So einfach ist es, ein Morgenmensch zu werden

Morgenmensch

Montagmorgen, der Wecker klingelt. Gähnen, Augenreiben, vielleicht ein paar Runden Snooze-Button. Aber irgendwann muss man ja doch aufstehen, sich anziehen und wie in Trance zur Arbeit bewegen... die meisten Männer kennen dieses Gefühl zu gut. Dabei muss es nicht so sein! Mit einigen ganz einfachen Tipps kann seinen Morgen ganz einfach entspannter gestalten.

Leider ist es genetisch festgelegt, welcher Tagesrhythmus uns am besten liegt. Die Wissenschaft spricht dabei von "Eulen" und "Lärchen". Lärchen können besser morgens aufstehen und sind abends früher müde, während Eulen meist die Nacht zum Tag machen und dafür lieber etwas länger liegen bleiben. Gegen diese genetische Programmierung können kein Mann angehen. Bei den meisten Männer richtet sich sogar das ganze Leben danach, denn oft sucht man sich instinktiv Berufe aus, die dem eigenen Tagesrhythmus entsprechen. Lärchen werden Lehrer, Politiker oder Bäcker, während Eulen in Restaurants arbeiten oder lieber Nachtschichten übernehmen.

Ein wenig kann man den eigenen Rhythmus jedoch dennoch manipulieren. Dies erfordert aber einiges an Disziplin. Um sich selbst einen neuen Tagesrhythmus aufzuzwingen, sollte man nämlich für mehrere Wochen lang zur exakt gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen. Und das nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende, denn sonst fängt die ganze Umstellung von vorn an. Das verlangt einem zwar einiges an Disziplin ab, doch nach mehreren Wochen wird man bemerken, wie sich ein natürliches Schlafbedürfnis einstellt und man morgens viel leichter aus dem Bett kommt - vielleicht sogar ohne Wecker.

Wichtig für einen wachen Start in den Morgen ist natürlich auch genügend Schlaf und eine gute Schlafqualität. Die meisten Männer brauchen zwischen sechs und acht Stunden Schlaf. Diese Anzahl ändert sich im Laufe des Lebens - als Jugendlicher und Kind braucht man mehr Schlaf, Ältere hingegen immer weniger. Um eine gute Schlafqualität zu erreichen, sollte man in einem abgedunkelten, ruhigen Raum bei etwa achtzehn grad Zimmertemperatur schlafen.

Um den Morgen optimal zu gestalten, fängt man am besten abends schon an. Männer, die abends schon den Tisch fürs Frühstück vorbereiten und sich die Kleidung herauslegen, spar am Morgen wertvolle Zeit. Ausserdem sollte man sich morgens genügend Zeit lassen. Der Snooze-Button sollte also ab sofort tabu sein. Am besten ist es, wenn man den Morgen tatsächlich schon mit Sport beginnt, um den Kreislauf anzuregen. Wer morgens nicht die Zeit oder Disziplin für einen Besuch im Fitnessstudio hat, sollte wenigstens mit ein paar Kniebeugen oder Liegestützen den Körper in Schwung bringen. Als nächstes folgt eine Dusche - weder zu heiss, noch zu kalt. Um den Kreislauf zu fördern, sollte man sogar am besten auf Wechselduschen umsteigen. Als nächstes sollte dann nicht etwa der Kaffee folgen. Am besten ist zunächst ein leichtes Frühstück, das die Energielevel für den Tag füllt. Ein Beispiel dafür könnte Vollkornbrot mit Hüttenkäse und Gemüse oder Haferflocken mit Milch und Obst sein. Männer, die morgens gar nichts herunter bekommen, können es mit einem Glas Smoothie oder Saft probieren.

Montagmorgen muss also nicht länger der schlimmste Zeitpunkt in der Woche sein. Mit wenigen Tricks lässt sich das Morgenritual ganz anders gestalten und vielleicht wird so ja der ein oder andere ganz schnell zum Morgenmenschen.

 

Bildquelle: Alexandra H. / pixelio.de

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