Wertvollen Tricks für die Erkältungs- Saison

Ein grippaler Infekt ist nervenaufreibend, schwächend und stresst den menschlichen Organismus. Mit einfachen Tricks kann das Risiko für Erkältungen allerdings zielgerichtet minimiert werden. Im Zuge einer akuten Erkältung sollten sportliche Trainingseinheiten so dosiert und sanft wie möglich gehalten werden, um nicht die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers auszubremsen. Ein verschleppter grippaler Infekt in Kombination mit anstrengendem Training begünstigt die Entstehung von lebensgefährlichen Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen. Wer die ersten Erkältungssymptome registriert, sollte sich viel in der Natur bewegen, um die körpereigene Vitamin D-Produktion, den Stoffwechsel und die Bildung entzündungshemmender Killer-Zellen zu stimulieren, die die Abwehrkräfte mobilisieren.

 

Gemässigte körperliche Aktivität stärkt das Immunsystem

 

Spaziergehen an der frischen Luft, lockeres Joggen und gemässigtes Radfahren sind ideal zur Anregung des menschlichen Immunsystems. Der individuelle Ruhepuls fungiert als wichtigster Gradmesser, um abzuschätzen ob körperliche Betätigung in der jeweiligen Situation tatsächlich sinnvoll ist. Bei einem grippalen Infekt schnellt der Ruhepuls durchschnittlich um 7 bis 10 Schläge in die Höhe. Fieber ist zudem als     "systemischer Entzündungsmarker" einzuordnen, bei dem bedingungslos auf Sport zu verzichten ist. Bei einer aufkommenden Erkältung sind Spaziergänge durch den Wald besonders zu empfehlen. Diese werden in Japan als "Waldbaden" klassifiziert und maximieren durch die Aufnahme von "Terpenen" (den Botenstoffen der Bäume), nachweisbar die Anzahl der immunstimulierenden Killerzellen im Blutserum.

Bei leichten erkältungsbedingten Beschwerden wie Schnupfen und Husten fördert zudem sanftes Laufen die natürliche Regenerationsfähigkeit. Die sanften Bewegungsabläufe optimieren die Durchblutung von Nase und Atemwegsorganen, wodurch die Aktivität der Viren eingedämmt wird. Damit der gesundheitsfördernde Effekt des Laufens nicht umgekehrt wird, darf der Körper keine grossen Mengen an Flüssigkeit verlieren.

Bahnt sich ein grippaler Infekt an, ist unbedingt darauf zu verzichten, den Organismus einem Trainingsreiz auszusetzen. Selbiger reizt den Körper und befeuert Entzündungsreaktionen. Der Organismus reagiert hierauf mit Kapitulation, wodurch die Intensität der Erkältung intensiviert wird. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Sport bei einem grippalen Effekt die natürlichen Selbstheilungskräfte drosselt und deshalb kontraproduktiv für die Gesundheit ist.

 

Das "Open Window- Phänomen" ausbremsen 

 

Im Anschluss an starke Trainingseinheiten, im Zuge dessen der Flüssigkeitshaushalt des Körpers in ein Missverhältnis gerät und den natürlichen PH- Wert verschiebt, greift das "Open Window-Phänomen" ein. Dieser Zustand hemmt das Immunsystem und erleichtert Viren und Bakterien das Eindringen. Wie lange diese Phase andauert, hängt von der individuellen gesundheitlichen Konstitution sowie dem Grad der Intervall- Einheit ab. Um die Eintrittsschneise für Krankheisterreger zu verkleinern, sollten sich Sportler qualitativ hochwertig ernähren, ihren Organismus mit ausreichend Flüssigkeit versorgen und genügend schlafen. Das Tragen von ausgesuchter Funktionskleidung sorgt für eine ausgeglichene Temperaturregulation. Zusätzlich hilft die Aufnahme von Kohlenhydraten unmittelbar nach dem Training das "Open Window" zeitnah zu schliessen und das körpereigene Gleichgewicht wiederherzustellen.

 

Natürliche Geheimwaffen gegen Erkältung und für einen gesunden Organismus 

 

Das Immunsystem kann durch die Zufuhr von nährstoffreichen Lebensmitteln effektiv gepusht werden. Insbesondere Acerola-Saft gilt als Geheimwaffe im Kampf gegen grippale Infekte. Die Acerolafrucht besitzt den höchsten Gehalt an natürlichem Vitamin C und hebt den zu Beginn einer Viruserkrankung drastisch fallenden Vitamin C-Spiegel in den weissen Blutkörperchen zuverlässig an. Ist eine konstante Vitamin C-Zufuhr über Acerolasaft sichergestellt, steigen die Abwehrkräfte des Körpers umgehend an. Der Saft sollte in Form von hochwertigem Muttersaft in Bio-Qualität eingenommen werden. Über den Tag verteilt, sind jeweils kleine Mengen von jeweils rund 20 ml Acerolasaft mit Wasser zu verdünnen und zu trinken. Ebenso ist Manuka- Honig ein wertvoller "Immun Booster", der ganzheitlich den menschlichen Organismus stärkt, Entzündungsreaktionen unterbindet und den Gesundheitszustand optimiert. Haferflocken, die in Verbindung mit Kefir aufgenommen werden, kräftigen die Darmflora, die als Zentrum des Immunsystems gilt. Hochwertige Propolisbonbons bekämpfen wirksam Entzündungen im Hals- und Rachenbereich und lindern demnach effektiv Husten, Halsschmerzen und Rachenbeschwerden.

Gesichtsdampfbäder mit entzündungshemmenden Kamillen-, Ringelblumen-, Salbei- und Thymianblättern befreien Nasen und Nebenhöhlen und verbessern die Atmung. Das Dampfbad löst festsitzendes Schleimsekret und befeuchtet die Schleimhäute.

 

Bildquelle: Ponciano / pixabay.com 

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