E-Bikes: Modellübersicht und Kaufratgeber
Die Schweiz erlebt aktuell einen wahren Verkaufsboom von E-Bikes. Nach offiziellen Schätzungen dauert es nicht mehr lange, bis die Marke von 2 Millionen verkauften E-Bikes durchbrochen wird. Männer, die über den Kauf eines Fahrrads mit Elektroantrieb nachdenken, sollten die Kaufentscheidung nicht übereilt treffen. Denn die Auswahl an Modellen weist durchaus einige Unterschiede auf, die einen gravierenden Einfluss auf das Fahrverhalten der Räder ausüben. Dieser Blog stellt drei der derzeit beliebtesten Modelle näher vor.
E-Citybikes – das Allroundtalent für alle Stadtgebiete
Das E-Citybike gilt als der Klassiker unter den Angeboten an elektrisch betriebenen Fahrrädern. Bis auf den teilweise breiter ausfallenden Rahmen dieser Räder ist die E-Variante kaum von anderen Fahrrädern für den Gebrauch in der Stadt zu unterscheiden. Die Besitzer müssen somit weder im Hinblick auf die Wendigkeit im Strassenverkehr noch die Sicherheit mit Abstrichen rechnen.
Details wie Gepäckträger erlauben es, das E-Citybike für alltägliche Besorgungen ebenso wie für den Weg zur Arbeit zu verwenden. Dieser Typ von E-Bike garantiert eine sichere Fahrt auf allen befestigten Wegen, wie Asphalt oder Kopfsteinpflaster. Dieses elektrische Fahrrad ist daher eine gute Wahl für kürzere Strecken, die sich im Allgemeinen auf den Wohnort oder die unmittelbare Umgebung beschränken.
Ein Vorteil des E-Citybikes ist die bereits heute vorhandene immense Auswahl an Marken und Modellen. Kaum ein Hersteller lässt es sich nehmen, ein eigenes E-Bike für die Stadt auf den Markt zu bringen. Käufer, die ein spezielles Interesse an einem sportlichen Design oder anderen Eigenschaften haben, verfügen insofern gleich über mehrere Modelle zur Auswahl.
Faltbare E-Bikes – klein und kompakt
Ein E-Bike sicher abzustellen und vor Dieben zu schützen, bedeutet in einigen Fällen, den Transport ins Büro oder in die Wohnung in Kauf zu nehmen. Die Hersteller bieten für den leichteren Transport sowie den geringeren Platzbedarf E-Bikes ebenfalls in faltbaren Varianten an. Diese Idee ist zwar nicht neu, ist aktuell jedoch so gefragt wie noch nie. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das elektrische Fahrrad zusammenklappen und etwa hinter einer Zimmertür oder in einem Schrank verstauen. Der elektrische Antrieb oder andere empfindliche Bauteile der Räder nehmen bei sachgemässer Nutzung dieser Funktion keinen Schaden.
Faltbare E-Bikes sind in ihren übrigen Eigenschaften zum Grossteil identisch mit E-Citybikes. Das bedeutet, dass die Käufer mit diesen Fahrrädern auf befestigten Wegen und eher kürzeren Strecken am besten unterwegs sind. Beliebt sind diese Modelle ebenfalls bei Pendlern, die einen Teil der Strecke zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Mit einem faltbaren E-Bike bleibt im Bus oder der Bahn ausreichend Platz für andere Fahrgäste. Des Weiteren erfordert der Ein- und Ausstieg ebenfalls keinen erhöhten Kraftaufwand.
Trekking E-Bike/ E-Mountainbikes – geeignet für (fast) alle sportlichen Herausforderungen
Für alle Männer, die sich mit dem Fahrrad am liebsten auf unebenen Untergründen und in den Bergen bewegen, ist ein E-Trekking bzw. Mountainbike die richtige Wahl. Der elektrische Antrieb ist optimal auf diese höheren Anforderungen und Belastungen eingestellt. Das bedeutet, dass die Besitzer auf die Technik nur in einem Bereich Rücksicht nehmen müssen.
Hierbei handelt es sich um die Akkus, welche die aufgeladene Energie speichern. Die Hersteller verwenden bevorzugt hochwertige Lithium-Ionen-Akkus, die weniger einfach zu einer selbstständigen Entladung der Energie neigen. Den Temperaturen, mit denen die Akkus in Kontakt kommen sollten, sind Grenzen gesetzt. Während der Plusbereich bei 45 °C liegt, neigen einige Akkus schon ab dem Gefrierpunkt von 0 °C dazu, vorzeitige Alterserscheinungen zu begünstigen. Es ist daher ratsam, bei Minusgraden auf diese Räder zu verzichten.
Ansonsten zeichnen sich E-Bikes aus den Bereichen Trekking und Mountainbiking, trotz der erhöhten Geschwindigkeiten, durch ein hohes Mass an Sicherheit aus. Das gilt für die Bodenhaftung und das Profil der verwendeten Reifen ebenso wie die eingebauten Bremsen. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt es sich jedoch zuerst einige Probetouren zu unternehmen, um vor dem ersten Härtetest die notwendige Fahrpraxis aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit zu erhalten.
Bildquelle: Julian Hochgesang / unsplash.com








