Die richtige Rasenpflege im Sommer

Gerade im Sommer wünscht sich der Gartenbesitzer eine sattgrüne, dichte und gesunde Grünfläche. Dafür muss er sie sorgfältig pflegen. Die nachfolgenden Arbeiten stehen im Juni und Juli an. 

 

Den Rasen regelmässig mähen

 

Wie häufig der Rasen gemäht wird, hängt von der Rasensorte, von der Witterung sowie vom gewünschten Erscheinungsbild der Grünfläche ab. Schnell wachsende Gräser benötigen einen häufigeren Schnitt als langsam gedeihende. Bei feuchtem Wetter muss ebenfalls häufiger gemäht werden als bei Trockenheit. Wer sich einen englischen Rasen wünscht, wird allein der Optik wegen auf das Mähen der Fläche einen besonderen Wert legen. Als Richtlinie für das Mähen des Rasens wird der wöchentliche Schnitt empfohlen. Blumenwiesen hingegen werden seltener geschnitten und zwar dann, wenn die Pflanzen bereits Samen gebildet haben und diese ausgereift sind. Sonst können sie sich nicht vermehren und irgendwann würden unerwünschte Unkräuter die Oberhand gewinnen.

 

Das richtige Werkzeug wählen

 

Ob für das Rasenmähen der Spindelmäher oder der Sichelmäher zum Einsatz kommt, bleibt dem Gartenbesitzer überlassen. Wichtig ist, dass die Messer scharf sind, damit sie die Gräser sauber abschneiden und nicht abreissen. Eine hohe Drehzahl gewährleistet ebenfalls ein sauberes Ergebnis. Welche Grösse der Rasenmäher besitzen sollte, hängt von der zu mähenden Fläche ab. Wer es sich ganz einfach machen möchte, entscheidet sich für den Mähroboter, der den Rasen selbständig abfährt und nach getaner Arbeit in der Ladestation parkt. 

 

Optimale Schnitthöhe wählen

 

Wird beim Mähen zu viel Blattmasse auf einmal entfernt, dauert es lange, bis sich der Rasen erholt. Die optimale Schnitthöhe liegt bei vier Zentimetern. Ist das Mähen, beispielsweise aufgrund eines Urlaubs, einmal ausgefallen, sollte der Rasen stufenweise auf die gewünschte Schnitthöhe herunter geschnitten werden. Lediglich in Trockenperioden bleiben die Gräser etwas höher stehen. Dadurch werden das Austrocknen des Bodens sowie das Verbrennen des Rasens verhindert. 

 

Den Rasen düngen

 

Das wöchentliche Mähen sorgt dafür, dass die Gräser einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen besitzen. Diesen gilt es auszugleichen, damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Für den Sommer bieten die Hersteller einen Langzeitdünger an, der ein gesundes Gräserwachstum verspricht. Doch er ist nicht für jeden Rasen geeignet. Bevor der Rasen gedüngt wird, lohnt es sich, zumindest alle drei Jahre eine Bodenanalyse durchführen zu lassen. Oft fehlt es dem Rasen nämlich nur an bestimmten Nährstoffen, während andere im Übermass vorhanden sind. Hier gilt es, die Düngung auf die speziellen Anforderungen auszurichten.

 

Den passenden Zeitraum für die Sommerdüngung wählen

 

Die erste Düngung hat der Rasen im Frühling erhalten, die zweite erfolgt im Juni. Verwendet wird ein stickstoffhaltiger Dünger, der auf den gemähten Rasen aufgebracht wird. Besonders gleichmässig gelingt dies mit einem Streuwagen. Empfehlenswert sind Modelle, bei denen sich die Streulöcher verschliessen lassen. Dies verhindert einen übermässigen Austritt von Dünger, wenn der Streuwagen längere Zeit auf einer Stelle verweilt. Damit es nicht zur Überdüngung kommt, werden Längs- oder Querbahnen gefahren, die sich nicht überlappen. Wer sich keinen Streuwagen anschaffen möchte, bringt den Dünger mit der Hand aus. Dabei empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen. 

 

Bei Bedarf den Rasen wässern

 

Es bringt nichts, den Rasen im Sommer allabendlich zu beregnen. Ein Grossteil des Wassers verdunstet, bevor es auf den Boden gelangt. Der Rest durchfeuchtet gerade einmal die Oberfläche, die im Anschluss aushärtet. Besser ist es, den Rasen ausschliesslich in Trockenperioden zu wässern. Dann jedoch gründlich. Der richtige Zeitpunkt lässt sich an ersten schlaffen Halmen erkennen. Gewässert wird so lange, bis das Giesswasser etwa 15 Zentimeter tief in den Boden eingedrungen ist. Das bedeutet für Sandböden, dass sie um die 15 Liter Wasser pro Quadratmeter benötigen. Lehmige Böden werden mit 20 Litern Wasser pro Quadratmeter versorgt. Letztere speichern das Wasser für ungefähr eine Woche, während die leichten Böden etwa alle vier Tage gewässert werden sollten.

 

Bildquelle: KWANSOON / pixabay.com

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