Vom Disstress zum Eustress bei Männern
Moderne Männer stehen häufiger vor der Challenge, die schmale Gratwanderung zwischen Stress und Wohlbefinden zu meistern. Der Artikel behandelt Tipps, wie Männer smarte Strategien entwickeln, Stresseinflüsse herauszufinden und in einen positiven Lebensstil umzuwandeln. Erfahren Sie so als Mann, wie bewältigte Aufgaben oder Schwierigkeiten Kräfte für ein erfülltes Dasein freisetzen.
Was ist Disstress versus Eustress?
Der medizinische Begriff "Disstress" ist als negativer Faktor für die Gesundheit bekannt. So führt dieser nachteilige Stress rasch zu Erschöpfung und psychosomatischen Problemen.
Im Gegensatz hierzu beinhaltet das Fachwort "Eustress" positive Einflüsse aus bewältigten Herausforderungen, welche nicht nur inmitten der Männerwelt inneres Wachstum und Motivation fördern.
Im privaten und beruflichen Alltag spielt somit der Wandel von Disstress zu Eustress eine Schlüsselrolle für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit des modernen Mannes.
Vom Disstress zum Eustress: Die radikale Umgestaltung in Svens Arbeitsleben
Sven ist ein engagierter Projektmanager in einer grossen IT-Firma. Seit Jahren fühlt er sich immer öfter vom Druck und Stress seiner vielfältigen Leitungsaufgaben überwältigt. Sein Berufsalltag ist geprägt von schier endlosen Meetings, knapp bemessenen Terminen und dem ultimativen Zwang zu verantwortlichen Ad-hoc-Entscheidungen.
Svens Stressbelastung nahm in letzter Zeit stetig zu. Schliesslich merkte der Abteilungsleiter, wie sich seine Motivation und Energie allmählich auflösten. Sven befand sich in der Tretmühle von anhaltendem Disstress – einem negativen Stress, der ihn sowohl körperlich als auch seelisch auslaugte.
Die Wende in Svens Berufsleben
Mittdreissiger Sven schaute sich einmal am Schreibtisch ein Lernvideo zum Thema "Stressmanagement" an. Die Grundidee, dass Stress am Arbeitsplatz nicht zwingend von Nachteil ist, weckte sein Interesse. So fasste Sven den Entschluss, die im Video vorgestellten Strategien auszutesten.
Anfängliche Schritte zum Eustress
Sven fing an, klare, aber überschaubare Meilensteine in seinem Leiteralltag festzulegen. Er hielt seine wichtigsten Führungsaufgaben im Taschenkalender fest und setzte ihrer Erledigung Prioritäten.
Mit dieser smarten Strukturierung wurde es leichter, die Übersicht zu behalten und sich weniger gestresst zu fühlen. Überdies half die Einführung einer aktiven Pausengestaltung mit Spaziergängen im nahen Stadtpark dem Leiter, neue Energie aufzutanken.
Die Rolle guter Kommunikation und sozialer Unterstützung
Sven sprach mit seinem Vorgesetzten über die alltäglichen Stressbelastungen. Er suchte und fand gemeinsam mit ihm geeignete Lösungen, das anfallende Arbeitspensum im Leitungsbereich effizienter zu verteilen.
Mehr Eustress - der positive Wandel
Schrittweise bemerkte Sven eine deutliche Veränderung zum Positiven. Der Manager empfand den üblichen Stress bei der Führung seines Teams nicht mehr ausschliesslich als negativ.
Sven erlebt nun am Arbeitsplatz einen Turbo-Workflow, der ihn motiviert und anspornt. Er hat gelernt, momentane Stresseinflüsse blitzschnell zu erkennen und diese in ein Plus an Selbstorganisation umzuwandeln. Aus nervlichem Disstress ist ein Zuwachs an Eustress hervorgegangen.
Fazit
Svens berufliche Entwicklung als IT-Projektmanager beweist: Es ist machbar, Disstress teilweise oder sogar ganz in positiven Eustress "umzupolen".
Mit klar definierten Zielen, aktiver Pausengestaltung und direkter Kommunikation des Problems beim Vorgesetzten meisterte der Leiter die Herausforderungen seines Arbeitslebens.
Stress - wie im Fall von Sven - muss nicht immer etwas Nachteiliges sein. Es kommt darauf an, wie Männer in Führungspositionen oder als Teammitglieder mit Disstress umgehen und diesen geschickt in Eustress verwandeln.
Bildquelle: TheStandingDesk / unsplash.com








