Smoker-Grills: Schonendes Garen im Rauch
Rauch verleiht gegrilltem Fleisch und Fisch eine Fülle an Aromen. Smoker-Grills kombinieren die Vorteile einer Räucherkammer und eines Grills. Das Grillgut räuchert und gart zur gleichen Zeit. Im Anschluss sind die geräucherten Lebensmittel direkt für den Verzehr geeignet. In diesem Blog beantworten wir einige der häufigsten Fragen zum Thema Barbecue-Smoker.
Wie funktioniert ein Smoker?
Die Funktionsweise eines Barbecue-Smokers basiert auf der Verwendung mehrerer Kammern. Im unteren Bereich des Smokers befindet sich die Feuerbox. Darin lagern die Pellets oder das Holz zum Anzünden. Das Grillgut befindet sich in der darüberliegenden Garkammer. Über kleine Öffnungen zieht der in der Feuerbox entstehende Rauch nach oben und verteilt sich in der Rauchkammer.
Smoker-Grills nutzen eine indirekte Hitze, um dem Grillgut die gewünschten Aromen ebenso wie die bevorzugte Garstufe zu verleihen. Zusätzlich gehört bei zahlreichen Angeboten eine Wasserwanne zum Lieferumfang. Die eingefüllte Flüssigkeit reguliert die Temperatur in der Garkammer und schützt das Grillgut vor dem Austrocknen.
Holz oder Pellets?
Die Hersteller von Smoker-Grills bieten die Räucherkammern der nächsten Generation in verschiedenen Ausführungen an. Eine der ersten Entscheidungen im Kaufprozess betrifft die Wahl zwischen klassischen Holzscheiten und Pellets. Smoker, die den Rauch mithilfe von Pellets erzeugen, sind als anfängerfreundlich bekannt. Pellets bestehen im Vergleich zu Holzscheiten aus gepresstem Sägemehl. Diese Konsistenz erlaubt es den Pellets, langsamer zu verbrennen. Diese Variante des Smokers ist in der Regel einfacher zu starten und erfordert weniger häufig das Nachlegen von neuem Brennmaterial.
Abstriche gilt es dagegen im Raucharoma zu machen. Die Pellet-Smoker weisen zwar einen gleichbleibenden Rauch, aber dafür weniger intensive Raucharomen auf. Steht bei der Auswahl eine Fülle an Aromen und weniger die leichte Handhabung im Vordergrund, sind die klassischen Varianten auf Basis von Holzscheiten oder Spänen weiterhin die erste Wahl.
Die beliebtesten Holzarten für den Smoker
Experimentieren und die eigenen Favoriten entdecken. Auf diese Formel läuft es hinaus, wenn es an der Zeit ist, sich nach dem Kauf eines Smokers für das passende Holz zu entscheiden. Nachfolgend sind fünf der weltweit beliebtesten Holzarten zum Räuchern aufgeführt.
Ahorn
Das Holz des Ahornbaums erzeugt beim Räuchern eine leicht süssliche Note. Insgesamt ist das Raucharoma dennoch als mild und nicht zu kräftig zu bezeichnen. Empfohlen wird Ahorn deshalb besonders häufig für das Smoken von Geflügel.
Pekannuss
Dieses Holz ist den Nussbäumen zuzurechnen. Das Nussaroma ist im Rauch zu erkennen, aber überlagert nicht den Eigengeschmack des Grillguts. Diese Eigenschaft verwandelt das Holz vom Pekannussbaum in eine hervorragende Wahl zum Räuchern von Lammfleisch.
Kirsche
Kirsche hinterlässt ebenso wie Apfel- oder Zitrusbaumholz eine fruchtige Note im aufsteigenden Rauch. In der Auswahl ist es der Gesundheit zuliebe angebracht, auf Holz aus einem weitgehend schadstofffreien Anbau zurückzugreifen. Geeignet ist dieses Raucharoma unter anderem für die Zubereitung von Kalb oder Fisch aus dem Smoker-Grill.
Hickory
Hickoryholz entstammt der Familie der Walnussbäume. Die Aromen reichen von nussigen Noten bis zum Duft nach gebratenem Speck. Das kräftige Aroma ist einer der Gründe, warum Hickory besonders oft zum Smoken von Spareribs verwendet wird.
Mesquite
Diese Holzart ist in Mexiko und dem Süden der USA weitverbreitet. Das charakteristische Aroma verbreitet erdigen ebenso wie leicht süsslichen Rauch. Mesquiteholz eignet sich für das Räuchern von Rind, Schwein und Wild.
Tipps für die Zubereitung von Fleisch und Fisch im Smoker
1. Das Mischen mehrerer Holzarten ist erlaubt
Es gibt keinen Grund, sich einzig auf ein Aroma festzulegen. Durch das Mischen mehrerer Holzarten vereinfacht es sich, individuelle Aromen zusammenzustellen. Zeitgleich lässt sich mit einer Mischung ein zu mildes Aroma aufwerten oder ein kräftiges Aroma etwas entschärfen.
2. Ein Grillthermometer verwenden
Für das Smoken ist Geduld gefragt. Dennoch existiert auch bei einem Smoker-Grill der Zeitpunkt, bei dem der optimale Garzeitpunkt als überschritten gilt. Mit einem Grillthermometer lässt sich die Kerntemperatur von Fleisch und Fisch messen, um diesen Zeitpunkt nicht zu verpassen.
Bildquelle: Z Grills Australia / unsplash.com








