Intimrasur beim Mann: Tipps rund um die Hautpflege
Haarentfernung im Intimbereich ist längst nicht mehr nur ein Thema, das die Damenwelt beschäftigt: Auch viele Männer entscheiden sich mittlerweile für das Trimmen oder Rasieren der Schamhaare. Da die Haut in dieser Region sehr empfindlich ist, kommt es nach der Rasur nicht selten zu Rötungen, Juckreiz und Pickeln. Mit der richtigen Vorbereitung und Nachbehandlung lassen sich diese unangenehmen Hautirritationen aber zuverlässig vermeiden.
Vor der Rasur: den Intimbereich gründlich reinigen
Wird der männliche Intimbereich rasiert, treten häufig Hautreaktionen auf diese Behandlung auf. Insbesondere im Falle einer Nassrasur, bei der alle Schamhaare mit einem geeigneten Rasierer entfernt werden, bemerken viele Männer kleine Pickel, Rötungen und ein damit verbundenes Jucken rund um Penis und Hoden. Um diese zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren, empfehlen Hautärzte, die Intimzone vorab sorgfältig zu säubern: Hygiene ist die wichtigste Basis für eine fachgerechte und hautschonende Rasur. Eine warme Dusche oder das Waschen mit lauwarmem Wasser reichen bereits aus. Auf diese Weise werden Bakterien, Schweiss und Talg von der Haut entfernt, und die Poren weiten sich. Es ist nicht zwangsläufig erforderlich, eine spezielle Intimwaschlotion zu verwenden. Herkömmliches Duschgel reicht aus, um den empfindlichen Intimbereich optimal auf die Haarentfernung vorzubereiten.
Schamhaare trimmen vor der Rasur
Um die Intimrasur zu erleichtern, ist es ratsam, die Schamhaare mit einem Trimmer auf eine Länge von maximal 3 mm zu kürzen. Längere Haare verfangen sich zwischen den Rasierklingen, was sehr unangenehm werden kann. Zu lang dürfen die Haare daher nicht sein, wenn der Rasierer zum Einsatz kommt. Bei der Wahl des Rasierers selbst spielen vornehmlich die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben eine Rolle. In jedem Fall muss aber die Klinge richtig scharf ausfallen. Stumpfe Klingen sind nicht in der Lage, die Haare einfach und vor allem auch vollständig zu entfernen – aus diesem Grund wird beim Rasieren häufig mehr Druck ausgeübt, was die Haut noch zusätzlich irritieren kann. Moderne Rasierer fallen grundsätzlich sehr sicher aus; dennoch ist aber bei der Verwendung Vorsicht geboten. Der Intimbereich ist sehr empfindlich, und es kann schnell zu Verletzungen durch Schnitte kommen. Die richtige Technik und Sorgfalt sind entscheidend, damit weder Penis noch Hoden schmerzhaft in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit ein wenig Übung gelingt die Intimrasur aber meist ohne Probleme.
Nach der Rasur braucht die Haut Pflege
Ist die Rasur abgeschlossen, muss der Intimbereich erneut gewaschen werden. Damit werden abrasierte Haare und Reste des Rasierschaums entfernt: Rückstände können die Poren verstopfen und zu Hautproblemen führen. Ausserdem schliessen sich die vorab geweiteten Poren durch die Reinigung wieder, sodass Bakterien nicht so einfach eindringen können. Natürlich muss die Intimzone danach auch gründlich abgetrocknet werden. Hier ist es wichtig, nicht etwa mit Druck zu reiben, sondern die Haut stattdessen sanft mit einem weichen Handtuch abzutupfen, um zusätzliche Reizungen zu vermeiden. Ebenso raten Hautexperten, auf alkoholhaltige oder parfümierte Pflegeprodukte zu verzichten. Diese rufen oftmals ein starkes Brennen hervor, das sicherlich kein Mann in diesem Bereich spüren möchte. Stattdessen empfehlen sich Feuchtigkeitslotionen oder ein spezieller Balsam, der genau für die Ansprüche der Haut in der Intimzone entwickelt wurde.
Was tun, wenn Hautirritationen entstanden sind?
Kommt es trotz sorgfältiger Vorbereitung und Reinigung doch zu Pickeln oder Hautrötungen, raten Dermatologen dringend dazu, nicht zu kratzen oder zu drücken. Dadurch werden alle Irritationen nur verstärkt, und es kann unter Umständen zu Entzündungen kommen, die im schlimmsten Fall sogar einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Eine hautberuhigende Creme kann die unangenehmen Symptome lindern, bis sie abklingen. Treten aber starke Schmerzen oder deutlich sichtbare Hautveränderungen wie Schwellung oder eitrige Blasen auf, sollte sicherheitshalber ein Hautarzt aufgesucht werden.
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