Das Schnarchen behandeln

Das Schnarchen ist ein leidiges Thema im Schlafzimmer. Wer selber schnarcht, nimmt das gar nicht wahr, dafür der Partner umso mehr. Alleine schon, um den Frieden im Schlafzimmer zu wahren, sollte versucht werden, dass Schnarchen zu unterbinden. Welche Möglichkeiten es gibt, das knatternde Geräusch im Schlaf zu reduzieren, wird in diesem Ratgeber präsentiert.

 

Ursachen

 

Die Ursachen des Schnarchens sind vielfältig. Daher ist eine Therapie gar nicht so einfach und es sollte genau analysiert werden, weshalb das Schnarchen auftritt. Es gibt kein Allheilmittel gegen das Schnarchen, sondern es muss auf die Ursache abgestimmt sein.

Eine Möglichkeit besteht in der Verengung der Atemwege. Diese können entweder durch eine Atemwegsinfektion oder einer allergischen Reaktion entstehen. Dieses Schnarchen äussert sich vor allem durch die nervtötenden Geräusche, ist aber ungefährlich. Klingt die Atemwegsinfektion ab, sind während der Nacht keine Töne mehr zu hören.

Anders sieht es aus, falls anatomische Gründe für das nächtliche Sägen vorliegen. Hier können zum Beispiel vergrösserte Rachenmandeln zu einer Schlafapnoe führen. Dies sind Atemaussetzer, welche in der Folge zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn führen können.

Weitere Faktoren, die das Schnarchen begünstigen sind Alkohol, Medikamente und das Schlafen in der Rückenlage.

Auf dem Rücken zu schlafen begünstigt die ungünstige Haltung des Rachenraumes und erhöht die wahrnehmbare Lautstärke. Die Zunge fällt in den Rachenraum zurück und der Luftstrom wird gestört. Diese Störung ist als typisches Flattern während der nächtlichen Atmung zu hören.

 

Gefährlichkeit des Schnarchens

 

Das Schnarchen ist nicht nur unangenehm und kann zu Schlafstörungen beim Partner führen. Auch für den Schnarchenden stellt dieses Verhalten während der Nacht eine echte Beeinträchtigung dar und sollte nicht unterschätzt werden. Mitunter ist ein Gang zum Arzt notwendig, um die Ursache zu ergründen und das Schnarchen zu minimieren. Andernfalls besteht ein höheres Risiko an Herzkreislauferkrankungen zu leiden. Aufgrund des Sauerstoffmangels können Schäden an den Blutgefässen auftreten. Langfristig ist das Schlaganfallrisiko etwa doppelt so hoch, als bei gesunden Menschen.

Weiterhin kann das Schnarchen dazu führen, dass die Betroffenen weniger erholt und ausgeruht sind. Das Schnarchen und der damit einhergehende Sauerstoffmangel verhindern, dass der Körper die notwendige Ruhe erfährt. Die heilsamen Prozesse während der Nacht laufen gestört ab und am nächsten Tag tritt eine deutliche Müdigkeit ein. Diese geht einher mit Konzentrationsschwierigkeiten, was bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit im Beruf oder der Schule deutlich abnimmt.

Es spricht also einiges dafür, das Schnarchen nicht zu ignorieren, sondern behandeln zu lassen.

 

Tipps gegen das Schnarchen

 

Das Schnarchen tritt vor allem auf, wenn die Atmung durch die Nase behindert wird. Dies ist der Fall, wenn allergische Reaktionen oder eine Nasennebenhöhlenentzündung vorhanden sind. Auch eine Verkrümmung der Nasenscheidewand kann für das Schnarchen verantwortlich sein.

Daher ist der erste Tipp, dass die Nasenatmung angewöhnt werden sollte. Gibt es hierbei Probleme, müssen Lösungsmöglichkeiten gefunden werden. Auch ein operativer Eingriff, um eine Verkrümmung der Nasenscheidewand zu korrigieren, ist denkbar.

Eine etwas aussergewöhnliche Ursache ist bei den Ernährungsgewohnheiten zu finden. Wer abends kurz vor dem Schlafgengehen grosse Mahlzeiten zu sich nimmt, ist ebenfalls einem grösseren Risiko für das Schnarchen ausgesetzt. Durch die stärkere Füllung des Magens verschieben sich die Lunge und das Zwerchfell nach oben, weshalb der Rachenraum stärker zusammenfällt. Dies begünstigt das Schnarchen. Daher gilt als Faustregel, dass abends etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen, keine schweren Mahlzeiten mehr gegessen werden sollten.

Das Essverhalten tritt noch an anderer Stelle in Erscheinung. Das Körpergewicht besitzt ebenfalls einen Einfluss auf das Schnarchen. Wer unter starkem Übergewicht leidet, wird während des Tages bereits merken, dass das Atmen schwerer fällt. Zusätzliches Fettgewebe im Rachen verengt die Atemwege. Insbesondere die Schlafapnoe, also die Atemaussetzer während des Schlafens, sind auf das Übergewicht zurückzuführen. Wer durch das Abnehmen sein Idealgewicht erreicht, wird wahrscheinlich auch das Schnarchen los oder zumindest stark reduzieren können.

Falls diese Empfehlungen noch nicht helfen, ist ein Gang zum Arzt notwendig. Das Schnarchen sollte nicht unterschätzt werden und kann die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. Nur in Absprache mit dem Arzt kann ein schwerwiegendes Problem der Atemwege beseitigt werden.

 

Bildquelle: sasint / pixabay.com 

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