Burn Out erfolgreich vorbeugen

Viele Männer arbeiten überdurchschnittlich viel und nehmen dabei sogar noch regelmässig Arbeit mit nach Hause. Von Begriffen wie Burn Out wollen sie in der Regel nichts hören, immerhin fühlen die meisten Männer sich verpflichten, ihre verschiedenen Projekte erfolgreich voranzutreiben. Sicherlich gibt es nicht nur negativen Stress. Wenn die Arbeit oder ein Projekt so richtig Freude bereitet, kann sich dieser positive Stress günstig auf den Organismus und die Laune auswirken. Über einen gewissen Zeitraum kommt der Körper auch mit gewöhnlichem Stress, welcher nicht so beliebt ist, zurecht. Nach einer Weile dann verlangen Körper und Geist dann aber definitiv nach etwas Ruhe. Wird diese nicht gewährt, fangen in der Regel die ersten Anzeichen an, dass etwas mit dem Körper nicht stimmt. Diese Anzeichen werden in der Regel nur allzu gerne übersehen, bei Kopfschmerzen wird halt eine Tablette genommen und bei Müdigkeit ein Kaffee mehr getrunken.

 

Burn Out Anzeichen erkennen und gegensteuern

 

Je früher Burn Out erkannt wird, umso schneller können Körper und Psyche sich wieder erholen. Burn Out bedeutet übersetzt soviel wie ausgebrannt und ähnlich wie bei einem Feuer, welches noch nicht allzu weit fortgeschritten ist, kann dieses dann entsprechend schnell eingedämmt werden. Bereits die ersten, vermeintlich kleinen Anzeichen, sind eine Warnung seitens des Körpers, regelmässige Ruhepausen einzulegen. Hier ist nicht selten bei vielen Männern zu beobachten, dass sie gar nicht so recht wissen, was eine richtige Ruhepause ist. Beispielsweise wird der eigentlich entspannende Saunagang ganz gerne dazu genutzt, im Ruheraum die Mails zu checken, gar zu beantworten und dergleichen. Dieses Verhalten ist definitiv nicht effektiv, denn der Organismus ist auf Arbeit gepolt. In gewisser Weise gleichen Körper und Seele einem Akku, welches eben immer wieder mal aufgeladen werden muss. Je länger es aufgeladen wurde, umso funktionstüchtiger wird es dann anschliessend ja wieder. Wenn das Handy während des Ladevorgangs immer wieder benutzt wird, kann das Gerät kaum aufladen und die Leistung lässt bald nach. Und der menschliche Körper ist wesentlich komplizierter als ein Mobilfunkgerät.

 

Effektive Ruhepausen schützen vor Burn Out

 

Wer sich einmal eine Dokumentation über Menschen, welche an Burn Out erkrankt sind, angeschaut hat, wird dieses Thema sicher nicht mehr unterschätzen. Die Anzeichen werden nämlich, werden sie nicht ernst genommen, immer schlimmer und dieser Prozess zieht sich sehr subtil und schleichend dahin, so dass er selber gar nicht richtig wahrgenommen wird. Um die Genesung des Körpers kann sich später gekümmert werden, immerhin hat Mann jetzt keine Zeit für sowas. In der Regel folgen dann nach den sogenannten harmlosen Anzeichen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit solche Folgen wie Magenschleimhautentzündung, chronische Müdigkeit, Gereiztheit, Herzprobleme und dergleichen. In vielen Fällen können Betroffene nicht mal mehr einen Brief zur Post bringen, weil sie so krank geworden sind. Sicherlich stehen zahlreiche Therapien zur Verfügung und mancher Mann fängt dann zwecks Erholung mit Sport oder Kunst an. Doch passt Mann nicht auf, kann er auch daraus wieder eine Wettkampfdisziplin machen und der Kreislauf beginnt von Neuen. Doch dem allen kann vorgebeugt werden, einfach indem zumindest ein Tag in der Woche Körper und Geist in den Ruhemodus schalten dürfen. Vor allem nach dem Mittagessen sollten dann keine Arbeiten mehr erledigt werden. Einfach mal durchatmen und die Seele baumeln lassen sind so ungeheuer wichtig, damit sich das Leben auch langfristig qualitativ hochwertig anfühlt. Gesunder Ehrgeiz ist dabei sicher eine gute Sache, doch in den Ruhepausen sind Handy, Tablets und am besten auch Fernsehen tabu. Wer schnell vergisst, sich regelmässig die so für ihn wichtige Ruhe einzufordern, kann dies ja in seinem Terminkalender eingeben und mit roter Farbe markieren. Denn diese Treffen mit sich selber sind die Voraussetzung, in der nächsten Woche wieder effizient und kreativ durchzustarten.

 

Bildquelle: Olichel / pixabay.com

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