Mythen bei der Erziehung - Worauf Väter achten sollten
Aufgrund der unwissentlich gemachten Fehler bei der Erziehung eines Kindes kann Ihr Kind zu einem Menschen mit geringem Selbstbewusstsein, Ungeduld, Unersättlichkeit und sogar emotionaler Distanz zu Ihnen werden. Kleine Fehler, die Väter machen - wie zum Beispiel alles zu tun, was ihr Kind will, sie zum Essen zu zwingen, damit sie nicht hungern und sie mit anderen vergleichen - können schwerwiegende Folgen haben. Väter streben danach, ihre Kinder zu eigenständigen, erfolgreichen und nützlichen Individuen für die Gesellschaft zu erziehen. Manchmal gibt es Situationen, in denen die Bemühungen der Eltern angesichts dieser grossen Verantwortung und Anstrengung scheitern.
Mythos Nr. 1: "Je ruhiger das Kind ist, desto beliebter bei den Leuten."
Zu Hause oder in der Öffentlichkeit führen Ausdrücke wie "Sei die Klappe", "Rede nicht zu viel", "Misch dich nicht ein", "was weisst du" dazu, dass das Kind weniger redet, sich weniger ausdrückt und sich selbst sieht als jemand, der nach einer Weile nicht würdig ist, zu sprechen. Das Kind, das anfängt zu denken, dass seine Gedanken wertlos und unwichtig sind, wird zu jemandem, der keine Fragen stellt, sich nicht wundert und nach einer Weile seine Rechte nicht verteidigen kann. Auch kognitive Probleme beim Lernen sind bei diesen Kindern zu beobachten. Dieser Prozess ebnet den Weg für die Entwicklung einer introvertierten, schüchternen und selbstbewussten Persönlichkeit im Erwachsenenalter.
Mythos 2: „Wenn das Kind einen Fehler macht und ein Wort nicht versteht, sollte es angeschrien werden, damit es weiss, was es falsch gemacht hat, und es nicht noch einmal wiederholt."
Das Kind anzuschreien bzw. eine Stimme zu erheben und körperliche Gewalt nach einem falschen Verhalten kann dazu führen, dass dieses Verhalten überhaupt erst erlischt. Auf Dauer wird es jedoch wirkungslos bleiben. Darüber hinaus wird die kurzfristige Wiederholung dieses Verhaltens beim Kind nicht daran liegen, dass es das falsche Verhalten gelernt hat, sondern weil es Angst hat und die Reaktion von Ihnen vermeidet. Dies führt dazu, dass sich das Kind emotional von Ihnen distanziert. Da Kinder, die mit einer solchen Herangehensweise aufgewachsen sind, dazu neigen, die Gewalt, die sie von ihrem Vater sehen, auf andere zu übertragen.
Mythos 3: „Ich bin unter schwierigen Umständen aufgewachsen, aber jetzt bin ich wohlhabend. Meine Kinder sollen nicht leiden und werde daher tun, was sie wollen.“
Den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, ist selbstverständlich Aufgabe und Verantwortung des Vaters und der Eltern generell. Sie können in Bezug auf Liebe, Aufmerksamkeit und Wert unbegrenzt sein. Es wird Ihrem Kind jedoch nicht gut tun, nur finanzielle Sicherheiten zu geben - nur weil Sie Möglichkeiten haben. Im Gegenteil, Sie werden ihm keinen Gefallen tun. Kinder und Jugendliche, die das "alte Produkte" schnell verlassen bzw. überdurchschnittlich schnell gelangweilt sind, werden in Zukunft einen unersättlichen Charakter haben. So wird das Kind in vielen Bereichen Schwierigkeiten erleben.
Mythos 4: „Schau, das Nachbarskind oder dein Bruder geht ungefragt in sein Zimmer und lernt und; du nimmst dir nicht einmal Zeit um aufzuräumen. Vergleiche wie „Er geht zur Uni und du spielst nur blöde Spiele“ motivieren das Kind nicht.
Es ist in der klinischen Praxis noch nie vorgekommen, dass solche Sätze, die das Kind motivieren sollen, aus der Situation lernen und motiviert werden. Im Gegenteil, es wird dazu führen, dass das Kind Wut gegenüber demjenigen empfindet, der sie vergleicht. Wenn diese Person beispielsweise sein Bruder ist, kann er seine Wut mit Gewalt an ihm auslassen. Ausserdem wird er sich unzulänglich und erfolglos fühlen und sein Selbstvertrauen nimmt ab. Er wird die Bereiche, in denen er zuständig ist, ignorieren oder beginnen, sie zu ignorieren. Solche Sätze, die für Sie als Scherz oder zur Rettung des Augenblicks zu wirken scheinen, können traumatische Auswirkungen auf das Kind haben. Kinder glauben, was Väter sagen. Solche Aussagen werden Ihrem Kind Angst vor der machen oder zumindest ein unwohles Gefühl der Unsicherheit geben.
Bildquelle: Bambi Corro / unsplash.com








