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Magnesiummangel erkennen und vorbeugen 

Körperliches Unwohlsein ist bei Männern relativ häufig mit einem Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen verbunden. Während bei Frauen ein Eisenmangel zu den bekanntesten Verursachern zählt, haben Männer dagegen öfter mit einem Mangel an Magnesium zu kämpfen. Wie sich diese zu geringe Zufuhr an Magnesium im Körper bemerkbar macht und wie sich diese Mangelerscheinung abstellen lässt, verrät der Inhalt dieses Blogs.

Wofür benötigt der Körper Magnesium?

Der Name Magnesium ist wahrscheinlich so gut wie jedem bekannt. Dennoch wissen wahrscheinlich nur sehr wenige Männer, dass dieser Mineralstoff am Ablauf von mehreren hundert Prozessen innerhalb des menschlichen Stoffwechsels direkt oder indirekt beteiligt ist. Dazu gehören unter anderem:

– Übertragungen von Reizen der Nerven auf die Muskeln

– Regulierung des Herzschlags und Blutdrucks

– Vereinfacht die Aufnahme anderer Mineralstoffe wie Kalzium

– Aktivierung von Enzymen innerhalb des Energiestoffwechsels

Zusätzlich trägt ein ausgewogener Magnesiumhaushalt im Körper dazu bei, die Psyche nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Magnesium leistet einen aktiven Beitrag zur Reduzierung von Stresshormonen innerhalb des Körpers. Je niedriger die Menge an Magnesium im Körper ist, umso mehr muss das Gehirn Prioritäten setzen und den Mineralstoff zuerst für alle lebenswichtigen Funktionen des Körpers zur Verfügung stellen. Ein Mangel hat insofern nicht ausschliesslich körperliche, sondern eventuell auch Folgen für die mentale Gesundheit.

Diese Symptome weisen auf einen Magnesiummangel hin

Obwohl statistisch betrachtet jeder vierte Mann einen Magnesiummangel aufweist, ist es deutlich schwerer, sofort einen Zusammenhang zwischen dem zu gering vorhandenen Mineralstoff und den auftauchenden Symptomen herzustellen. Relativ typisch sind Symptome wie das vermehrte Auftauchen von Muskelkrämpfen, wie Wadenkrämpfen in der Nacht. Teilweise machen sich diese Krämpfe ebenfalls als Zucken der Augenlider bemerkbar.

Ferner gibt es einige weitere Folgen eines Magnesiummangels, die auf den ersten Blick keinen direkten Zusammenhang haben. Diese Symptome umfassen:

– Scheinbar grundlos erhöhte Herzfrequenz

– Kopfschmerzen bis zu Migräneanfällen

– Schlafstörungen

– Erhöhte Reizbarkeit

Diese Symptome zeigen relativ deutlich, wie ausgeprägt der Mangel aktuell ist. Ist der Schlaf oder die Stimmung betroffen, kann es sich um einen leichten bis moderaten Mangel handeln. Sobald vermehrt die Muskeln und die Herztätigkeit vom Magnesiummangel betroffen sind, ist es erforderlich, die Behandlung mit einem Mediziner abzuklären.

Nahrungsergänzungsmittel an die empfohlene Tagesdosis anpassen

Um dem Körper die benötigte Menge an Magnesium zuzuführen, sind Nahrungsergänzungsmittel eine gute Wahl, wenn keine Zeit zum Kochen oder eine Ernährungsumstellung vorhanden ist. Damit der Körper optimal auf diese Präparate reagiert, ist es unerlässlich, die empfohlene Tagesdosis von 350 bis 400 mg für einen erwachsenen Mann nicht zu überschreiten.

Kapseln, Tabletten oder Fruchtgummis, welche diese Menge deutlich überschreiten, bergen das Risiko, durch eine tägliche Überdosierung ebenfalls negative Folgen für die Gesundheit zu verursachen. Die Einnahme von einer vordosierten Kapsel innerhalb der empfohlenen Tagesdosis ist daher ausreichend, um die Beschwerden des vorhandenen Magnesiummangels langsam abzubauen.

Die Ursachen für die Mangelerscheinung gezielt reduzieren

Die Ernährungsgewohnheiten gehören zu den üblichen Verdächtigen, wenn es darum geht, der Ursache für den Magnesiummangel auf die Spur zu kommen. Dennoch ist ein zu geringer Anteil an Magnesium in der Nahrung nicht automatisch für die Symptome einer Mangelerscheinung verantwortlich. Zu den weiteren Ursachen, die einen Magnesiummangel begünstigen, gehören:

1. Sportliche Aktivitäten

Männer, die mehrfach pro Woche sportlichen Hobbys nachgehen oder im Leistungssport aktiv sind, haben einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Trotz ausgewogener Ernährung kann es ein Erfordernis darstellen, den Körper zusätzlich mit Magnesium zu versorgen, um negativen Folgen wie Muskelkrämpfen während oder nach dem Training vorzubeugen.

2. Stress

Stresssituationen sind ein weiterer Faktor, der den Körper dazu veranlasst, vermehrte Mengen an Magnesium zu benötigen. Wie oben bereits erwähnt, dient der Mineralstoff der Regulierung der Stresshormone im Körper. Ist Stress im Berufsleben oder anderen Bereichen des Alltags ein konstanter Begleiter, sind die Voraussetzungen vorhanden, um einen Magnesiummangel herbeizuführen.

3. Körperliche Erkrankungen

Eine dritte Ursache findet sich in körperlichen Erkrankungen, die sowohl die Menge des täglich benötigten Magnesiums erhöhen, als auch die Aufnahme des Mineralstoffs erschweren können. In dieser Liste zu finden, sind Darmerkrankungen wie Morbus Crohn ebenso wie Nierenerkrankungen oder die Überfunktion der Schilddrüse.

Bildquelle: Daniel Dan / unsplash.com