Was gegen Hitzepickel tun?

Jeder kennt das, man hat sich ein ausgiebiges Sonnenbad gegönnt und denkt nichts kann jetzt die Ruhe stören. Doch weit gefehlt. Es kommt zu einem roten Ausschlag mit brennenden Pusteln. Dies hat nichts mit einem Sonnenbrand zu tun, der ebenfalls nicht wirklich angenehm ist. Es geht hier um die sogenannten Hitzepickel, die sich vielfach an den Schultern, dem Rumpf oder auch an den Beinen bilden können. Einige empfinden diese Hitzepickel als ein kleines Manko, während andere wiederum den juckenden Alptraum mehr oder weniger verfluchen. Man stellt sich sofort die Frage, woher kommen diese Hitzepickel und vor allen Dingen, was kann man dagegen tun.

 

Was genau sind Hitzepickel?

 

Bedingt durch vermehrtes Schwitzen an heissen Tagen kommt es zu diesem unschönen Ausschlag. Einige kennen dies wahrscheinlich auch durch zu warme Bettwäsche oder wenn die Fieber haben, was aber eher selten ist. Die lästigen Pickel bilden sich an verschiedenen Körperstellen und werden in Fachkreisen auch Miliaria genannt. Umgangssprachlich spricht man von Schwitzbläschen, Hitzeblattern oder eben dem bekannten Hitzepickel. Der Hitzepickel ist die Folge von einem Hitzestau, bei dem der Schweiss nicht richtig verdunsten kann. Dies geschieht bei zu enger Kleidung oder Kleidungsstücke, die nicht wirklich atmungsaktiv sind. Die Kanäle auf der Haut verstopfen und kommt zu kleinen wassergefüllten Blasen, die sowohl schmerzen als auch jucken und brennen. 

 

Hitzepickel gleich Sonnenallergie?

 

Diese Frage stellen sich viele Betroffene, denn die Symptome sind meist vollkommen gleich. Allerdings unterscheiden sich die Ursachen sehr deutlich voneinander. Hitzepickel sind im Vergleich mit der Sonnenallergie keine Reaktion auf die UV-Strahlen der Sonne, sondern vielmehr die Folge von verstopften Schweissdrüsen. Demnach kann man auch mitten im Winter die juckenden Hitzepickel bekommen. Die Sonnenallergie dagegen tritt nur auf, wenn man sich direkt dem Sonnenlicht aussetzt. 

 

Verschiedene Arten von Hitzepickel

 

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Hitzepickel, die im Folgenden erklärt werden.

Kristalline Hitzepickel - hier handelt es sich um einzelne Bläschen, die einem Tropfen gleichen. Sie selten größer als ein Stecknadelkopf und treten meist in Gruppen auf. Die prall gefüllten Bläschen sind klar und gehen meist ohne eine Entzündung, also einer Rötung, daher. Wischt man über die Pusteln, dann platzen diese auf und die Flüssigkeit tritt aus. 

Rote Hitzepickel - diese jucken und schmerzen, weshalb man sie nicht aufkratzen sollte. Rund um die Stelle wird die Haut rot und schwillt auch etwas an. Meist bekommt man diese Form der Hitzepickel erst nach einer längeren Hitzeperiode, denn die Drüsen verstopfen schneller und auch tiefer. Der Schweiss kann nicht abfliessen und verteilt sich unter der Haut. Durch das Salz im Schweiss kommt es zu einer Bakterienmischung, die für die Entzündung verantwortlich ist. 

 

Was kann man gegen Hitzepickel tun?

 

Am besten ist es, man meidet die extreme Hitze und hält sich vermehrt im Schatten auf. Nach einer kalten Dusche sollte man die Haut nur vorsichtig abtupfen. Meist sind die lästigen Pickel nach ein paar Stunden verschwunden. Hilfreich ist ein Peeling während des Duschens, denn es entfernt die abgestorbenen Hautzellen, die die Poren noch mehr verstopfen. 
Des Weiteren kann man Hitzepickel auch mit verschiedenen Hausmitteln behandeln. Dazu zählt Apfelessig, der antibakteriell wirkt und so die Entzündung verhindert. Dazu betupft man morgens und abends die betroffenen Stellen mit dem Essig und lässt alles für ca. 15 Minuten einwirken. Hilfreich ist auch eine Maske aus Heilerde, die den Schweiss aufnimmt. Die Masse wird auf die Haut aufgetragen und dann für ca. 15 Minuten einwirken lassen, bevor man alles mit lauwarmem Wasser abwäscht. 

 

Bildquelle: Rosel Eckstein / pixelio.de

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