Was unmittelbar gegen Sonnenbrand hilft 

Man muss nicht länger warten, als bis zum Abend und dann gibt der Körper die schmerzhafte Rückmeldung, wenn tagsüber der Aufenthalt in der Sonne mit zu wenig Schutz oder zu lange erfolgt ist. Die Haut zeigt sich dann rot. Zudem juckt sie und schmerzt. Doch ehe du dich nun an der brennenden Haut mit verschiedenen Hausmitteln versuchst, ist es erst mal wichtig, bei Sonnenbrand zumindest eine dieser folgenden schmerzstillenden Erste-Hilfe-Massnahmen durchzuführen.

 

Kokosöl 

 

In vielen Studien wurde der entzündungshemmende Effekt von Kokosöl nachgewiesen. Der darin enthaltene Bestandteil Laurinsäure spendet der Haut genügend Feuchtigkeit. Darüber hinaus unterstützen viele Nährstoffe ihren Heilungsprozess. Dazu massiert man Kokosöl sanft ein, was von der Haut rasch aufgenommen wird. Es verstopft nicht die Poren und sorgt für ein geschmeidiges Hautgefühl.

 

Kühlen

 

Solange keine Blasen zu sehen sind, hast du die Möglichkeit, die Haut mit einer ungefähr 25 Grad Celsius lauwarmen, sanft eingestellten Dusche zu kühlen. Selbst feuchte und kalte Umschläge sorgen für eine Linderung des Schmerzes. Dabei sollte man jedoch beachten, dass Wasser der Haut Fett entzieht. Nach den Wasseranwendungen ist es wichtig, auf die Haut gleich danach eine After-Sun-Lotion aufzutragen. Im akuten Zustand ist das Anwenden von Kühlpacks und Eiswürfel ungeeignet, weil die Kälte die schmerzenden Hautbereiche zusätzlich reizt.

 

Feuchtigkeitscreme 

 

Es lohnt hier, eine gute After-Sun-Lotion zu kaufen, da deren Inhaltsstoffe für viel mehr Feuchtigkeit sorgen im Vergleich zu den üblichen Cremes. Überdies beinhalten die gewöhnlichen Body-Lotions zu viel Fett, welches die Poren der geröteten Hautstellen blocken und einen Hitzestau auslösen können. Hervorragende After-Sun-Cremes verfügen über hautberuhigende Wirkstoffe, wie zum Beispiel Dexpanthenol, welches die brennende Haut kühl und den Juckreiz stoppt. Zudem sollte man diesmal nicht auf dem Rat der Grossmutter hören: Bitte keinen Quark auf den Sonnenbrand auftragen. Sicherlich erzielst du mit dem Hausmittel aus dem Kühlschrank kurz eine kühlende Wirkung. Jedoch verstopft du gleichzeitig die Poren der geröteten Haut und riskierst aufgrund dessen einen Infekt.

 

Aloe vera

 

In zahlreichen After-Sun-Cremes befindet sich Aloe vera. Der Saft aus dem Liliengewächs hat eine sehr schmerzlindernde, feuchtigkeitsspendende und kühlende Wirkung auf der brennenden Haut. Im Übrigen besteht die Möglichkeit, sich die Heilpflanze ebenso als Zimmerpflanze zu halten. Diese kann in Baumärkten und Gärtnereien erworben werden. Bei Sonnenbrand schneidet man eines von ihren fleischigen Blättern auf. Danach tropft man den Saft auf die betroffenen Hautbereiche.

 

Heilerde

 

Durch Heilerde wird der Schmerz gekühlt und gedämpft. Sie wirkt nicht nur beruhigend, sondern versorgt auch die Haut mit essenziellen Mineralstoffen und Spurenelementen, welche diese zum Reparieren der schmerzenden Haut benötigt. Im Vergleich zu zahlreichen After-Sun-Cremes befinden sich in der Heilerde weder Farbstoffe noch Duftstoffe. Diese gibt es in der Apotheke oder Drogerie zu kaufen. Nachdem man die sie mit etwas kalten Wasser zur salbenartigen Paste vermengt hat, wird die Heilerde ungefähr messerrückendick auf die Haut aufgetragen. Sobald die Kühlwirkung nachlässt, ist die braune Paste ganz vorsichtig abzuspülen.

 

Kortison

 

Wenn sich die Haut stark entzündet oder Blasen entstehen und aufplatzen, muss ein Arzt oder eine Apotheke aufgesucht werden, um dort eine kortisonhaltige Salbe zu erhalten. Im Härtefall können selbst Schmerzmittel für Linderung sorgen. Im Übrigen vergehen im Normalfall maximal zwei Wochen, bis sich die Haut geschält und wieder ganz neu gebildet hat. Während dieser Zeit musst du dich unbedingt vor den UV-Strahlen schützen. Daher ist es besser, die Haut vorher mit Sonnencreme gut zu schützen und immer wieder in den Schatten zu gehen, als sich den ganzen Sommerurlaub zu verderben.

 

Fazit 

 

Durch einen Sonnenbrand zeigt die Haut auf, dass diese zu lange in der Sonne war. Mithilfe von Heilerde und Aloe vera kann man das Jucken und die Rötungen bekämpfen. Allerdings merkt sich der Körper jeden Sonnenbrand. Daraus folgen eine frühe Hautalterung und eine Steigerung des Hautkrebsrisikos. Deswegen ist es am besten, sich die meiste Zeit im Schatten aufzuhalten, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

 

Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com 

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