Nassrasur mit dem Rasierpinsel oder Rasierschaum aus der Dose? Was schneidet im Test besser ab?

Sich regelmässig zu rasieren, sei es in Form einer Glattrasur oder lediglich zum Ziehen der Bartkonturen, gehört fest zu einem gepflegten Erscheinungsbild eines Mannes. Ansätze dafür gibt es viele: angefangen bei Elektrorasierern über moderne Trimmer, die häufig auf Namen wie „One Blade“ hören, bis hin zur klassischen Nassrasur. Unabhängig davon, welche Rasurmethode man bevorzugt, herrscht weitgehende Einigkeit darüber, welche Methode das glatteste und gründlichste Ergebnis liefert. Zweifelsohne ist das die Nassrasur! Ob mit einem klassischen Rasierhobel, einem Systemrasierer oder gar mit einem Rasiermesser: In Sachen Rasurergebnis steht die Nassrasur unangefochten auf dem ersten Platz. Gleichzeitig erfordert sie jedoch eine gewisse Vorbehandlung und im Idealfall auch ein gewisses Mass an Technik. Das gilt umso mehr, wenn man einen klassischen Rasierhobel oder ein Rasiermesser verwendet und im Anschluss nicht mit Rasurpickeln und Schnittwunden durchs Leben laufen will.

Eine Möglichkeit, die Haut optimal auf eine bevorstehende Nassrasur vorzubereiten, bietet sich durch die Verwendung eines Rasierpinsels an. Dabei handelt es sich um ein Utensil, welches heute meist nur noch mit traditionellen Rasurmethoden assoziiert wird. Das führt dazu, dass viele junge Männer einen Rasierpinsel nicht einmal mehr in Betracht ziehen und das vollkommen zu Unrecht. Vorab sei gesagt: Weder Rasierschaum noch Rasiergel aus der Dose sorgt für eine derart geschmeidige und sanfte Rasur wie die Verwendung eines Rasierpinsels.

 

Auf die perfekte Vorbereitung kommt es an

 

Barthaare sind unabhängig von dem individuellen Bartwuchs eines Mannes deutlich härter als beispielsweise unsere Körperbehaarung. Das bedeutet, dass eine Gesichtsrasur ohne angemessene Vorbereitung nicht nur unangenehm, sondern auch hautreizend und verletzungsanfällig sein kann. Die meisten Männer greifen deshalb zumindest zu Rasierschaum oder Rasiergel aus der Dose, bevor sie mit der Rasur beginnen.

Das Auftragen dieser Produkte erfolgt jedoch in der Regel mit blossen Händen, wodurch der Schaum lediglich oberflächlich ins Gesicht einmassiert wird. Verwendet man stattdessen einen Rasierpinsel, selbst in Kombination mit einfachem Schaum aus der Dose, hat man die Möglichkeit, den Rasierschaum durch kreisende Bewegungen regelrecht in die Gesichtshaut einzumassieren. Was auf den ersten Blick lediglich wie ein kleiner Unterschied wirkt, zeigt im Ergebnis oft grosse Wirkung. Durch das Einmassieren des Schaums mit einem soften Rasierpinsel werden die Barthaare bestmöglich aufgeweicht, was dafür sorgt, dass die Rasierklinge im Anschluss deutlich einfacher und hautschonender arbeiten kann.

 

Rasierseife oder Rasiercreme? Unterschiede und Wissenswertes

 

Ein Rasierpinsel lässt sich sowohl mit modernen Rasierschäumen aus der Dose verwenden als auch mit klassischer Rasierseife, die vor dem Auftragen zunächst aufgeschlagen werden muss. Im direkten Vergleich schneiden Rasierseife und Rasiercreme häufig besser ab und dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen entfalten sich die enthaltenen Wirkstoffe effektiver, wenn sie erst unmittelbar vor der Anwendung mit Wasser in Kontakt kommen. Zum anderen hat man jedoch auch die Möglichkeit, die Konsistenz des Rasierschaums selbst zu bestimmen. Je mehr Wasser man verwendet, desto luftiger wird der Schaum und je weniger, desto cremiger wird dieser.

 

Fazit

 

Selbst bei der Verwendung eines einfachen Systemrasierers mit drei oder vier Klingen lohnt es sich, einem klassischen Rasierpinsel eine Chance zu geben. Das gilt umso mehr, wenn du häufig mit Hautreizungen oder Rasurpickeln zu kämpfen hast. Achte lediglich darauf, einen möglichst soften Rasierpinsel zu wählen, dessen Borsten die Haut nicht unnötig strapazieren. Viel Spass beim Ausprobieren!

 

Bildquelle: Supply / unsplash.com

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