Freiheit pur: Der Utility-Look

Nein, es geht nicht um Gauner und Ganoven oder potentielle Bankräuber, sondern um einen aktuellen Trend der Mensfashion - die Outdoor-Wear. Das neue Schlagwort in der Mode für den modernen Mann heißt Utility. Ursprünglich stammt dieser Begriff aus dem Fachjargon der Autohersteller und meint Outdoorfahrzeuge - also Pick-ups, Geländewagen oder SUVs. Es geht um Wagen, die nützlich sind, und damit einen Zweck oder Zusatznutzen erfüllen sollen. Inzwischen hat sich die Modeindustrie den Begriff Utility ausgeborgt. Frei übersetzt bedeutet dies soviel wie Nützlichkeit oder Werkzeug. Kleidung, die nützlich ist, besitzt etwa viele Taschen, sodass man darin einiges verstauen kann. Die Pieces sind nicht nur schön anzusehen und bedecken den Körper, sondern bieten einen Zusatznutzen. Genau das macht Utility aus. Solche Kleidung wird gern von Handwerkern getragen, die in den Taschen der Hosen allerhand Tools verstauen. Auch aus dem Militär kennt man solche Modestücke.

 

Utility in der Mode

Nützlich ist das durchaus, etwa wenn Sie gerade auf einer Leiter stehen und etwas ausmessen müssen, dann sollte das Maßband griffbereit in der Tasche liegen und nicht weit entfernt im Werkzeugschuppen. Falls der Soldat im Schützengraben liegt und nachladen muss, dann profitiert er auch davon, wenn seine Munition in der Brusttasche gelagert ist und nicht im Camp. Taschen helfen oft weiter. Aber wenn Sie weder Handwerker noch Soldat sind, können die Taschen dennoch eine Funktion besitzen. Ohne Füllung sind sie immer noch schön anzusehen und signalisieren Männlichkeit. Gerade weil solche Kleidungsstücke von typisch männlichen Berufen bekannt sind, stehen sie für hart arbeitende Männer, die Dinge einfach in die Hand nehmen und jeder bevorstehenden Aufgabe gewachsen sind. Utility steht für männliche Power und Geschick oder den einsamen Kämpfer, der sich den Weg in die Freiheit freischießt.

 

Markante Fashion für den Mann

An dieser Stelle passt der Begriff Utility aus der Autowelt wieder perfekt, denn bei diesem Trend ist es wie mit einem SUV. Die Autos sind eigentlich für den Einsatz im Gelände gebaut, aber die überwiegende Mehrheit der Nutzer wohnt brav bürgerlich in der Stadt und fährt damit weder über wilde Berge noch durch den Schlamm. Die SUVs verkörpern mit ihrem bulligen Design aber das Leben der Freiheit, das Markante und Ursprüngliche. Sie sind der Ruf der Wildnis auf vier Rädern. Auch bei der Utility-Fashion ist es ähnlich - man tut nur so, es ist ein Spiel mit einer speziellen, etwas martialischen Optik. Man muss nicht in den Krieg ziehen, um Bomberjacke und Overall zu tragen und man muss nicht durch den Schlamm robben, um eine Outdoor-Hose mit zahlreichen Seitentaschen tragen zu können. Man darf ausprobieren, ohne gleich ernst zu machen.

 

Die martialische Fashion einsetzen

Wer den neuen Trend zur Utility umsetzen möchte, sollte erst einmal mit Accessoires beginnen. Wie wäre es mit einem Gürtel mit Tarnflecken oder ähnlich kolorierten Schuhen? Diese passen perfekt zur Jeans oder einer dunklen Hose, wirken maskulin und sind nicht gleich übertrieben. Wer nicht sofort zu Tarnflecken greifen möchte, setzt stattdessen die Farbe Olive ein. Sie verbindet das Wilde und Ungezähmte mit einem alltagstauglichen Look. Olive Sneaker sind ein Hingucker und bringen einen Touch Outdoor in die urbane Mode. Wer einen Schritt weiter gehen will, trägt eine olive Hose oder eine Weste mit vielen praktischen Taschen, einem Basecap im Military Style oder einer entsprechenden Jacke. Übrigens: Military darf auch Einzug im Büro halten, denn auch ein Jackett oder ein Anzug dürfen in einem dunklen Oliv daherkommen. Gut dazu passen Rottöne, da sie die Intensität der oliven Farbe optisch hervorheben. Wer also mutig ist und die eigene Männlichkeit mit dem oliven Jackett unterstreicht, der sollte bei der Krawatte einen dunklen Rotton oder ein Weinrot wählen.

Bildquelle: Uli Stoll Outdoor-Fotografie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / pixelio.de

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