Aktien kaufen per App - wie sicher sind Trading Apps?

Heute kann man von unterwegs die Aktienkurse checken sowie die Depotanalyse durchführen. Denn mit Trading Apps ist es möglich, im Bus, in der U-Bahn oder auch während dem Spaziergang einen Blick auf die Aktienmärkte bzw. auf sein Depot zu werfen.

Aufgrund der Tatsache, dass es viele Anbieter derartiger Trading Apps gibt, mag es empfehlenswert sein, im Vorfeld einen Vergleich durchführen.

 

Der jederzeitige Zugriff auf das Depot 

 

Der Aktienmarkt ist immer in Bewegung. Somit mag es ratsam sein, immer wieder einen Blick darauf zu werfen - wer stets handelsbereit ist, kann sofort auf bestimmte Entwicklungen reagieren. Mit einer entsprechenden Trading App hat man einen Zugriff auf sein Depot und kann sodann Positionen eröffnen oder schließen.

Befasst man sich mit Trading Apps, so wird man bemerken, dass hier ein deutlich breiterer Funktionsumfang als bei klassischen Aktien Apps geboten wird. Denn Trading Apps bieten nicht nur Informationen zu den Aktienwertentwicklungen, sondern ermöglichen den direkten Zugriff zu Aktienmärkte und auf das eigene Depot, um sodann tatsächlich von unterwegs aus Papiere oder Fondsanteile kaufen oder verkaufen zu können. 

In der Regel gibt es kaum einen Unterschied in der Funktionsweise zu den Trading Plattformen, die über den Computer genutzt werden. Hat man bereits auf seinem Computer gehandelt, so wird man mit Trading Apps keine (oder nur sehr wenige) Probleme haben. 

 

Nicht immer wird eine App zur Verfügung gestellt

 

Nicht jeder Broker stellt eine eigene Trading App zur Verfügung. Smartbroker, ein im Jahr 2019 gegründetes Unternehmen, das den Sitz in Berlin hat, verzichtet etwa auf eine App. Trade Republic ist hingegen einen Zugang über den PC zur Verfügung, ermöglicht aber auch einen Zugriff über die Trading App. 

Der wohl größte Vorteil, wenn man auf seinem Smartphone oder Tablet eine Trading App installiert hat? Man kann jederzeit reagieren bzw. agieren. Natürlich ist dieser Vorteil zugleich auch als Nachteil zu sehen: Denn wer die Möglichkeit hat, sofort zu reagieren, mag mitunter auch zu viel auf sein Bauchgefühl hören, sodass im Zuge der schnellen Tradingmöglichkeiten auch (teure) Fehlentscheidungen getroffen werden können. 

Anfänger sollten zudem darauf achten, ob von Seiten des Anbieters ein Demokonto zur Verfügung gestellt wird. Denn so kann man völlig gefahrlos einmal die vielen Funktionen ausprobieren bzw. auch die verfolgte Strategie auf die Probe stellen, ob damit überhaupt ein entsprechender Erfolg eingefahren werden kann.

 

Auf die Kosten achten

Aktien App 2

Interessiert man sich für den Aktienmarkt und spielt mit dem Gedanken, eine Trading App zu installieren, so ist es wichtig, sich im Vorfeld auf die Suche nach einem empfehlenswerten Anbieter zu machen. Denn wie schon eine alte Börsenweit sagt: Hin und her macht die Taschen leer - also geht es zu Beginn um die Frage, wie hoch die Handelsgebühren sind. 

Die drei Kostenstellen, die anfallen können: Ordergebühren, Fremdgebühren sowie Depotgebühren. Die Ordergebühr beträgt rund 1 Prozent der Ordersumme - es gibt aber auch Mindestpreise bzw. Höchstpreise pro durchgeführtem Trade. Bei den Fremdgebühren handelt es sich hingegen um jene Kosten, die anfallen, wenn man über eine Börse Aktien kauft. Wer sich für den Börsenhandel in Frankfurt entscheidet, muss bei DAX-Titeln eine Gebühr von 0,04 Prozent akzeptieren, bei anderen Aktien hingegen eine Gebühr von 0,08 Prozent. Und die Depotgebühren sind ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Das sind jene Gebühren, die von Seiten des Brokers verrechnet werden - etwa dafür, dass das Depot zur Verfügung gestellt wird. 

Neben der Frage, wie hoch die Kosten sind, geht es auch um die Frage der Zufriedenheit. Die Frage kann etwa mit den im Internet zu findenden Erfahrungsberichten beantwortet werden. Ist der Großteil der Erfahrungsberichte negativ, so ist es wohl besser, die Finger von der Trading App zu lesen.

 

Was ist einem wichtig?

 

Bevor man sich für eine Trading App entscheidet, ist es wichtig, für sich selbst zu klären, was einem persönlich wichtig ist. Erst dann wird man im Zuge des Vergleichs die beste Trading App für sich finden können. 

 

Bildquelle: 

Bild 1: gerast / pixapay.com

Bild 2: Firmee / pixabay.com

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