Tauchen lernen – das müssen Sie wissen


Einst mit einem Hauch von Extremsport versehen, wollen inzwischen immer mehr Menschen die Tiefen erkunden. Nicht nur Wracks, sondern auch den Artenreichtum unter der Wasseroberfläche gibt es zu bestaunen.. Doch vor dem Beginn des Tauchens, sollten Anfänger einiges berücksichtigen.

 

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

 

Angehende Taucher müssen fit und körperliche Belastung aushalten. Zudem ist der Druckausgleich sicherzustellen. Sind tatsächlich keine gesundheitlichen Probleme vorhanden, sollte seine Tauglichkeit von einem Arzt untersuchen lassen und diese mit einem Attest nachweisen. In zahlreichen Ländern reicht es aus, vor der Tauchanmeldung eine eigene individuelle Auskunft in schriftlicher Form abzugeben. Einige Tauchbasen oder Schiffe möchten ein Zertifikat vorgelegt bekommen.

 

Die beste Vorbereitung auf einen Kurs


Um das Tauchen zu erlernen, ist zuerst der Wohlfühleffekt im Wasser Voraussetzung. Eine grosse Hilfestellung ist schnorcheln zu gehen und mit angehaltener Luft einige Meter zu tauchen. Eine gute Empfehlung ist regelmässiges Schwimmen mit Flossen. Dadurch entsteht Kraft und Kondition, um Tauchgänge gegen die Strömung durchzuführen. Eine grosse Hilfe ist auch ein Schnuppertauchgang im klaren, warmen Wasser eines Schwimmbads mit Pressluftflasche. Die Kosten sind gering und Interessierte können unverzüglich feststellen, ob das Tauchen auch für sie zutrifft.

 

Wo ist der Tauchkurs empfehlenswert?


Eine umfassende Ausbildung ist im Verein gegeben. Dort ist viel mehr Zeit zum Lernen und Üben vorhanden, als bei einem Kurs in den Urlaubstagen, wo oftmals innerhalb drei bis vier Tagen die Grundlagen vermittelt werden müssen. Die meisten Interessenten lernen das Tauchen heutzutage während des Urlaubs. Als Kulisse dient oftmals das tropische Meer, die als Geschenk farbenprächtige Fische und Korallen liefert. Einige Verbände offerieren zwischenzeitlich E-Learning. Zu Hause ist bereits die Theorie erlernbar. Ein anderer Grund ist, der Verein führt die ersten Tauchgänge oftmals in einem kalten und dunklen See durch. Dies stählt den Körper, kann aber auch eine abschreckende Wirkung erzielen. Die Strömungen, wie sie im Meer vorkommen, lernt der Tauchbegeisterte nicht kennen.

 

Sind Unterschiede in den Anfängerkursen der Verbände ersichtlich?


Zahlreiche Kürzel führen zur Verunsicherung: PADI, VDST, CMAS, SSI und VDTL. Es ist unwichtig, auf welchen Verband die Entscheidung fällt, bei niemandem wird ein großer Fehler gemacht. Die Grundlagen des Tauchens werden bei allen vermittelt. Die Kurse untereinander erhalten eine immer deutlichere Annäherung. Die Verbände akzeptieren beiderseits ihre Kurse.

 

Wie hoch sind die Kosten für einen Anfängerkurs?


Im Regelfall ist für einen Anfängerkurs mit 380 bis 440 Schweizer Franken zu rechnen. Eine größere Rolle spielt bei Kursen im Urlaub das Land und nicht der Verband. Üblicherweise ist ein Kurs in Mosambik oder Tahiti deutlich hochpreisiger als in Thailand oder auf den Philippinen. Viele Vereine integrieren den Kurs bereits im Jahresbeitrag. 

 

Woran ist eine fachkundige und vertrauenswürdige Tauchbasis erkennbar?


Am einfachsten lässt sich dies im Internet nachlesen und zugleich prüfen. Seriöse Tauchbasen gehören immer einem großen Verband an. Manchmal gab es in früheren Zeiten angeblich Tauchschulen in Südostasien, die eine selbst kreierte PADI-Fahne vor ihrer Tauchbasis spannten. Die Webseiten der Verbände zeigen heutzutage die ihnen angeschlossenen Basen.

 

Ein additionaler guter Hinweis bietet die Online die Webseite Taucher.net. Vor Ort ist vor allen Dingen das Equipment zu betrachten. Wenn Taucheranzüge Löcher und Ventile Rost aufweisen, sollte eine andere Tauchbasis selektiert werden. Tauchen ähnelt dem PKW-Führerschein. Ist die Erlaubnis bereits im Besitz, folgt erst der richtige Lernprozess!

 

Die besten globalen Tauchparadiese


Die Insel Pulau Sipadan mit Kokospalmen und weißem Sandstrand erzeugt Badewannen-Feeling und befindet sich vor der Ostküste von Borneo (Malaysia). Tauch- und Schnorchelfans kommen voll auf ihre Kosten in dem nur wenige Flugstunden entfernten Ras Mohammed Nationalpark in Ägypten. Als bestes globales Tauchrevier wurde vor kurzem das Great Blue Hole in Belize durch Lonely Planet gekürt. Nervenkitzel bietet eine unter Wasser befindliche Dioline, die mitten im karibischen türkisblauen Wasser eine Tiefe von 125 Meter erreicht.

 

Bildquelle: skeeze / pixabay.com

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