verlässlichkeit den Mitliedern auf, sodass dies manchmal wirklich ein ernsthafter Grund zum Bleibenlassen werden kann. Aber es muss mit dem Sport ja nicht komplett scheitern. Ebenso brauchen die gemeinsamen sportlichen Unternehmungen mit dem Freund nicht ruhen. Für diesen Fall sind nämlich die Individualsportarten zu empfehlen. Zu den gängigsten Aktivitäten gehören laufen, schwimmen, Rad fahren oder auch schnell gehen beziehungsweise Nordic Walking. Diese Sportarten sind sogleich gesunde Dauersportarten, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Der Vorteil an ihnen ist, dass sie dann gemacht werden können, wann der Sportler wirklich Zeit dazu hat. Er ist frei zur Selbstgestaltung. Das Argument der Jahreszeitenunterbrechungen kann bei ihnen nicht geltend gemacht werden. Denn das Schwimmen kann beispielsweise im Sommer im Freibad und während der anderen Jahreszeiten im Hallenbad gemacht werden. Das Rad fahren oder auch Laufen kann ebenso draussen während des Frühlings bis zum Herbst stattfinden. Eine Winterpause bei Schnee muss es auch hier nicht geben. Denn dann kann das Sportstudio als alternativer Ort fungieren. Dort gibt es Laufbänder beziehungsweise Standfahrräder, die eine Kontinuität zusichern. 

Wenn sich nun die Speckrollen sehr stark ausgeprägt haben, können noch folgende Tipps helfen, welche Sportarten von den letztgenannten besonders als Einstieg zu empfehlen sind. Das Rad Fahren ist beispielsweise bei Übergewicht sehr gut. Denn der Sattel trägt vorwiegend das Gewicht. Der Rücken und die Knie werden entlastet. Gleiches gilt für das Schwimmen. Denn dabei sorgt das Wasser für den natürlichen Auftrieb, sodass die Wirbelsäule entlastet wird. Möchte der Sportler dennoch mit dem Laufen loslegen, ist ihm zu empfehlen, zunächst mit dem schnelle Gehen beziehungsweise Nordic Walking zu beginnen. Immerhin verbraucht diese Sportart bereits 350 bis 450 Kilokalorien je Stunde. Das ist also gleich mehr als gedacht. Wichtig sind die richtigen Laufschuhe. Die grossen Markenhersteller bieten besonders für harte Untergründe wie beispielsweise Asphalt spezielle Sportschuhe mit abgefederten Sohleneinlagen an. Diese sind schonend für die Knie und auch die Wirbelsäule. Solche sind ein Muss für jene Sportler, die trotz gewisser Pfunde auf der Waage gleich richtig mit dem Laufen auf der Strasse loslegen wollen. 
Ist also die erste Überwindung in Richtung Sport getan, wird der Aktivist schnell merken, dass er sich körperlich aber auch geistig wieder fitter fühlt. Gleichzeitig beginnt eine Routine, die automatisch nach Regelmässigkeit des Sports ruft. Ein Stoppen wird mit der Zeit immer unwahrscheinlicher.

 

Bildquelle: tpsdave / pixabay.com

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