Die Körperbehaarung sollte gepflegt sein

Koerperbehaarung

Die Körperbehaarung beim Mann ist ein Thema mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Befragt man mehrere Frauen dazu, bekommt man viele verschiedene Antworten. Natürlich liegt es bei jedem Mann selbst, wo er am Körper keine Haare haben möchte, doch für eine Frau ist auch die Körperhaarpflege eines Mannes ein Zeichen für Hygiene, Mode und Style.

Es liegt in der Natur des Mannes, mehr oder weniger Haare am Körper zu tragen, doch eine grosse Anzahl von Frauen möchte keinen metrosexuellen Mann Zuhause haben, der die gleichen Stellen wie sie mit Rasierer, Wachs und Co. entfernt. In der Regel sind Haare an Armen, Beinen und Brust völlig in Ordnung. Ein behaarter Mann steht für Maskulinität und ein übertriebener Körperkult, der mehr Zeit im Bad in Anspruch nimmt als die der Partnerin ist meist nicht erwünscht. Oftmals sind nur der Rücken und die Achselhöhlen die Orte, an denen die Haare als störend empfunden werden.

Nach den Werbevorbildern streben

Viele Männer streben aber irrtümlicherweise dem „nackten“ Mann aus den unterschiedlichen Werbeträgern nach, da sie der Überzeugung sind, dieser Trend ist beim weiblichen Geschlecht erwünscht. In der falschen Realität der Traumfabriken sollte der Körper eines Mannes nicht nur eine gut definierte Muskulatur vorzeigen, sondern es sollte auch die Haut gepflegt und vor allem haarlos sein. In diesen neu geschaffenen Markt preschen nun einige Hersteller unterschiedlicher Branchen, um den neuen Bedürfnissen des Mannes gerecht zu werden .

Auch wenn die Frauenwelt seit Jahrzehnten die Bikinizone, Achselhöhlen und Beine zum Teil oder ganz von den Haaren befreit, muss dieser Körperkult nicht zwingend auch für den Mann gelten. Wenn es aber die eine oder andere Stelle gibt, bei der eine Behaarung von sich oder von der Partnerin nicht erwünscht ist, wäre eine professionelle Enthaarung sinnvoll.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Haarentfernung finden Sie auf der nächsten Seite.

Die Möglichkeiten einer Haarentfernung

Rasierer

Vorne weg: Der Mythos, dass durch das Rasieren die Haare schneller wachsen, konnte nie bestätigt werden und stimmt einfach nicht! Der Vorteil beim Rasieren ist schnell erklärt: Man muss nicht neue Hilfsmittel anschaffen, sondern kann gleich mit dem elektrischen oder mechanischen Rasierer und Schaum anfangen. Falls Sie es mit einem elektrischen Rasierer probieren, sollten Sie die langen Haare vorab mit dem Langhaarschneider entfernen. Bei einer Entfernung mit Klingen muss nicht zwingend mit Schaum gearbeitet werden, sofern danach mit einer Bodylotion die rasierten Stellen behandelt werden. Der beste Zeitpunkt einer Haarentfernung am Körper ist wie bei der „normalen“ Rasur: nach der Dusche. Danach sind die Haare für drei bis fünf Tage entfernt.

Enthaarungscremes

Cremes für eine effektive Enthaarung sind mit verschiedenen Wirkstoffen erhältlich. Hier kann zwischen Gel, Schaum, Lotion oder einem Stick ausgewählt werden. Die Wirkung: Durch den Chemie-Mix wird das Keratin der Haare aufgelöst und kann nach Ablauf der Einwirkzeit (meist 5-10 Minuten) mit einem Schaber abgewischt werden. Das dickere Männerhaar braucht aber meist einige Extraminuten, damit die Mittel wirken können, somit wird die Haarentfernung erst nach einigen Versuchen ein Erfolg. Da aber diese Enthaarungscremes echte „Chemie-Bomben“ sind, können durch die längere Einwirkungszeit Hautirritationen, Jucken und Brennen entstehen. Beim ersten Mal sollte die Creme daher an einer kleinen Hautstelle auf ihre Verträglichkeit getestet werden. Danach sind die Haare für etwa drei Tage entfernt.

Der Epilierer

Der Epilierer ist ein Gerät mit rotierenden Pinzetten und sollte nicht wahllos an den gewünschten Stellen angesetzt werden. Eine wichtige Regel mit diesem Gerät ist: Nie an empfindlichen Stellen wie dem Intimbereich oder Achselhöhlen ansetzen! Diese Maschine ist nur für eingeschränkte Zonen geeignet und kann beispielsweise bedenkenlos an den Beinen benutzt werden. Durch die Mechanik des Epilierers sind Haare ab 4 Millimeter bis zu einem Zentimeter gut für eine Rasur geeignet. Vor dem ersten Ansetzen müssen die Haare mit einem Langhaarschneider gestutzt werden.

Angewendet wird dieses Gerät vor dem Duschen oder Bad auf einer trockenen und fettfreien Haut. Da bei dieser Methode die Haare ausgerissen werden, kommt es sehr oft zu Irritationen, Rötungen und Reizungen. Eine Nachbehandlung mit pflegenden Cremes ist sehr wichtig. Nach der Anwendung sind die Haare für etwa zwei Wochen entfernt.

Wachs

Mit der Verwendung von Wachs werden die unerwünschten Haare einfach ausgerissen - so ist diese Methode nichts für schwache Nerven. Es stehen dafür Kalt- oder Warmwachspräparate zur Verfügung, wobei der Unterschied lediglich darin besteht, dass einige Präparate vor der Anwendung erwärmt werden. Ob man nun Wachs mit separaten Streifen zur Haarentfernung anwendet oder die praktischen „Strips“, bei denen das Wachs schon aufgetragen ist: Das Prinzip der Haarentfernung bleibt dasselbe. Es werden Stück für Stück immer nur kleine Flächen behandelt, die Streifen werden parallel zur Haut gegen den Strich weggerissen. Diese Methode ist besonders am Rücken gut anzuwenden, benötigt aber die Hilfe der Partnerin.

Für die Anwendung sollte die Haut gewaschen und fettfrei sein. Für eine effektive Haarentfernung sollte eine Mindestlänge von einem Zentimeter vorhanden sein; so wird zirka nach einem Monat die nächste Behandlung fällig.

Laser und Co.

Es gibt natürlich auch noch andere Haarentfernungsmethoden wie den Laser oder die Nadelepilation. Die Anwendungen mit diesen Verfahren können aber nicht im eigenen Bad durchgeführt werden, sondern brauchen besondere Geräte und eine geschulte Fachperson. Falls diese Methoden für eine langfristige Haarentfernung in Betracht gezogen wird, sollten die nötigen Informationen bei den entsprechenden Stellen vorab eingeholt werden. Besonders der Faktor Kosten sollte hier geprüft werden.

Bildquelle: Giuliamar / pixabay.com

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