Ferientipps für Papa – weniger ist oft mehr
Es ist Ferienzeit und alle freuen sich riesig auf die tolle Zeit des „Dolce fa niente“. Allerdings ist meistens das Gegenteil der Fall. Die Kinder möchten sich so richtig austoben und all das machen, was sie sonst nicht tun können. Und da liegt der Hase im Pfeffer!
Aufgepasst – Jetzt kommen die Ferienideen der Kinder!
Es soll viel sein und Spass machen. Ferien sollen mit anderen Kindern im Freien verbracht werden. Jede Menge Action ist am besten! Viel Wasser und jede Menge Eiscreme, und das meistens dort, wo die Kinder noch nie waren. Selten möchten Kinder die Ferien am selben Ort zweimal verbringen. Ein Vergnügungspark am Wasser sorgt immer für grosses Hallo. Ferien am Meer mit einem grossen Spielplatz rangieren ganz oben auf der Wunschliste der Kinder. Disneyland hat in den letzten Jahren an Attraktivität in den Sommerferien verloren. Gewonnen haben hingegen Meeresaquarien, Ausflüge mit dem U-Boot oder einem Boot mit Glasboden in Ägypten.
Manche Papas wären überrascht, mit wie wenig die Kinder schon glücklich sind… Ein Tag am See mit Papa, solange er den ganzen Tag nur mit uns verbringt. Eine Bootsfahrt auf dem See, schwimmen, schnorcheln oder eine Steinburg am Ufer bauen. Ein Ausflug zu den Wasserfällen und zelten daneben, um am nächsten Tag im Fluss schwimmen zu können und die Fische am Lagerfeuer braten zu können. Kinder mit Garten möchten diesen endlich nutzen können. Das gelingt am besten durch das Ball spielen mit dem Hund oder das Übernachten im Zelt im Garten. Mit Papa ein Baumhaus bauen oder einen Pool aufstellen, alles macht Spass, solange es nicht im Haus und Hausaufgaben sind. Regnet es, ist das auch kein Beinbruch. Für diesen Fall freuen sich die Kinder über einen kleinen Töpferkurs in den eigenen vier Wänden. Das Nachbauen von Fahrzeugen, Schiffen oder Flugzeugen sowie Holzschnitzereien für Mama sind auch sehr beliebt.
Worauf Papas achten sollten
Diese Aktivitäten bringen Abwechslung in den Alltag und sorgen für Erholung von Körper und Geist. Aber egal, ob es ein neues Fahrrad oder ein Haustier ist, die Kinder müssen lernen, sicher damit umzugehen. Denn niemand möchte den ganzen Sommer im Krankenhaus oder die Geschwister im Pool vom Bett aus sehen. Papas müssen sich daher im Vorhinein vergewissern, dass die Aktivitäten auch kindersicher und für das jeweilige Alter geeignet sind. Ein paar Grundregeln können auch nicht schaden. Nur sollte das halt nicht wie der Unterricht in der Schule aussehen, sonst verlieren die Kinder schnell das Interesse. Am besten: „Learning by doing“! Das kommt immer gut an und erfüllt den Zweck.
Papa sollte die schwierigeren Dinge, wie schneiden, sägen, hämmern, etc. für kleinere Kinder übernehmen. Die Kinder dürfen „assistieren“, weil sie schon gross sind. Schwimmen sollte immer geübt werden, bevor es ins tiefere Wasser geht. Pausen sollten immer eingelegt werden. Bei den immer höher steigenden Temperaturen ist ausreichend Trinken unbedingt erforderlich. Es sollten daher auch im Garten Trinkflaschen bereitstehen. Die Kinder möchten meistens ihre Spassaktivität nicht unterbrechen, um sich etwas aus dem Haus zu holen. Badeurlaube im Ausland sind natürlich interessanter, weil sie einem grossen Abenteuer gleichkommen, allerdings sind sie auch gefährlicher für die Kinder. Man muss nicht hinter jeder Hecke eine Gefahr vermuten, aber ein gesundes Misstrauen sowie eine grundlegende Vorbereitung sind durchaus angebracht. Vor allem eines sollte im Ausland oberste Priorität haben: Die Kinder nie alleine oder unbeaufsichtigt lassen! Kleine Kinder beim Pool nie ohne Schwimmhilfe an den Armen spielen lassen! Zu leicht könnten sie in den Pool fallen oder gestossen werden. Nichts essen, was man nicht kennt. Nicht mit Fremden mitgehen oder Geschenke annehmen! Dann kann einem tollen Tag am Meer mit Wasserrutsche nichts mehr im Weg stehen!
Bildquelle: Francesca Petringa / unsplash.com








