Sex als Medizin für den Mann

Sex besitzt medizinische Fähigkeiten, darf man amerikanischen Wissenschaftlern glauben. Er soll dabei nicht nur Kopfschmerzen verhindern, sondern zugleich positive Effekte auf Mann und Frau haben. Während Frauen dank des erhöhten Hormonspiegels weniger Menstruationsbeschwerden verspüren und unter Gefäßverkalkung und Osteoporose leiden, werden Männer widerstandsfähiger gegenüber Altersbeschwerden, Krebs und Infektionskrankheiten. Zugleich soll regelmäßiger Sex vor Prostatabeschwerden schützen.

 

Sex für ein gesundes Leben

Sexualhormone machen den Menschen nicht nur glücklich, sondern halten ihn gesund. Dies fanden amerikanische Forscher vom International Institute for Bioenergetic Analysis in New York heraus. Werden die Sexualhormone in regelmäßigen Abständen ausgeschüttet, besitzen sie einen äußerst positiven Effekt auf die Gesundheit. Das produzierte Stickstoffmonoxid zum Beispiel sorgt nicht nur für die Erektion beim Mann, sondern beugt im gleichen Zug Herzkreislaufkrankheiten vor. 

 

Alles dank dem „Glückshormon“

Um diese Erkenntnisse zu gewinnen, wurden zahlreiche Patienten beider Geschlechter untersucht. Weshalb regelmäßiger Sex wirklich Gesundheitsprobleme löst bzw. ihnen vorbeugt, hat die Studie jedoch nicht ergeben. Die Forscher schließen jedoch auf die Wirkung von Endorphinen, den so genannten „Glückshormonen“. Rund 25 Prozent aller Teilnehmerinnen mit Migräne gaben demnach an, dass Sex die Kopfschmerzen und die Übelkeit während eines Migräneanfalls deutlich gelindert hat. Auch chronische Schmerzen wie etwa Gelenk- und Kreuzschmerzen sollen durch die „Glückshormone“ gedämpft werden. Des Weiteren besitzt Sex den Effekt, stressbedingte Spannungen zu dämpfen und lösen.

 

Stärkeres Immunsystem

Auch andere Tatsachen sprechen für regelmäßigen Sex. Da Sex körperliche Nähe voraussetzt, wird das eigene Immunsystem aktiv. Da der Partner mögliche Erreger in sich tragen kann, entsendet das Immunsystem Abwehrzellen. Somit bedeutet mehr Sex zugleich mehr Abwehrzellen und seltener Erkrankungen. Ein guter Nebeneffekt von Sex ist zugleich der hohe Energiebedarf. Obwohl der aktive Part gegenüber dem passiven Part mehr Kalorien verbrennt, können beim Sex binnen 30 Minuten bis zu 350 kcal verbrannt werden.

 

Vorbeugend gegenüber Prostatabeschwerden

Sex jedoch besitzt auf das jeweils andere Geschlecht andere Auswirkungen. Frauen, welche in regelmäßigen Abständen Sex haben, verspüren deutlich weniger Menstruationsbeschwerden. Auch sinkt für sie das Risiko, an einer Gefäßverkalkung oder Osteoporose zu erkranken. Für Männer hingegen kann Sex tatsächlich zur besten Medizin werden, da er vorbeugend wirkt. Speziell gegenüber Männererkrankungen, vormerklich Prostatabeschwerden, hilft regelmäßiger Sex deutlich. Da beim Orgasmus die Prostata bzw. Vorsteherdrüse entleert wird, bleibt die Prostata elastisch. Dies jedoch setzt mindestens zwei Orgasmen pro Woche voraus. 

 

Seltener Prostatakrebs

Ebenfalls bewies eine australische Studie, dass regelmäßiger Sex vorbeugend gegenüber Prostatakrebs wirkt. Je häufiger die Teilnehmer zwischen ihrem 20. Und 50. Lebensjahr ejakulierten, desto geringer viel letztendlich die Wahrscheinlichkeit aus, dass sie an Prostatakrebs erkrankten. Bei Männern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit mindestens fünf wöchentliche Orgasmen die Woche reduzierte sich das Risiko sogar um ein Drittel. Dies alles dürfte mit der Tatsache zusammenhängen, dass die Prostata durch den Orgasmus entleert wird und dadurch die Zellen weniger geschädigt werden können.

 

Schmerzlindernde Wirkung auch beim Mann

Eine Studie der Universität Bristol hingegen bewies die Wirksamkeit von Sex gegenüber einem Schlaganfallrisiko. Wird der Geschlechtsakt drei- bis viermal wöchentlich ausgeübt, sinkt das Risiko für einen Schlaganfall beim Mann um die Hälfte. Die Gedächtnisleistung sowie die Durchsetzungsfähigkeit durch Testosteron, dem männlichen Sexualhormon, belegte hingegen eine weitere Studie. Jedoch verriet diese nicht, wie viele wöchentliche Sexualakte für diesen Effekt notwendig sind. Bei Mann und Frau zugleich besitzt Sex eine schmerzlindernde Wirksamkeit. Neben Kopfschmerzen sorgt Sex durch die von ihm produzierten opiumähnlichen Substanzen, dass Gelenkschmerzen gelindert werden.

 

Regelmäßiges Sexualleben gesundheitsfördernd

Ob und in welchen Abständen Sex nun tatsächlich schmerzlindernd und vorbeugend wirkt, konnte aus keiner Studie klar hervorgehen. Jedoch bewiesen alle Studien zusammen eine positive Wirkung auf beide Geschlechter, sodass ein regelmäßiges Sexualleben gesundheitsfördernd wirkt. Zugleich ist bisher nicht bekannt, welche Auswirkungen täglicher Sex bzw. ein täglicher Orgasmus auf den Organismus besitzt und ob durch ihn die Risiken für Erkrankungen noch weiter sinken oder gar steigen.

 

Bildquelle: JUrban / pixabay.com

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