Tipps zur Stärkung des Immunsystems
Um die Abwehrkräfte optimal auf die Erkältungszeit vorzubereiten, gibt es fünf Gewohnheiten, die dabei helfen, Erkältungen und grippalen Infekten vorzubeugen. Dieser Blog stellt diese Strategie zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte ausführlich vor.
1. Auf ausreichend Schlaf achten
Ein Faktor, der im Kontext eines starken Immunsystems oftmals zu stark unterschätzt wird, ist der Schlaf. Während des Schlafes regeneriert sich nicht nur das Gehirn, sondern auch die Abwehrkräfte des Körpers. Eine zu kurze Schlafdauer von weniger als sechs Stunden oder ein Mangel an Tiefschlafphasen tragen dazu bei, den Körper in einen dauerhaften Erschöpfungszustand zu versetzen. In diesem Zustand liegt der Fokus auf dem Erhalt der wichtigsten Körperfunktionen und weniger auf der Stärkung des Immunsystems.
Tipp für einen besseren Schlaf:
Männern, denen es schwerfällt, ausreichend Schlaf zu bekommen, sollten die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin in Betracht ziehen, um dem Körper das Ein- und Durchschlafen zu erleichtern.
2. Vitaminreiche Nahrungsmittel bevorzugen
Die Ernährung ist wie der beste Verbündete zum Aufbau der Abwehrkräfte. Die Schwächung der Immunabwehr des Körpers ist nicht selten auf einen Mangel der Vitamine A, C, D und E zurückzuführen. Anstatt diese Vitamine dem Körper in Form von Tabletten oder Kapseln zuzuführen, ist es deutlich einfacher, in diesem Zeitraum des Jahres von der saisonalen Auswahl an Gemüse zu profitieren.
Allein Kürbisse sind Lieferanten für die Versorgung mit den Vitaminen A und C. Kürbisse beinhalten zudem ebenso wie Karotten Beta-Carotin. Dieser Farbstoff lässt sich im Körper zu Vitamin A umwandeln.
3. Stress aus dem Weg gehen
Diese Gewohnheit ist deutlich einfacher gesagt als getan. Speziell in den letzten Monaten des Jahres wird in vielen Branchen noch einmal das Tempo angezogen, um einen positiven Jahresabschluss zu erzielen. Gleichzeitig ist Stress einer der Faktoren, die es dem Immunsystem erschweren können, in der Abwehr von Infektionen ganze Arbeit zu leisten.
In diesem Punkt macht es sich bezahlt, Stress in regulären und vermeidbaren Stress zu unterteilen. Selbst erzeugten Stress, aufgrund von zu hohen Erwartungen an sich selbst, zu erkennen und langsam zu reduzieren, stellt einen ersten Schritt dar, um die Kampfkunst der Abwehrkräfte nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
4. Sonnenstunden auskosten
Ein Mangel an Vitamin D geht in der Regel nicht auf eine zu einseitige Ernährung zurück. In den Herbst- und Wintermonaten trägt ein Mangel an Sonnenstunden dazu bei, dass der Körper Schwierigkeiten damit hat, ausreichend Vitamin D zu produzieren. Die Folgen dieses Vitamin-D-Mangels sind oftmals in Form von vermehrten Atemwegsinfekten zu beobachten.
Als Gegenmassnahme empfiehlt es sich, möglichst viel Zeit an der frischen Luft und in der Natur zu verbringen. Der Körper nutzt diese Spaziergänge oder körperlichen Aktivitäten dazu, ein Fundament für einen gesunden Ausklang des Jahres zu errichten.
5. Die Flüssigkeitszufuhr nicht vernachlässigen
Ausreichend zu trinken, ist ein Tipp, der vielfach mit dem Frühjahr und Sommer in Verbindung gebracht wird. Ein kleiner Einblick in die Anatomie des Körpers zeigt jedoch, dass es einen Zusammenhang zwischen der Flüssigkeitszufuhr und den körpereigenen Abwehrkräften gibt. Die erste Stufe der Immunabwehr beginnt bereits im Hals und Rachen des menschlichen Körpers. Sind die Schleimhäute in diesem Bereich zu trocken, fällt es dem Immunsystem deutlich schwerer, eindringende Viren und Bakterien unschädlich zu machen.
Am positivsten eignen sich zuckerfreie Getränke wie Wasser oder ungesüsste Tees zur Befeuchtung der Schleimhäute. Wer bereits ein Kratzen im Hals bemerkt, kann sich die Heilkräfte von Ingwersaft mit einem EL Honig zunutze machen. Beide Lebensmittel wirken antibakteriell und bewirken eine zusätzliche Unterstützung der Abwehrkräfte im Hals und Rachen.
Bildquelle: Juraj Lenoch / unsplash.com








