6 Gründe, zukünftig nackt zu schlafen

Die wenigsten Männer in der Schweiz schlafen nackt. Viele von den Pyjama-Schläfern denken nicht darüber nach oder haben bei diesem Punkt ihre Bedenken. Doch warum eigentlich? Wir sind der Sache mal auf den Grund gegangen und haben sechs Argumente entdeckt, die dafür sprechen, in Zukunft nackt zu schlafen. 

 

1. Schlafen ohne Bekleidung ist hygienisch und gesundheitsfördernd 

 

Für die Haut kann es vorteilhaft sein, wenn man nackt schläft. Denn wer unbekleidet schläft, schwitzt in der Nacht weniger im Gegensatz zu einem Pyjama-Schläfer, insbesondere im Intimbereich des Körpers. Damit besteht die Möglichkeit, den riskanten Pilzen und Bakterien den Nährboden zu entziehen. Die Schlafanzug-Träger dagegen behaupten, dass es nicht hygienisch ist, ohne Kleidung zu ruhen, was jedoch nicht ganz stimmt. Das unbekleidete Schlafen ist nur hygienischer, wenn die Bettwäsche öfter gewechselt wird. Als Nacktschläfer empfiehlt es sich, diese zumindest zwei Mal wöchentlich zu waschen. Während der Nacht wird geschwitzt. Dabei verliert man bis zu einem Dreiviertel Liter Flüssigkeit, welche dann natürlich von der Bettwäsche aufgesaugt wird. Da sollte man sich als Befürworter des bekleideten Schlafens die Frage stellen, wie häufig der Schlafanzug gewaschen wird, in dem man nachts schwitzt. 

 

2. Textilfreies Schlafen verringert Körpergerüche 

 

Ruht man im Pyjama, bleiben Schweiss und andere Körperflüssigkeiten länger auf den Hautbereichen. Diese sammeln sich dann in den Hautfalten, wie etwa in den intimen Zonen. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlicher, dass man im Schlafanzug unangenehmer riecht, als im Adamskostüm. Allerdings sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass das Nacktschlafen natürlich kein Duschen ersetzt. 

 

3. Nacktschläfer sind selbstbewusste Menschen 

 

Was noch für das textilfreie Schlafen spricht, ist, dass man ein besseres Körpergefühl erhält. Wer ohne Bekleidung ruht, fühlt sich sexy. Sicherlich wird man dabei nicht zum schönsten Mann. Jedoch hat das Nacktschlafen eine positive Auswirkung auf das Selbstbewusstsein. Man fühlt sich in seiner Haut wohl. Es gibt fast kein besseres Gefühl, als auf der unbekleideten Haut die frische Bettwäsche zu spüren. Dieses Selbstbewusstsein strahlt man dann ebenso auf die Frauen aus. 

 

4. Nackt schlafende Personen haben mehr Intimverkehr 

 

Wenn zwei unbekleidet nebeneinanderliegen, steigt die Wahrscheinlichkeit auf gegenseitigen Körperkontakt. Damit ist die Chance für erotische Augenblicke höher, wenn die Geliebte neben einem nackt liegt, als wenn diese irgendeinen Pyjama trägt. Das wiederum verbessert die Partnerschaft. 

 

5. Schlafen ohne Bekleidung mindert Stress 

 

Berühren sich Menschen gegenseitig, erfolgt die Ausschüttung des Bindungshormons Oxytozin. Das sorgt dafür, dass sich die zwei Liebenden entspannen. Aufgrund des Ausschüttens von Oxytozin wird die Entstehung von Cortisol, dem Stresshormon, verringert. Dies führt dazu, dass sich beide beruhigen. Neben der Entspannung und Beruhigung stärkt das Bindungshormon die Immunabwehr. Dabei verlangsamt sich der Blutdruck. Es ist sogar möglich, dass Oxytozin Depressionen vorbeugt. Dafür muss natürlich die Voraussetzung gegeben sein, dass man sich gegenseitig attraktiv findet. Das heisst, der Effekt bleibt aus, wenn demnach zwei Personen nebeneinanderliegen, welche sich keineswegs riechen können. 

 

6. Mit dem textilfreien Schlafen wird der Stoffwechsel angeheizt 

 

Beim Schlafen werden nahezu so viele Kalorien verbraucht, wie im wachen Zustand. Im Gehirn gehen also keinesfalls die Lichter aus, wenn man ins Traumland verschwindet. Wer noch ohne Kleidung schläft, kann dabei den Verbrauch an Kalorien steigern. Das setzt natürlich voraus, dass die Umgebungstemperatur bei unter 21 Grad Celsius liegt oder ohne Decke geschlafen wird. Hier benötigt der Körper mehr Aufwand, damit er seine Kerntemperatur aufrechterhält und sich dieser vorherrschenden Umgebungstemperatur anpasst. Allerdings ist es wichtig, dass das Schlafzimmer nicht zu kalt ist. Denn ansonsten wird man krank und nicht schlank. Der Ruheraum sollte demnach eine Temperatur zwischen 16 und 21 Grad Celsius haben. Somit besteht die Möglichkeit, ohne schlechtes Gewissen unbekleidet zu schlafen. Wenn man allerdings in der Nacht friert, ist es wichtig, sich zuzudecken, da ansonsten eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten besteht.

 

Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com 

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