Calisthenics & Co: Fit im Winter

Die Trainingskultur hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Noch vor einiger Zeit lagen Fitnessgeräte wie Laufband, Rudergerät oder diverse Multifunktionsstationen im Trend, um fit in den Winter zu starten. Geräte sind zwar im Training nach wie vor wichtig, doch mittlerweile sind es vor allem sogenannte Wearables, die Körperfunktionen tracken, während das eigentliche Training zunehmend mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt wird. Der Bereich der Beweglichkeit nimmt im Training einen immer grösseren Stellenwert ein, um Verletzungen vorzubeugen. Der Bereich Fitness und Selbstoptimierung wird immer vielfältiger und bietet dadurch für jeden Mann die optimale Trainingsform, um fit in den Winter zu starten.

 

Calisthenics – Training mit dem Körpergewicht

 

Soziale Medien bringen das Training mit dem Eigengewicht zurück. Sit-ups, Planking und Co. liegen im Trend und haben viele Vorteile. Sie kommen ohne zusätzliche Trainingsgeräte aus und können überall – unabhängig von Zeit und Ort – durchgeführt werden. Nicht einmal ein Sportoutfit ist zwingend erforderlich; bequeme Kleidung reicht völlig aus.

Das Training mit dem eigenen Körpergewicht bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Übungen, die sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind. Kurze Trainingseinheiten lassen sich leicht in den Alltag integrieren, was besonders für Anfänger von Vorteil ist. Wer sich vertiefen möchte, kann durchaus für einige Hundert Euro zu Hause mit unterschiedlichen Geräten aufrüsten, um das Training effektiver zu gestalten. Der Vorteil ist, dass bereits geringe Investitionen ausreichen, um ein breites Spektrum an Trainingsmöglichkeiten abzudecken.

 

Muskeln allein reichen nicht aus

 

Neben dem Muskelaufbau wurde bisher vorwiegend auf Ausdauer geachtet – dabei wurde jedoch meist die Beweglichkeit vernachlässigt. Eine gute Haltung und bewegliche Gelenke sind nicht nur beim Training wichtig, um Verletzungen zu vermeiden, sondern begünstigen einen hohen Grad an Mobilität bis ins hohe Alter.

Stretching, das früher überwiegend nur zu Beginn oder am Ende des Trainings durchgeführt wurde, erhält dadurch zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Ganzheitliche Trainingsformen wie Yoga werden für Männer immer interessanter. Der Vorteil ist, dass Yoga und andere Übungen, die die Mobilität verbessern, problemlos in den Alltag integrierbar sind. Selbst in der Pause im Büro sind Übungen zur Förderung der Beweglichkeit von Vorteil, um unter anderem Gelenkproblemen vorzubeugen, die durch sitzende Tätigkeiten begünstigt werden.

 

Regeneration mindert Krankheitsanfälligkeit

 

Training allein macht noch nicht fit für den Winter. Im Gegenteil: Wer es mit dem Training übertreibt, schwächt den Körper und begünstigt dadurch die Anfälligkeit für Infekte.

Ausreichende Pausen – wozu auch mentale Auszeiten gehören – sind zu einem zentralen Bestandteil moderner Trainingskultur geworden und können den Körper optimal auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Wer beispielsweise im Herbst bereits mit regelmässigen Saunagängen startet oder sich sogar an Eisbäder heranwagt, stärkt die Abwehrkräfte. Selbst ohne teure Ausrüstung oder hohe Kosten für Saunabesuche lässt sich der Körper bei der Regeneration unterstützen. Mit Massageguns kann jeder Mann selbst für Entspannung sorgen. Der Vorteil ist, dass nach einem langen Arbeitstag, der körperlich oder mental anstrengend war, Massageguns dabei helfen können, dass sich der Körper erholt und zugleich der Geist zur Ruhe kommt.

 

Smartes Training mit Wearables

 

Fitnesstracker gehören mittlerweile zum Training wie Wasserflasche oder Handtuch. Sie können Trainingseinheiten deutlich effizienter gestalten und helfen, den Trainingsaufwand gezielter zu steuern. Mithilfe von Smartwatches lässt sich beispielsweise überwachen, ob das Training – bzw. das Level der Anstrengung – sich im optimalen Bereich bewegt.

Ähnlich wie bei der Vielzahl verschiedener Trainingsgeräte ist auch der Markt für digitale Unterstützung in den letzten Jahren nahezu explodiert. Virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und interaktive Trainer können die Qualität des Trainings erheblich verbessern. Wichtig ist, dass digitale Helfer gezielt eingesetzt werden – etwa indem der Trainingsplan mithilfe einer geeigneten KI optimiert wird. Interaktive Trainer können eine wertvolle Motivationshilfe sein, ersetzen jedoch nicht immer das geschulte Auge eines echten Coaches, wenn es um Haltungsfehler oder Technik geht. Optimal ist daher eine Kombination aus unterschiedlichen Methoden, um fit in den Winter zu starten. 

 

Bildquelle: Eduardo Madrid / unsplash.com

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